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Alleinflug mit der Dimona

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Auch am letzten Wochenende war auf dem Flugplatz die meiste Betriebsamkeit für die Vorbereitung der neuen Saison zu verzeichnen. In der Segelflugwerkstatt fühlen sich gerade die ASK-21 und die Ka8 heimisch, um sich die letzten Streicheleinheiten vor der Nachprüfung abzuhalten. In der Nachbarwerkstatt gehen derweil auch die Arbeiten an der Regent weiter. Zudem roch man auch am Duft verbrannten Stahls, daß Florian die Tor unserer neuen Anhängerhalle vorantreibt. Parallel hielten die Fluglehrer ihre alljährliche Versammlung ab.

Danach hatten sich Steffen, Martin und David noch zum Dimonaschulen verabredet, jetzt wo endlich auch die Ausbildungsgenehmigung dafür wieder da ist. Also drehen erst David, dann Martin und schließlich noch einmal David mit Steffen auf dem rechten Sitz ihre Runden. Im Anschluß fragt Steffen Martin, ob er nicht Lust hätte, die nächsten Runden allein zu drehen. Das läßt der sich nicht zweimal sagen und absolviert hochkonzentriert die Startvorbereitungen...

Martin hochkonzentriert bei den Startvorbereitungen

Einige Touch&Gos später gibt Steffen den Befehl zur Abschlußlandung und Martin steigt zufrieden grinsend aus dem Gerät. Danach ist Inis dran, die noch eine Strecke mit der Dimona auf dem Weg zur Lizenz fliegen will.

 

Technischer Dienst am Vereinsheim

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Unser Vereinsheim ist bereits vor Jahrzehnten von den Vereinsmitgliedern selbst in harter Handarbeit aufgebaut worden. Entsprechend der langen und intensiven Nutzung sind nun ein paar kleine Instandhaltungsarbeiten notwendig geworden. Insbesondere marode Kupferrohre, die letztes Jahr reihenweise undicht wurden und Wasserschäden hinterlassen haben, bereiteten uns Sorgenfalten. Nachdem diese Arbeiten alle erledigt waren, versammelten sich die Jugendgruppe und Fluglehrerin Betti für Tapezierarbeiten.

So war Anfang Februar als erstes unser "Jugendbunker", das Zimmer 1 dran mit Malern und Verschönerungen...

Na, was wird das wohl??

Da ist der Andenkondor auf der anderen Seite schon fertig.

 

Ohne Worte.

Ein paar Wochen später waren unser Pack- und Unterrichtsraum sowie der Flur an der Reihe, da hier der Wasserschaden in der Damendusche am meisten gewütet hat.

Dennis beim Tapetenleim anmischen

"Ganzkörperkondome" helfen gegen Kleckerschäden auf der Kleidung ;-)

Fertig. Schneeweiße Wände sprechen für sich selbst!

Danke an Dennis, Lasse, Nick Paul und vor Allem Betti, die nicht nur die Teilnehmer motiviert, sondern gleich noch die Farbe und einen Schrank für den Jugenbunker spendiert hat!

 

Löcher in unserem neuen Flugzeug???

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Mancher hat es vielleicht schon geahnt, was es mit dem neuen "Inspektionsloch" im Arcus auf sich hat - Stefan und Nico haben da, wohl karnevalsbedingt, den Spaßvogel in sich entdeckt und so manchen gehörig verladen...

Doch wie kommt nun das Loch in den Arcus? Stefan löst auf.

"Man lese das Wartungshandbuch, komme auf dumme Ideen. Mache ein Foto wie zwei Leute interessiert auf eine Stelle am Rumpf schauen. Dann macht man noch ein Foto von einem real existierenden Loch im Seitenruderspant...

...dieses...

... und nehme ein altes Foto von einer Lackreparatur an der ASK 21.

...jenes.

Anschließend schneidet man das Loch und das angeschliffene Gewebe aus, fügt es ins erste Bild ein. Skaliert es und schiebt und dreht es zurecht. Anschließend wird nur noch der Finger wieder drübergelegt.

Und nur noch zusammenbauen.

Fertig!

Die Reparatur mit Tape war dann ein leichtes :-) Es soll auch Vereinsmitglieder gegeben haben, die erstmal die Stelle gedrückt haben, ob da wirklich ein Loch ist."

Unter der Woche in der Werkstatt

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Warum brennt denn am Mittwoch Abend zwischen 18 und 21 Uhr noch Licht in der Werkstatt? Und warum ist es dort so nebelig? Sind dort etwa Einbrecher hausieren gegangen oder was ist da los?

Nein der Grund ist weit profanerer und der Fliegerei sehr naheliegender Natur. Stefan und Hendrik haben sich verabredet, nach Feierabend schnell noch ein paar Teile der ASK21 zu lackieren, die am letzten Sonntag dafür vorbereitet wurden. Es handelt sich um die Haubenrahmen, eine kleine Lackreparatur unter dem Rumpf im Bereich der Kupplung und um weitere Kleinteile. Nach den letzten Kontrollen der zu lackierenden Teile und nach der Überprüfung der Abklebungen für alle restlichen Bereiche konnte es losgehen: Lack anmischen, leichten Atemschutz anlegen und dann jede Menge Nebel in der Werkstatt erzeugen.

Stefan und Hendrik mit Gasmaske beim Lackieren der Haube der ASK-21

So wurden nacheinander die schon etwas grabbelig aussehenden Außenkanten der Haubenrahmen wieder mit einer neuen Schicht Lack versehen.

Stefan beim Spritzen. Der Rumpf der ASK wurde vorher entsprechend eingepackt

Ab dem nächsten Wochenende erfolgt die Nachbearbeitung der Teile, die dann hoffentlich in neuem Glanz erstrahlen. So wird es wieder eine Freude sein, sich mit den Flugzeugen in die Luft zu begeben - das Auge fliegt ja mit und manch einer sagt, daß die Thermik zudem wählerisch ist und gut aussehende Flugzeuge auch bevorzugt ;-)

Es geht voran in der Wartung

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Neben der Fluglehrerfortbildung, die letztes Wochenende am 30. und 31. Januar in Wilsche stattgefunden hat und bei der die meisten Vereinsmitglieder als Zuhörer, Referenten oder als Mannschaft für die Versorgung mit kulinarischen Delikatessen eingespannt war, ging natürlich auch die Wartung der Flugzeuge in der Werkstatt weiter. Momentan haben wir hier insbesondere den Rumpf unseres neuen Arcus in Arbeit, um ihn noch etas zu pimpen und für die neue Saison fitzumachen.

Flugzeug wart Nico schreibt dazu:

"Habe noch einen Punkt zum Arcus: Schachti hat festgestellt, dass laut Wartungsliste in Kapitel 3 des Wartungshandbuches der Beschlag der Seitenruder-Aufhängung sowie das Höhenruder-Steuergestänge jährlich überprüft werden müssen. Während das bei ersterem durch Ausbauen des Seitenruders möglich ist, ist für das Höhenleitwerk ein Wartungsloch vonnöten. Da es eh jedes Jahr überprüft werden muss, haben wir jetzt ein 80mm Loch gemäß Diagramm 6a des Wartungshandbuches im Leitwerk installiert, so kommt man recht bequem an die Steuerung. Der entstandene kegelförmige Deckel wird dann einfach mit Tape gegen Herausfallen gesichert. Fällt von weitem auch kaum noch auf... siehe Foto."

Michael und Werkstattleiter Stefan begutachten die neue Inspektionsöffnung

Fixierung des Deckels nach Fertigstellung der Inspektion mit dünnem Klebeband

Nach der Befundung konnte festgestellt werden, dass die Steuerung absolut in Ordnung und fit für das nächste Jahr ist. In den nächsten Jahren wird uns das dann nur noch ein paar Minuten Zeit kosten.