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950km zwischen Tschechien und Polen

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Beim diesjährigen Wellenfluglager in Mikulovice ist Martin und David ein absoluter Rekordflug gelungen. Es war nicht nur der längste, sondern auch der weiteste und höchste der beiden - und das Anfang November.

Beeindruckende Lenticulariswolke über dem Riesengebirge

Damit haben sie auch den Streckenrekord in der Gegend zwischen Tschechien und Polen gesetzt - noch nie ist dort jemand so weit in der Welle geflogen. Dabei fing der Tag erst ganz anders an. Neugierig? Martin hat, wie üblich, einen Bericht dazu.

Außerdem ist das Tagebuch jetzt komplettiert.

Saisonabschluss mit traditionellem Abfliegen

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Der Blick in den Wetterbericht am Freitagabend ließ schon nichts gutes erahnen: Für das diesjährige Abfliegen am 5.11. waren ganze 0,6 Sonnenstunden vorhergesagt in Kombination mit tiefen Wolken, aus denen leichter Regen fällt. Dennoch trafen sich am Samstag Morgen 12 motivierte Mitglieder zum letzten regulären Flugbetrieb des Jahres. Denn ein Blick aus dem Fenster verriet, dass der vorhergesagte Regen ausgeblieben war. Schnell war der Flugbetrieb organisiert und der 30. Wilscher Ziellandewettbewerb wurde begonnen. 

Die 12 Piloten gingen mit der ASK21 und dem Astir an den Start. Erfreulicherweise gab es nur zwei Außenlandungen (Spornrad vor dem Lande-T aufgesetzt). Bester Rumkommer war David Bente, der nur wenige Meter hinter der Linie landete und damit erneut den Ziellandewettbewerb gewann. 

 

Die 21 kurz vor dem Aufsetzen

 

Abends eröffneten Jugendleiter Andreas und unser Vorsitzender Volker dann das Abendessen und bedankten sich bei allen Helfern. Auf von Bettina mit Liebe dekorierten Tischen gab es Würstchen und Erbsensuppe.

 

Gemütliches Beisammensitzen im geschmückten Vereinsheim

 

Auch der Grill wurde noch einmal angeworfen, sodass es beim Abfliegen 2016 auch noch zum inoffiziellen "Abgrillen" kam ;)

 

Vlnový kemp v Mikulovice 2016

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Bereits zum dritten Mal sind David und Martin im tschechischen Mikulovice zum Wellenfliegen unterwegs. Auch dieses Jahr begleitet sie unser Vereinsarcus in der Hoffnung auf hohe und vielleicht auch weite Flüge.

In der Welle mit Blick auf den Praded

Wie üblich gibt es wieder ein Tagebuch für die Daheimgebliebenen. Mal sehen, was das Wetter die kommende Zeit noch bringt.

 

Julius Gottschalk fliegt sich frei

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Taugte der Samstag aufgrund tief hängender Wolken eher nicht zum Fliegen, verwöhnte uns das Wetter am Sonntag mit reichlich Sonne. Ähnlich wie am Wochenende zuvor begann der Tag mit reichlich Nebel. Dieser sorgte jedoch bei den ersten Starts für schöne Bilder.

Blick aus dem Cockpit unserer LS8 nach dem Windenstart

 

Das schöne Wetter wurde auch prompt für einige kurze Thermikflüge genutzt. Am meisten profitierte jedoch Julius Gottschalk von den perfekten Wetterbedingungen. Nach den Checkflügen mit Sabine und Florian bestand er mit Bravour nach drei schönen Landungen im Alleinflug die praktische A-Prüfung. Traditionell bekam er einen "Blumenstrauß" aus den Kräutern der Umgebung.

Florian überreicht den Strauß vor versammelter Mannschaft

 

Nach den Glückwünschen der anwesenden Vereinsmitglieder wünschen wir Julius auch an dieser Stelle alles Gute und zahlreiche erlebnisreiche Flüge ohne "Steuerberater" ;)

Schulung und Saisonendbiegen

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Neulich begrüßte uns dieses Bild nach dem Aufstehen auf dem Flugplatz. Die letzte Nacht war schon recht kalt...

Nebel macht sich zu Sonnenaufgang breit...

In die andere Richtung sieht es nicht anders aus.

Und auch das Vereinsheim steckt im Dampf

Wenn man sich das so anschaut, ist unschwer festzustellen, daß es unaufhaltsam Herbst wird. Der Sonnenaufgang kommt erst um acht, der Nebel hängt über dem Platz und überhaupt, auch die Temperaturen sind bereits deutlich frischer geworden. Heute soll es aber noch einmal einen schönen Tag geben, den wir unbedingt nutzen müssen.

Flugs wird alles aufgebaut und wir beginnen, vom Westende des Platzes zu fliegen. Nachdem gestern wegen tiefer Wolken kaum etwas ging, können wir heute mit der 21 und dem Astir die wenigen Flugschüler bespaßen.

Joel bei den Startvorbereitungen im Astir

...und auch das Mutterschiff wird bewegt

Parallel dazu gesellen sich der Arcus, auf dem Felix heute seine Alleinflüge machen möchte, sowie die Kunstflieger mit ihrem Spielzeug.

Der Arcus und 6B im Schein der Herbstsonne

Über den Tag spielt das Wetter dann im Wesentlichen die gesamte Zeit mit und wenn die Sonne herauskommt, dann kann man sich sogar der Jacken entledigen. Selbst das Barfußlaufen können einige nicht einstellen.

Was uns dann noch auffällt, daß die Kunstflieger aufgeregt um einen silbernen Koffer stehen und seltsame Kabel in etwa bierdosengroße Blechbüchsen stecken. Was hecken denn die schon wieder aus, fragt sich der geneigte Flugbetriebsteilnehmer.

Wer jetzt an Raketen oder ähnlich explosives gedacht hat - naja das Thema Pyrotechnik ist schon die richtige Richtung - gefährlich werden sollte es nicht. Es waren noch ein paar Rauchpatronen übrig, die die drei heute bei dem schönen Wetter "aufrauchen" wollten. Also wurden die Halterungen an der SZD geladen und so durften wir Steffen, David und Martin mit Rauchspur am Himmel verfolgen. Was für ein Spektakel und - dem Grinsen nach zu urteilen - hat es den dreien auch einen riesigen Spaß bereitet.

Männchen mit Rauch

In der Messerlage bei ca. 250km/h

Gegen späten Nachmittag sind dann alle satt und die Flugzeuge werden nach und nach hochgeflogen. So gelingt uns noch ein schönes Bild von 6B mit noch leicht dampfenden Rauchpatronen im Landeanflug.

6B im Landeanflug

In der Dämmerung bauen wir dann alle Flugzeuge ab bzw. räumen sie in die Halle. Ein Feierabendbier bleibt uns noch, diesen schönen Tag zu beschließen, bevor jeder wieder seiner Wege zieht. Morgen ist Montag und da beginnt wieder der Ernst des Lebens ;-) Freuen können wir uns dennoch über den Tag, da die Saison bald zu Ende geht. Zwei Wochenenden kommen noch vor dem traditionellen Abfliegen am 05.11., bei dem der letzte organisierte Flugbetrieb 2016 stattfinden wird.