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Noch ein Alleinflieger

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Die Saison ist noch jung und bei uns häufen sich die ersten Alleinflüge. Nach Fabian und Tobias überzeugte nun auch Lukas Quandt seine Fluglehrer Didi und Dennis davon, selbständig drei Platzrunden fliegen zu können. Lukas hatte bereits vor ein paar Jahren bei uns im Verein angefangen, dann jedoch eine mehrjärige Pause eingelegt. Umso mehr freuten wir uns, daß er Anfang des Jahres wieder angefangen hat. Viel hatte er nicht verlernt und so konnte er sich dann nach kurzer "Rekalibrierung" freifliegen.

Lukas (links) bekommt von Lehrer Didi den Alleinfliegerstrauß

Nach der zünftigen Feier des Alleinfluges geht es nun mit dem Thermikfliegen und dem festigen der Alleinflüge auf dem Doppelsitzer weiter, bis er auf den Einsitzer umgeschult wird. Wir gratulieren Lukas und wünschen ihm noch viel Spaß und Erfolg bei der weiteren Ausbildung.

 

Tobias fliegt zum ersten mal allein

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Eine Woche nachdem sich sein Bruder freigeflogen hatte, zieht nun Tobias nach und konnte jetzt auch zum ersten Mal ohne Fluglehrer im Schulungsdoppelsitzer abheben. Auch Tobias wünschen wir noch viele schöne Flüge und weiterhin viel Spaß bei der Ausbildung.

 

Fluglehrer Martin gratuliert Tobias zur bestandenen A-Prüfung

 

Und auch dieses Mal gibt es noch weitere Erfolgsmeldungen: Lasse Michelsen hat die theoretische und praktische Prüfung zum Startwindenfahrer bestanden und kann uns nun aktiv helfen, in die Luft zu kommen ;)

Fabian fliegt sich frei

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Die Saison ist noch keine drei Wochen alt, da gibt es schon die erste Erfolgsmeldung in der Ausbildung zu verkünden: Fabian Marz hat nach einer Überpfrüfung durch Fluglehrer Andreas Schweitzer seine ersten drei Alleinflüge unter Aufsicht von Fluglehrerin Sabine Macht absolviert. Damit ist Fabian der begehrten Lizenz zum Segelfliegen einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Der LSV Gifhorn gratuliert ihm somit zur bestandenen A-Prüfung und wünscht ihm weiterhin viel Spaß und Erfolg bei der weiteren Ausbildung.

 

Fabian nach Überreichung des A-Straußes

 

Unsere anderen Flugschüler waren aber auch nicht untätig: Joel, Lukas, Lasse und Danny haben die theoretische und praktische Prüfung für das Funksprechzeugnis erfolgreich absolviert. Glückwunsch dazu! 

Motorsegeler-Seminar in Wilsche

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Mehr Fotos gibt es hier...

Der doppelsitzige Motorsegler Super Dimona HK36 TC100 des Luftsport-Verein Gifhorn e.V. kann mit abgeschaltetem Propeller wie ein Segelflugzeug fliegen, mit einer Reisegeschwindigkeit von ca. 170 km/h zu Ausflügen z.B. an die See genutzt werden, mit seinem 100-PS-Vierzylinder-Motor auch Segelflugzeuge in die Höhe schleppen und bei der Ausbildung zum Einsatz kommen. Und das alles spritsparend und ziemlich leise.

 

Die „Super Dimona“ mit Pilotin Helga Pohl

Am Sonntag, dem 25.02. fand in Wilsche beim Luftsport-Verein ein ganztägiges Seminar zum Thema Motorseglerfliegen statt. Eingeladen waren dazu alle, die eine Motorseglerlizenz erwerben wollen, selbst erfahrene Flieger oder Fluglehrer sind. So kamen mehr als 50 Teilnehmer aus den umliegenden Vereinen zusammen. „Was anfangs nur als Veranstaltung für Piloten gedacht war, die die Motorseglerlizenz erwerben wollen, fand auch viel Interesse bei den gestandenen Fliegern. So bestand das Ziel letztlich darin, den Neulingen den Weg zur Prüfung aufzuzeigen, als auch den Erfahrenen und Fluglehrern eine Auffrischung der theoretischen Kenntnisse zu geben“ fasst Organisatorin, Fluglehrerin und Flugprüferin Helga Pohl vom LSV Gifhorn die Motivation zusammen.

 

Die Teilnehmer bei einem der Vorträge

Besonders dankbar sind die Teilnehmer der Wilscher Feuerwehr, die kurzfristig wegen der großen Teilnehmerzahl ihren großen Unterrichtsraum zur Verfügung gestellt hat. Über den Tag gibt es so Vorträge zu allen Themen, die mit dem Fliegen von Motorseglern zu tun haben, angefangen von luftrechtlichen Fragestellungen über Navigation, Flugzeugkunde, Flugfunk bis hin zu Aerodynamik und Verfahrensweisen. Auch an das leibliche Wohl der Teilnehmer ist gedacht. Organisiert von Sabrina Jerratsch, Sabine Macht und der Jugendgruppe des LSV muss niemand hungern und es gibt Brötchen, Kaffee, Eintopf und Kuchen satt.

Ein Höhepunkt ist noch für die Mittagspause aufgespart: Neugierig wie kleine Kinder lassen sich die Flieger auch die Einsatzwagen der Feuerwehr zeigen. Ortsbrandmeister Jürgen Schacht und Jugendfeuerwehrwart Jan-Christian Sottke erklärten die wesentlichen Elemente und Funktionen. Auch das berühmte „C-Rohr“ bekommen sie gezeigt und lernen, dass es nicht das Größte ist.

 

Führung bei den Einsatzwagen der Feuerwehr durch Ortsbrandmeister Jürgen Schacht

Erst abends gegen neunzehn Uhr ist die Veranstaltung mit 13 Vorträgen zu Ende. Das Feedback der Teilnehmer ist begeistert und Organisatorin Helga beschließt die Runde und wünscht den Teilnehmern allzeit „happy landings“ und einen guten Heimweg.

Im Winter auf dem Flugplatz

Geschrieben von Webmaster am .

Es ist unverkennbar Winter. Schaut man aus dem Fenster, ist das Wetter of grau, manchmal, wie dieses Jahr auch sehr regnerisch - kurzum kein Wetter, bei dem man sich gern vor die Tür bewegt. Da ist doch auf dem Flugplatz nix los oder? Schaut man aber genau hin, stehen doch so einige Autos da. Offenbar passiert hier doch etwas. Drehen wir also mal eine kleine Runde über den Platz.

Gleich als erstes im Vereinsheim hört man da emsiges Treiben in der Damendusche. Dort hatte uns mal wieder der Rohrbruch ereilt. Nach Jahrzehnten sind die Kupferrohre irgendwann hin. Vor Ort war Jürgen gerade dabei, den Laser auszurichten, mit dem sich alles an der Wand auch exakt in der Horizontalen anbringen läßt.

Jürgen mit dem Linienlaser "aufm Bau"

Nebenan aus dem Unterrichtsraum kommen auch Geräusche heraus. Dort haben sich nämlich unsere Flugschüler zum "BZF Lehrgang" versammelt, wie auf Nachfrage zu erfahren ist. BZF ist die Abkürzung für "Beschränkt gültiges Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst" - hier läuft also der Lehrgang, um den Schülern das Funken in der Luft nahezubringen.

Die Schülerschaft beim BZF Lehrgang

Doch auch vor der Vereinswerkstatt hat sich eine Reihe Autos versammelt. Offenbar ist auch hier Betrieb. Ein Blick hinein zeigt eine ganze Handvoll Vereismitglieder, die sich gerade um die Flugzeuge kümmern.

Hier sind Nico, Fabian und Tobias gerade dabei, die Dimonafläche zu waschen

Nebenan in der Halle ist Michael gerade dabei, den restlichen Sprit aus dem Rumpf der Dimona, des Motorseglers abzulassen. Auch er soll in die Werkstatt, damit alles gewaschen, poliert und gewachst werden kann. Zudem sind dieses Jahr auch noch ein paar andere Dinge zu erledigen, weswegen der Tank raus muß. Das geht nur, wenn kein Benzin drin ist.

Sprit rauslassen aus der Dimona

Auf einmal ist zu hören, wie an der neuen Halle die Tore aufgehen und jemand den Arcus herauszieht. Nanu, was haben die denn vor? Erst schleichen da zwei Leute um das Flugzeug herum und hängen es dann ans Auto. Auf Nachfrage wollen David und Martin heute die ersten Segelflüge des Jahres 2018 in Wilsche mit dem Arcus unternehmen. Der Eigenstarter ist dafür ja prima geeignet und das Wetter spielt soweit auch mit. Ein paar Minuten, nach einer sehr ausgiebigen Vorflugkontrolle, stehen die beiden am Start und es geht los.

Schnell haben sich ein paar Zuschauer am Start versammelt

Blick aus dem Fenster Richtung Platz

Leider ist das Wetter doch deutlich diesiger, als gedacht, aber hey, die beiden kommen grinsend wieder zur Landung hereingeschwebt. Immerhin war es der erste Flug dieses Jahr. Was dabei wirklich deutlich wurde, wie naß die gesamte Gegend noch ist nach dem vielen Regen in den letzten Monaten.

Das soll nur ein kurzer Einblick in das Geschehen am Platz im Winter sein. Davon, daß parallel noch viele Leute im Wald die Bäume zurückschneiden, in der anderen Werkstatt noch die Regent gewartet wird, Fallschirme gepackt und geprüft werden, die Elektrik des neuen Vereinsdoppelsitzers - einer Ka7 als Oldie - überholt wird und von vielen anderen Dingen haben wir gerade keine Fotos. Nichtsdetotrotz ist all dies erforderlich, damit es im Frühjahr wieder losgehen kann und wir uns alle die Welt von oben anschauen können.

Danke an Helga für die Fotos.