Den Traum vom Fliegen...

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...selbst bauen!

Wer hat nicht schon einmal vom Fliegen mit dem eigenen Fluggerät geträumt? Davon, sich auf Schwingen in die Luft zu erheben.

Kinder ab 9 Jahren können bei den Modellfliegern des Luftsport-Vereins Gifhorn (LSV) ihre Flugmodelle unter Anleitung von fachkundigen Erwachsenen selbst bauen und anschließend fliegen. Das ist selten in Niedersachsen.

„Unsere Gruppe ist mit etwa 70 Mitgliedern verhältnismäßig groß, das ermöglicht uns, jeden Tag in der Woche unsere Bauabende anzubieten“, antwortet Adolf Laub, Ausbildungsleiter der Modellfluggruppe, auf die Frage, was an der Jugendarbeit der Modellflieger besonders sei.

Gebaut wird in der Jugendbegegnungsstätte der Stadt Gifhorn montags bis freitags  zwischen 18 und 20 Uhr unter der Aufsicht eines Erwachsenen, der den Kindern und Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite steht. Samstags können die selbst gebauten Modelle dann in verschiedenen Gifhorner Sporthallen ab 18 Uhr geflogen werden. Auch hier sind speziell ausgebildete Modellflugleiter immer dabei.  Auf dem vereinseigenen Modellflugplatz werden die selbst gebauten Gleiter dann zwischen März und Oktober jeden Sonntag ab 15 Uhr eifrig geflogen. Die Saison steht also wieder einmal direkt vor der Tür.

Und wenn einmal ein Modellflugzeug kaputtgeht? „Dann lernen die Kinder und Jugendlichen, dass man das Flugzeug nicht gleich wegschmeißt, sondern repariert“, betont Laub, der nur sehr selten einen der Bauabende versäumt oder beim Fliegen nicht mit dabei  ist. Laub und den anderen erwachsenen Modellfliegern ist das sehr wichtig. Daher haben sie ein Programm entworfen, das  die jungen Modellbauerinnen und Modellbauer  zunehmend anspruchsvollere Flugzeuge bauen lässt. Auf einen einfachen Wurfgleiter folgt der schon etwas größere „Kleine Uhu“ in Rippenbauweise. Im letzten Abschnitt ihrer Ausbildung  sind die Kinder dann sogar in der Lage, ein Modell nur nach einer Zeichnung selbst zu bauen.

Dieses Programm und das tägliche Bauen und Fliegen sowie die zahlreichen regionalen und nationalen Titel in den Wettkämpfen machen Adolf Laub bei der Stadt Gifhorn und dem Landesverband Niedersachsen zu einem geschätzten Ansprechpartner. Ihm selbst geht es vor allem um die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, mit  denen er am Traum vom Fliegen noch möglichst lange gemeinsam bauen möchte. Nähere Informationen erteilt Adolf Laub deshalb auch gerne selbst (05371/58474).