LSV Gifhorn besucht die Hänge Dänemarks

In der Region um Hanstholm gibt es für nahezu jede Windrichtung einen geeigneten Steilhang zum Modellfliegen, meist direkt an der Küste gelegen. Aus diesem Grund macht sich seit mehr als 20 Jahren regelmäßig eine bunte Truppe von Modellflugpiloten auf den Weg in den Norden.

Maurice baut seinen Phönix auf

Maurice baut seinen „Phönix“ auf.

Pünktlich zum immer stürmischer werdenden Herbst haben wir uns auch in diesem Jahr wieder auf die Reise begeben, um unsere speziell für den Hangflug ausgelegten Modelle in die Luft zu bringen. Mit freundlicher Unterstützung der Volkswagen Sportkommunikation, die uns einen T6.1 Caravelle zur Verfügung gestellt hat, waren die Anreise und der sichere Transport unserer Modelle bestens gewährleistet.

Flugmodelle im geräumigen Bulli

Dank des geräumigen Bullis konnten wir viele Flugzeuge mitnehmen.

Das Fliegen an der Steilküste hat einen ganz besonderen Reiz: Solange der Wind auf die Kante bläst, können die Modelle auf Augenhöhe und mit hoher Geschwindigkeit entlang des Hangs fliegen.

Bei Windgeschwindigkeiten von 20 bis 80 km/h erreichen unsere Modelle aus Faserverbundwerkstoffen Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h. Je nach Windstärke werden die 2 bis 4 m großen Segelflugzeuge zusätzlich ballastiert und erreichen dadurch ein Abfluggewicht von bis zu 4 kg.

Gutes Wetter und weiter Blick an der dänischen Küste

Super Wetter und ein großartiger Ausblick.

Abends haben wir in geselliger Runde zusammen gekocht, uns über die Erlebnisse des Tages ausgetauscht und manchmal auch die Schäden repariert, die an den Modellflugzeugen entstanden sind.

Maurice fliegt Michaels Discus im schnellen Vorbeiflug

Maurice darf Michaels Discus fliegen und testet die Belastbarkeit bei einem schnellen Vorbeiflug.

Besondere Highlights waren in diesem Jahr der Besuch der zeitgleich stattfindenden F3F-Weltmeisterschaft, das außergewöhnlich gute Wetter und das Puten-Sahne-Geschnetzelte. Außerdem hat sich die Gruppe dazu entschlossen, ein eigenes Modell zu entwickeln.

Gruppenbild der Teilnehmer

Gruppenbild der Teilnehmer. Von links: Rouven, Michael, Sven, Maurice, Henry und Hendrik