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Vlnový kemp v Mikulovice 2016

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Bereits zum dritten Mal sind David und Martin im tschechischen Mikulovice zum Wellenfliegen unterwegs. Auch dieses Jahr begleitet sie unser Vereinsarcus in der Hoffnung auf hohe und vielleicht auch weite Flüge.

In der Welle mit Blick auf den Praded

Wie üblich gibt es wieder ein Tagebuch für die Daheimgebliebenen. Mal sehen, was das Wetter die kommende Zeit noch bringt.

 

Julius Gottschalk fliegt sich frei

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Taugte der Samstag aufgrund tief hängender Wolken eher nicht zum Fliegen, verwöhnte uns das Wetter am Sonntag mit reichlich Sonne. Ähnlich wie am Wochenende zuvor begann der Tag mit reichlich Nebel. Dieser sorgte jedoch bei den ersten Starts für schöne Bilder.

Blick aus dem Cockpit unserer LS8 nach dem Windenstart

 

Das schöne Wetter wurde auch prompt für einige kurze Thermikflüge genutzt. Am meisten profitierte jedoch Julius Gottschalk von den perfekten Wetterbedingungen. Nach den Checkflügen mit Sabine und Florian bestand er mit Bravour nach drei schönen Landungen im Alleinflug die praktische A-Prüfung. Traditionell bekam er einen "Blumenstrauß" aus den Kräutern der Umgebung.

Florian überreicht den Strauß vor versammelter Mannschaft

 

Nach den Glückwünschen der anwesenden Vereinsmitglieder wünschen wir Julius auch an dieser Stelle alles Gute und zahlreiche erlebnisreiche Flüge ohne "Steuerberater" ;)

Schulung und Saisonendbiegen

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Neulich begrüßte uns dieses Bild nach dem Aufstehen auf dem Flugplatz. Die letzte Nacht war schon recht kalt...

Nebel macht sich zu Sonnenaufgang breit...

In die andere Richtung sieht es nicht anders aus.

Und auch das Vereinsheim steckt im Dampf

Wenn man sich das so anschaut, ist unschwer festzustellen, daß es unaufhaltsam Herbst wird. Der Sonnenaufgang kommt erst um acht, der Nebel hängt über dem Platz und überhaupt, auch die Temperaturen sind bereits deutlich frischer geworden. Heute soll es aber noch einmal einen schönen Tag geben, den wir unbedingt nutzen müssen.

Flugs wird alles aufgebaut und wir beginnen, vom Westende des Platzes zu fliegen. Nachdem gestern wegen tiefer Wolken kaum etwas ging, können wir heute mit der 21 und dem Astir die wenigen Flugschüler bespaßen.

Joel bei den Startvorbereitungen im Astir

...und auch das Mutterschiff wird bewegt

Parallel dazu gesellen sich der Arcus, auf dem Felix heute seine Alleinflüge machen möchte, sowie die Kunstflieger mit ihrem Spielzeug.

Der Arcus und 6B im Schein der Herbstsonne

Über den Tag spielt das Wetter dann im Wesentlichen die gesamte Zeit mit und wenn die Sonne herauskommt, dann kann man sich sogar der Jacken entledigen. Selbst das Barfußlaufen können einige nicht einstellen.

Was uns dann noch auffällt, daß die Kunstflieger aufgeregt um einen silbernen Koffer stehen und seltsame Kabel in etwa bierdosengroße Blechbüchsen stecken. Was hecken denn die schon wieder aus, fragt sich der geneigte Flugbetriebsteilnehmer.

Wer jetzt an Raketen oder ähnlich explosives gedacht hat - naja das Thema Pyrotechnik ist schon die richtige Richtung - gefährlich werden sollte es nicht. Es waren noch ein paar Rauchpatronen übrig, die die drei heute bei dem schönen Wetter "aufrauchen" wollten. Also wurden die Halterungen an der SZD geladen und so durften wir Steffen, David und Martin mit Rauchspur am Himmel verfolgen. Was für ein Spektakel und - dem Grinsen nach zu urteilen - hat es den dreien auch einen riesigen Spaß bereitet.

Männchen mit Rauch

In der Messerlage bei ca. 250km/h

Gegen späten Nachmittag sind dann alle satt und die Flugzeuge werden nach und nach hochgeflogen. So gelingt uns noch ein schönes Bild von 6B mit noch leicht dampfenden Rauchpatronen im Landeanflug.

6B im Landeanflug

In der Dämmerung bauen wir dann alle Flugzeuge ab bzw. räumen sie in die Halle. Ein Feierabendbier bleibt uns noch, diesen schönen Tag zu beschließen, bevor jeder wieder seiner Wege zieht. Morgen ist Montag und da beginnt wieder der Ernst des Lebens ;-) Freuen können wir uns dennoch über den Tag, da die Saison bald zu Ende geht. Zwei Wochenenden kommen noch vor dem traditionellen Abfliegen am 05.11., bei dem der letzte organisierte Flugbetrieb 2016 stattfinden wird.

Der LSV auf Klassenfahrt in EDVE

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Bereits vor einigen Wochen haben sich der LSV Gifhorn und die Akaflieg Braunschweig darüber verständigt, einmal gemeinsam einen Schulbetrieb zu organisieren und Erfahrungen dabei auszutauschen. Am 25.09. war es dann so weit: Der von Helga seitens des LSV und Troschel von der Akaflieg organisierte Klassenausflug des LSV nach Braunschweig konnte beginnen.

Unsere 21 mit Troschel und Helga

Zusammenfassend hat es allen Beteiligten einen riesigen Spaß bereitet, gemeinsam unserer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen. So ist ein langer Flugbetriebstag zustandegekommen, der erst mit dem Sonnenuntergang vorbei war. Wer es genauer wissen möchte: Helga hat Fotos aufgenommen und den Tag noch etwas kommentiert...

SG 38 fliegen auf der Wasserkuppe

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Am zweiten Septemberwochenende machte sich eine Truppe vom LSV bestehend aus Andreas, Bernd, Nico, Paul, Lasse und Dennis auf den Weg zur Wasserkuppe, um das Segelfliegen auf eine ganz besondere Art und Weise zu erleben: Im Gummiseilstart wurde mit einem SG 38 den Hang hinab gesegelt. 

Gruppenbild vor dem ersten Start, gleich geht's los.

Dabei wurde schnell klar, wie anstrengend dieses Wochenende werden würde: zum Starten des Schulgleiters wurde eine Startmannschaft von mindestens 12 Leuten benötigt, die das Gummiseil im Laufschritt auszogen, vier Leute, die den Segler festhalten, bis der nötige Seilzug erreicht wurde und eine Person (der Fluglehrer), die die Tragfläche hält und hilfreiche Anweisungen und Kommandos zum Startablauf an die gesamte Truppe gab. 

So bekam jeder Teilnehmer am Ende des Wochenendes 2 Starts ab. Bei 20 Teilnehmern kam der Schulgleiter dabei auf eine Gesamtflugzeit(!) von nicht mehr als 15 Minuten. Den längsten Flug absolvierte dabei übrigens Andreas mit einer Flugzeit von 27 Sekunden. 

Nach getaner Arbeit wurde der Segler dann wieder im Segelflugmuseum verstaut...

Umräumen im Segelflugmuseum: Der Schulgleiter wird eingeräumt

Okay, so lief das ganze dann doch nicht ab. Unser Flugzeug befindet sich im Besitz des OSC Wasserkuppe und das Flugzeug auf dem obigen Foto ist ein Exponat des Segelflugmuseums. Hier durften wir beim Umbauen der Ausstellung helfen, was nebenbei auch zu einer Rüstübung des Prototyps der ASW12 führte, dem Flugzeugtyp, mit dem Hans-Werner Grosse 1972 seinen Rekordflug durchführte. 

Alle Beteiligten blicken auf ein unvergessliches Wochenende zurück und so wurde noch während der Rückfahrt von den im Schnitt 20-sekündigen Flügen geschwärmt.