
Das 15. Wilscher Vergleichsfliegen wird traditionell am Himmelfahrts- und Pfingstwochenende stattfinden, also
vom 2.-5. und 10.-13. Juni 2011
Mehr Infos, Wendepunkte, Ausschreibung und Anmeldeunterlagen etc. auf den Vergleichsflugseiten
Mit dem turnusmäßig alle zwei Jahre stattfindenden Wilscher Vergleichsfliegen sowie weiteren Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene blicken wir auf eine erfolgreiche Bilanz beim Ausrichten und Durchführen großer Streckenflugwettbewerbe.


Das 15. Wilscher Vergleichsfliegen wird traditionell am Himmelfahrts- und Pfingstwochenende stattfinden, also
vom 2.-5. und 10.-13. Juni 2011
Mehr Infos, Wendepunkte, Ausschreibung und Anmeldeunterlagen etc. auf den Vergleichsflugseiten
Mit großem Erfolg und vollauf zufriedenen Teilnehmern endete am Pfingstmontag das 15. Wilscher Vergleichsfliegen auf unserem Flugplatz. Alle Gruppen und Einzelflüge zusammengenommen wurden über 59400 Kilometer im Streckensegelflug zurückgelegt - nicht weniger als eine Distanz eineinhalb mal um den Äquator - solche Statistiken machen Freude!

Die Sieger des diesjährigen Wettbewerbes sind Jürgen Hagemann (LSV Gifhorn) in der Gruppe der Clubklasse-Segelflugzeuge, Bastian Busse (ebenfalls LSV Gifhorn) in der Gruppe der Standardklasse und Michael Waibel (LSG Fallersleben) in der offenen Klasse. Die Plätze zwei und drei gingen an Jürgen Liebisch (LSV Goslar) und Dennis Polej (LSV Gifhorn) in der Clubklasse, Kathrin Susenburger und Benno Beesten (beide LSG Fallersleben) in der Standardklasse sowie Ulrich Schwarz (LSV Kr. Segeberg e.V.) und Marianne Brandes (LSV Gifhorn) in der offenen Klasse.

Mit unserem erfahrenen Wettbewerbs-Team um Jan Effertz und Bernd Schulte freuen wir uns auf Eure zahlreiche Teilnahme. Wir nehmen Anmeldungen gern in schriftlicher Form und per E-Mail (Formulare scannen und zusenden) entgegen. Alle Details zum Wettbewerb und den Anmeldeformalitäten entnehmt bitte unserer offiziellen Ausschreibung: Ausschreibung Vergleichsfliegen 2013
Nur noch wenige Tage, und dann ist es soweit.
Das 16. Wilscher Vergleichsfliegen eröffnet traditionell am Himmelfahrts-Donnerstag. Die Organisatoren um Bernd Schulte und Jan Effertz drücken natürlich schon fleißig die Daumen für bestes Flugwetter. Die Bilanz von 7 Wertungstagen vom letzten Wettbewerb gilt es mindestens einzustellen.
Bis dahin möchten wir an dieser Stelle einige "Last Minute Infos" veröffentlichen.
Folgende Fliegerfreunde könnt Ihr in unserem Wettbewerb erwarten:
Gruppe 1:
| Vorname | Nachname | Verien | Flgz. | Kennz. | |
| 1 | Jürgen | Hagemann | LSV-Gifhorn e.V. | Ka 6 CR-PE | D-3245 |
| 2 | Stephan | Schmidt | LSV-Gifhorn e.V. | Ka 6 | D-1854 |
| 3 |
Andrej Ute |
Haak Bartels-Kämpf |
LSG-Fallersleben e.V. | ASK 21 | D-4685 |
| 4 |
Nils Felix |
Heckenauer Tenkumburg |
LSV-Goslar e.V. | Astir CS | D-6970 |
| 5 |
Oliver plus |
Predelli Mannschaft |
LSV-Gifhorn e.V. | ASK 21 | D-6459 |
| 6 | Jacqueline | Heckendorf | Segelflug Aukrug e.V. | ASW 15 | D-9283 |
| 7 |
Jürgen Raphael |
Liebisch Jagemann |
LSV-Goslar e.V. | Ka 6 | D-4022 |
| 8 | Uwe | Köneke | FK-Gardelegen e.V. | Elfe | D-7701 |
| 9 | Tobias | Littmann | LSV Gifhorn e.V. | DG 500 Trainer | D-5815 |
Gruppe 2:
| Vorname | Nachname | Verien | Flgz. | Kennz. | |
| 1 | Roman | Langer | LSG-Fallersleben e.V. | Twin 3 SL | D-KFNW |
| 2 | Bernd | Janßen | LSV-Gifhorn e.V. | H201B | D-0769 |
| 3 | Norbert | Völker | FC Bronkow | LS1 d | D-0656 |
| 4 | Florian | Wagner | LSV-Gifhorn e.V. | LS1c | D-1065 |
| 5 | Dietmar | Goldschnmidt | Segelflug Aukrug e.V. | Std. Cirrus | D-3691 |
| 6 | Bastian | Busse | LSV-Gifhorn e.V. | ASW 19b | D-3329 |
| 7 |
Steffen Martin |
Engel Pohl |
LSV-Gifhorn e.V. | SZD 59 | D-4570 |
| 8 | Helge | Liebertz | LSG-Fallersleben e.V. | LS 1f | D-3133 |
| 9 | Peter | Meurers | LSG-Fallersleben e.V. | LS 1f | D-6476 |
| 10 | Arne | Pasemann | Akaflieg Braunschweig | SB 7 | D-6193 |
| 11 | Kathrin | Susenburger | LSG-Fallersleben e.V. | ASW 19 | D-4494 |
| 12 | Matthias | Brack | LSV-Gifhorn e.V. | LS 4a | D-1844 |
| 13 |
Benjamin Steffen |
Burmester Dohse |
SFG Salzdethfurth | LS 4a | D-5006 |
| 15 |
Christiane Rainer |
Schweitzer-Mehlhase Mehlhase |
LSV-Gifhorn e.V. | LS 4a | D-6585 |
| 16 | Katrin | Balke | LVI-Repke e.V. | DG 300 | D-3061 |
| 17 | Julian | Rietig | LSG-Fallersleben e.V. | Speed Astir | D-4877 |
| 18 | Marc-Anton | Winter | LSV-Gifhorn e.V. | LS 4a | D-1644 |
| 19 | Harald | Hoffmann | LSG-Fallersleben e.V. | LS-3a | D-2626 |
| 20 |
Timo Ute |
Kämpf Kämpf |
LSG-Fallersleben e.V. | ASW 24 | D-4705 |
| 21 |
Denis Nico |
Polej Klingspohn |
LSV-Gifhorn e.V. | Discus CS | D-5160 |
| 22 |
Christian Jörg |
Struck Wendekamm |
LSV-Gifhorn e.V. | Discus CS | D-1680 |
| 23 |
Michael Timm |
Liebisch Liebisch |
LSV-Goslar e.V. | Discus | D-1759 |
| 24 | Tom | Weinberger | LSV-Gifhorn e.V. | ASW 28-18 | D-5917 |
| 27 | Jan | Baucke | Akaflieg Braunschweig | SB 11 | D-1177 |
| 28 | Jonas | Lüer | LSV Kreis Osterode | DG 100 | D-2587 |
Gruppe 3:
| Vorname | Nachname | Verien | Flgz. | Kennz. | |
| 1 | Matthias | Haufe | LSV-Gifhorn e.V. | LS 8 | D-1871 |
| 2 | Michael | König | LSV Delmenhorst e.V. | LS 8 | D-9818 |
| 3 | Lars | Trampe | Akaflieg Braunschweig | Discus 2 | D-4009 |
| 4 | Marianne | Brandes | LSV-Gifhorn e.V. | ASW 27 | D-7405 |
| 5 |
Felix Herbert |
Gottschalk Lönner |
LSV-Gifhorn e.V. | ASW 27 | D-3827 |
| 6 | Ulf | Bartkowak | LSV-Braunschweig e.V. | ASW 28-18 | D-1878 |
| 7 |
Stefan Nils |
Korte Korte |
LSV-Gifhorn e.V. | LS 8 st 18m | D-KTCA |
| 8 | Gerald | Siebert | FC-Bronkow e.V. | Nimbus 2c | D-8747 |
| 9 | Bettina | Bartels | LSV-Gifhorn e.V. | ASG 29 e | D-KLBS |
| 10 | Rolf | Baumann | FV Celle e.V. | Ventus 2cxt | D-KCMO |
| 11 | Michael | Waibel | LSG-Fallersleben e.V. | ASH 25 E | D-KHOL |
| 12 | Benno | Beesten | LSG-Fallersleben e.V. | Nimbus 4M | D-KTEX |
Ihr findet zu unserem Flugplatz über folgende Anfahrtsinformationen. Wir werden die Schranke am Ostende der Landebahn einen Tag vor Wettbewerbsbeginn öffnen. Bitte nutzt diese Zufahrt, um Eure Anhänger östlich der Flugzeughalle aufzustellen. Einige Hänger stehen bereits da - es ist also kaum zu übersehen ;)
Die übliche Wendepunktsdatei, die wir während des Wettbewerbs für die Aufgaben verwenden, stellen wir an dieser Stelle zur Verfügung.
Wendepunkte Vergleichsfliegen (Datei nicht verfügbar)
Bitte programmiert Eure Logger, PDA's oder sonstigen elektronischen Helferlein vorab entsprechend. Das erleichtert die Eingabe der Aufgaben ungemein und minimiert Fehler, die erfahrungsgemäß sonst zu enttäuschten Gesichtern nach der Auswertung führen ;).
Wir werten nach der üblichen "Vergleichsfliegen-Formel", die auch in der Ausschreibung aufgeführt ist.
Ausschreibung Vergleichsfliegen 2013
Wendepunkte, Abflugpunkte und Ziellinie werden wir nach folgenden Regeln Auswerten (wie im Eröffnungsbriefing angegeben):
Informationen zu Wende und Abflugpunkten
Wir nehmen Eure Flüge gerne auf USB-Stick, SD-Speicherkarte oder auch per EMail unter
Für Euer leibliches Wohl bieten wir folgende Optionen:
Für den Erwerb von Getränken etc. im Vereinsheim werden wir wie gewohnt Wertbons verkaufen.
Unsere Jugendgruppe um Andreas Steck hält hier den Vereinsheimbetrieb während des Wettbewerbes aufrecht. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir aufgrund der hohen Teilnehmerzahl über die oben gen. Möglichkeiten keine "Vollpension" anbieten können.
Weitere aktuelle Bekanntgaben / Änderungsinfos erfolgen an dieser Stelle.
Wir freuen uns auf Euch
Bernd Schulte, Jan Effertz

Die Startaufstellung am vierten Wertungstag
Zum 16. Mal fand über Himmelfahrt und Pfingsten in Wilsche beim Luftsport-Verein Gifhorn das traditionelle Vergleichsfliegen statt. Piloten aus ganz Deutschland kamen dabei in Wilsche zusammen, um gemeinsam ihr Hobby auszuüben aber auch um sich zu messen.
Trotz der wechselhaften Witterungen durften die Piloten an bis zu vier von möglichen acht Wertungstagen ihre Segelflugzeuge durch die Luft bewegen, um Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Das Vergleichsfliegen war gekennzeichnet von vielen Außenlandungen auf anderen Flugplätzen und Äckern. Die schwierigen Thermikverhältnisse hatten den Segelfliegern all ihr Können abverlangt.
In der Offenen Klasse setzte sich Michael Waibel vom LSG Fallersleben durch und gewann somit den begehrten Pokal. Auf Platz zwei reihte sich Benno Beesten, ebenfalls vom LSG Fallersleben ein, gefolgt von Gerald Siebert vom FC Bronkow.
In der größten Wettbewerbsklasse, der Standardklasse mit 25 Flugzeugen, erflogen sich zwei Piloten vom LSV Gifhorn die ersten beiden Plätze. Marc Anton Winter gewann vor dem Team bestehend aus Dennis Polej und Nico Klingspohn auf Platz zwei und Helge Liebertz von der LSG Fallersleben auf dem dritten Platz.
In der Clubklasse erreichte Jürgen Hagemann vom LSV Gifhorn den ersten Platz, Tobias Littmann vom LSV Gifhorn den zweiten und Uwe Köneke vom FK Gardelegen den dritten Platz.
Ortsbürgermeister Uwe Weimann führte gemeinsam mit der Wettbewerbsleitung die Siegerehrung durch und lobte den LSV Gifhorn für sein Engagement und die Piloten für ihr durchhalten trotz des schwierigen Segelflugwetters an den beiden Wochenenden.
Ganz besonderes Lob ging zum Schluss nochmal an die Wettbewerbsleitung bestehend aus Bernd Schulte, Jan Effertz und Bettina Bartels und an die Jugendgruppe des LSV Gifhorn, welche sich um die Bewirtung der Gäste kümmerte. Im kommenden Jahr findet das Vergleichsfliegen dann wieder in Bronkow statt.
Hallo an alle streckenflugbegeisterten Segelfliegerinnen und Segelflieger,
wir freuen uns, Euch jetzt, in dieser sicher für die meisten flugstundenarmen Zeit, bereits einen Lichtblick ankündigen zu dürfen: Das traditionelle Vergleichsfliegen Wilsche - Schäferstuhl - Bronkow wird im Jahr 2015 auf dem Flugplatz Wilsche im bekannten Zeitraum über Himmelfahrt und Pfingsten stattfinden, d.h. die Wochenenden 14.05.-17.05 und 22.05.–25.05.2015.

Es wird wieder drei Klassen mit "weichen" Grenzen geben, so daß sich jeder in der gefühlt passenden Klasse einsortieren kann. Alle weiteren fliegerischen Randbedingungen sowie die Preise für Unterkunft und Schlepp könnt Ihr der Ausschreibung entnehmen. Wendepunktdateien sowie die Liste der Teilnehmer werden wir zum gegebenen Zeitpunkt hier veröffentlichen.
2015_Einladung_Vergleichsfliegen (Datei nicht verfügbar)
Wegpunktdateien VGF 2015 (Datei nicht verfügbar)
Update 14.04.: Inzwischen ist die Anmeldefrist abgelaufen und die Planungen sind in vollem Gange. Wie üblich können wir eine große Teilnehmerzahl verbuchen, so werden in der kleinen Klasse sechs Flugzeuge, in der mittleren und zahlenmäßig größten Klasse 26 und in der großen Klasse zwölf Flugzeuge um die Pokale fliegen. Für einen effizienten Beginn am 14.05. ist es erforderlich, daß jeder Pilot sich eingehend mit den Gegebenheiten am Platz bei uns vertraut macht. Diese und die wichtigsten Dinge zum Ablsuf des Wettbewerbs sind im Selfbriefingdokument enthalten. Lest es also aufmerksam durch. Ansonsten gibt es jetzt eine nahezu finale Teilnehmerliste des Wettbewerbs. Selfbriefing VGF (Datei nicht verfügbar) Vorläufige Teilnehmerliste (Datei nicht verfügbar)
Weiterhin wird es wieder einen Semmelservice geben, wo jeder Bestellungen für die Frühstückssemmeln aufgeben kann. Dazu einfach beim Bäckerboten Gifhorn die Bestellung aufgeben, bei dem reichhaltigen Sortiment sollte niemand hungrig bleiben.
Die Aufgaben und Ergebnisse können dann bei SoaringSpot eingesehen werden, aber erst, wenn der Wettbewerb läuft ;-)
Hallo an alle streckenflugbegeisterten Segelfliegerinnen und Segelflieger,
wir freuen uns, Euch jetzt, in dieser sicher für die meisten flugstundenarmen Zeit, bereits einen Lichtblick ankündigen zu dürfen: Das traditionelle Vergleichsfliegen Wilsche - Schäferstuhl - Bronkow wird im Jahr 2017 auf dem Flugplatz Wilsche im bekannten Zeitraum über Himmelfahrt und Pfingsten stattfinden, d.h. die Wochenenden 25.05. bis 28.05. und 02.06. bis 04.06.2017.

Es wird wieder drei Klassen mit "weichen" Grenzen geben, so daß sich jeder in der gefühlt passenden Klasse einsortieren kann.
Wertungsklasse 1: Index 78 bis max. 100, ohne Wasserballast
Wertungsklasse 2: Index 92 bis 116, ohne Wasserballast
Wertungsklasse 3: Index 108 bis 125, mit Wasserballast
Bitte beachtet, daß wir nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen pro Klasse zur Verfügung stellen können.
Alle weiteren fliegerischen Randbedingungen sowie die Preise für Unterkunft und Schlepp könnt Ihr der Ausschreibung entnehmen. Diese werden wir mit den Anmeldedetails ab dem 14.01. hier veröffentlichen.
Hallo an alle streckenflugbegeisterten Segelfliegerinnen und Segelflieger,
wir freuen uns, Euch jetzt, in dieser sicher für die meisten flugstundenarmen Zeit, bereits einen Lichtblick ankündigen zu dürfen: Das traditionelle Vergleichsfliegen Wilsche Bronkow wird im Jahr 2019 auf dem Flugplatz Wilsche im bekannten Zeitraum über Himmelfahrt und Pfingsten stattfinden, d.h. die Wochenenden 30.5.-02.06.2019 und 08.06.-10.06.2019.

Es wird wieder drei Klassen geben, so daß sich jeder in der gefühlt passenden Klasse einsortieren kann. Im Gegensatz zu den letzten Jahren haben wir noch keine festen Grenzen und behalten uns vor, die genaue Einteilung anhand der Anzahl der Anmeldungen vorzunehmen. Zudem wollen wir mit einer "einfachen" Klasse auch Anfänger ermutigen, sich den Herausforderungen des thermischen Streckenfluges zu stellen und Erfolgserlebnisse mit nach Hause zu nehmen. Für eine grobe Idee, das stellen wir uns vor:
Gruppe 1: Segelflugzeuge ohne Wasserballast, machbare Aufgabengrößen
Gruppe 2: Segelflugzeuge ohne Wasserballast, fortgeschrittenere Aufgabengrößen
Gruppe 3: Segelflugzeuge, Wasserballast erlaubt, sportliche Aufgabengrößen
In jeder Gruppe werden minimal 8 und maximal 18 Flugzeuge fliegen. Insgesamt ist der Wettbewerb auf 45 Flugzeuge begrenzt.
Aktuelle Anmeldungen:
2019_03_23_Anmeldungen (Datei nicht verfügbar)
Alle weiteren fliegerischen Randbedingungen sowie die Preise für Unterkunft und Schlepp könnt Ihr den folgenden Dokumenten entnehmen.
Wichtige Termine:
Es gibt eine "Anmeldevorrangregelung" für EDVQ und EDBQ bis zum 14.01. Meldungen danach werden wie externe Anmeldungen behandelt.
Meldeschluß: EDVQ und EDBQ bis 20.01., alle anderen bis zum 03.02.
2019_VGF_Einladung (Datei nicht verfügbar)
2019_VGF_Gebuehren (Datei nicht verfügbar)
2019_VGF_Informationspflichten (Datei nicht verfügbar)
2019_VGF_Anmeldeformular (Datei nicht verfügbar)
Alle Wilscher Teilnehmer werden gebeten, sich einen Job aus der Helferliste zu suchen und den bei der Anmeldung kundzutun!
2019_VGF_Helferliste (Datei nicht verfügbar)
...sind fast abgeschlossen. Wir sehen nun einer weiteren Ausgabe des Wilscher Vergleichsfliegens entgegen und hoffen auf einen erfolgreichen, fairen und vor allem flugspaßigen Wettbewerb hier in Wilsche.
Bitte eßt alle Eure Portionen auf und bittet die bekannten Wettergötter um eine frische Ladung Kaltluft, arrangiert mit leichten Zwischenhocheinfluß, gewürzt mit mäßigem Wind und garniert mit der richtigen Feuchte für 3/8Cu in <2000m ;-)
Wir werden hier in den nächsten Tagen - so wir bei der vielen Fliegerei dazukommen - ein kleines Tagebuch führen, so daß auch die zu Hause gebliebenen einen Eindruck bekommen und die Teilnehmer eine bleibende Erinnerung zum Schmunzeln.
In froher Erwartung
Eure Wettbewerbsorganisatoren
Tag eins, das Vergleichsfliegen begint. Aus dem Grund treffen wir und früh um 0900 zum Eröffnungsbriefing. Wettbewerbsleiter Günter und Schatzmeister Kersten in Vertretung des Vorstandes eröffnen den Wettbewerb und auch der Bürgermeister von Gifhorn richtet seine Wünsche an uns.
Die Wettervorhersage für heute sagt ein prinzipiell fliegbares Wetter voraus, so daß wir aufbauen werden, allerdings soll es mit viel Bedeckung und Grauthermik einhergehen. Der Blick aus der Tür bestätigt diese Vermutung. Eine große Wolkenfläche liegt über dem Norden und endet leider erst noch südlich von Braunschweig.
1130 - Startbereitschaft. Es ist grau, von Thermik keine Spur, wir treffen uns um 1200 wieder.
1200 - immer noch grau
1230 - keine wesentliche Wetteränderung, die Startbereitschaft wird auf 1330 verlegt. Zeit für eine Bockwurst mit Kaffee
1330 - das grau wird grauer
1400 - Die Wettbewerbsleitung beschließt, den Tag zu neutralisieren. Einige bauen ihre Geräte ab, ein Großteil läßt die Flugzeuge gleich im Grid stehen, da die Vorhersage für morgen besser ist. Noch ein paar lassen sich hochschleppen, wo zur Überraschung aller doch ein paar zarte Bärtchen stehen, so daß man sich noch etwas halten kann.
Auch ein paar Kunstflugstarts gehen noch raus, so daß die am Boden gebliebenen eine Show am Himmel erleben und die Kunstflieger mit einem Grinsen wieder landen. 1900 sind auch sie satt und räumen ein. Wir verlegen den Rest des Abends ins Vereinsheim und hoffen auf morgen. Die Vorhersagen sind bunt.
Auch heute treffen wir uns früh um 0900 zum Briefing. Die Wettervorhersagen sind deutlich besser, als gestern, so daß es heute AATs im Raum zwischen Bremen und dem Fläming gibt, so daß sich alle Klassen mit vier Stunden Flugdauer und Strecken zwischen 250 und 500km austoben können.
Briefing in der Anhängerhalle
Um 1000 steht noch ein besonderes Ereignis an - die Taufe unseres neuen Vereinsdoppelsitzers Arcus M, zu der auch die lokale Prominenz eingeladen sind.
Bei der Enthüllung des Wettbewerbskennzeichens
1130 ist wieder Startereitschaft. Leider hat sich doch noch ein Feuchtefeld in den eigentlich bisher wolkenfreien Wettbewerbsraum gemogelt, so daß es ein paar skeptische Blicke zum Himmel gibt. Da es aber Konturen in der Bewölkung gibt und die Bedeckung auch langsam nachläßt, wird es heute endlich laut auf dem Platz. Als besonderen Gast können wir zudem noch die DO27 vom DLR als Schlepper hier begrüßen. So etwas gibt es auch nicht alle Tage. Von den Segelfliegern fällt keiner herunter, so daß wir von einem Wettbewerbstag ausgehen.
F-Schlepp in Gang
1245: Die ersten und zweite Klasse sind bereits abflugbefreit, die dritte schleppt gerade. Wir erfahren, daß 5D schon bei Großoesingen im Acker steckt.
1300: Alle Wettbewerbsflieger sind oben. Die Wolken trocknen ab, komisches Wetter heute. Schauen wir mal, was der Tag so bringt.
1445: Alle fliegen... Am Platz herrscht Langeweile. Mit den ersten Heimkommern rechnen wir erst ab 1700. Es ist jetzt 8/8 blau ;-)
1530: Die Goslaer Renn-Ka6 ist schon wieder da
1725: Es gibt die nächsten Außenlandungen. 6B und E1 in Lüchow, E2 40km vor dem Platz, 66 nördlich Stendal. Wir hätten nicht erwartet, daß das Wetter sich so schnell so drastisch ändert. Warten wir mal ab, wie es den anderen ergeht.
1730: IJL und AG sind wieder da
1800: Die Meldungen über Außenlandungen häufen sich, offenbar fordert das blaue Wetter mit den tiefen Basishöhen seinen Tribut. Da es aber mehr Rumkommer als Außenlander gibt, ist die Aufgabe zumindest nicht zu sportlich gestellt.
2000: Von der großen Klasse hat es keiner geschafft. Die letzten Gespanne trudeln wieder auf dem Platz ein und man betreibt psychologische Ursachenforschung. Offenbar gab es eine Windscherung, so daß die gute Kaltluft von Warmluft überflossen wurde, so daß die Thermik weit hinter den Vorhersagen blieb
2400: Es ist noch Betrieb an der Bar. Die Vorhersagen für morgen sind mies...
0930: Heute treffen wir uns zum Briefing etwas später. Dank des Wettbewerbstages gibt es heute auch eine Wertung, so daß wir die ersten Tagessieger küren können. In der kleinen Klasse hat - fast schon traditionell - die Renn-Ka6 von Jüren Liebisch das Rennen gemcht. Die zweite Klasse dominierte Helge Lieberz. In der dritten Klasse war der Braunschweiger Doppeldiscus mit Heiko Braden und Michael Schoof am schnellsten.
Der Wetteronkel hat für den heutigen Tag jedoch keine guten Nachrichten zu verkünden. Eine Kaltfront nähert sich langsam aber sicher aus Nordwesten unserer Spielwiese und hat als kleines Mitbringsel tiefe Wolken und Schauer im Gepäck. Streckenfliegen können wir also für heute getrost vergessen, so daß der Rest des Tages an die Bar oder ähnliches Alternativprogramm verlegt wird. Da bleibt uns jetzt genug Zeit, das Bergfest vorzubereiten.
1000: Auch die Kunstflieger, die vor dem Herannahen der Front noch mit ein paar Schlepps in die Box kalkuliert hatten, bauen ihr Spielzeug ab. Die Wolken hängen schon mitten in der Box und werden mehr und niedriger.
1030: Wir nutzen die Gunst der Stunde für ein Gruppenbild des gesamten Wettbewerbs vor unserem neu eingeweihten Arcus M. Einfach auf das Bild klicken für die hochauflösende Version.
Versammlung am neuen Flugzeug
Viel mehr gibt es heute nicht zu berichten. Jeder geht seinen Bewerbchen nach, hoffen wir, daß es morgen eventuell noch geht.
1800: Es wird Abend. Der Arcus M des LSV hat inzwischen auch die elektrischen Mückenputzer installiert - danke dafür an Nico und Tom. Ansonsten laufen die Vorbereitungen für das Bergfest auf vollen Touren. Bänke schleppen, die Grills bestücken, Gemüsen schnibbeln und Rosmarinkartoffeln in der Pfanne braten. Kurze Zeit später wird das Essen für alle freigegeben.
Unsere Grillmannschaft Fritze, Vivi und Tobi
Und die Beilagenecke ist auch nicht zu verachten
Lange Schlangen am Grillstand, die Truppe hat wohl Hunger ;-)
Die Teilnehmer des Vergleichsfliegens beim Mampfen, es schmeckt offensichtlich
2200: Die meisten sind jetzt pappsatt und vom Essen ist nicht mehr sehr viel übrig. Danke für die Veranstaltung an Vivi, Sabine, Inis, Fritze, Tobi und alle ungenannten kleinen und großen Helfer, die das Bergfestessen zu dem gemacht haben!
Die Wetteraussichten für morgen sind eher weniger rosig (außer vielleicht bei wetter-jetzt), so daß wir noch etwas im Vereinsheim feiern. Die letzten begeben sich erst in den frühen Morgenstunden in die Waagerechte. Mal sehen, was der morgige Tag bringt.
0800: Der Wettbewerbsleiter Günter philosophiert zusammen mit dem Wetteronkel und den Gruppensprechern über den heutigen Tag. Entgegen der Erwartung haben sich die Aussichten geringfügig verbessert, so daß es möglich scheint, einen Wertungstag durchzuführen.
0930: Briefing. Momentan ist es noch komplett blau, aber die knackige Kaltluft zusammen mit dem kräftigen Westwind lassen schon Rückschlüsse auf das zu, was uns heute erwarten könnte. Kurz vor dem Briefing kommen die ersten Cumulanten, die auch schon deutlich in die Höhe gehen.
Erste Wölkchen bereits vor dem Briefing
Angesichts der stürmischen Westwetterlage ist heute mit viel Wind und breitlaufenden Wolken zu rechnen, die wohl spätestens zu Mittag dazu führen, daß die mangelnde Einstrahlung weitere Thermik unterbindet. Es wird trotzdem entschieden, es zu probieren angesichts zweier bereits neutralisierter Tage. Es verspricht spannend zu werden.
Zusammenpuzzeln der LS-1
1100: Startbereitschaft. Die mittlere Klasse steht heute vorn und zehn Minuten später wird es laut auf dem Platz. Schon im Schlepp laufen die ersten Wolken breit und man spricht von 30-40km/h Wind. Thermik gibt es, aber die ist erwartungsgemäß sehr zerrissen und der starke Wind sorgt auch für stetigen Versatz. Als die Startlinie für die mittlere Klasse geöffnet wird, fliegen die meisten auch sofort los, bevor es ganz zugeht.
Die kleine Klasse wird an den Himmel geschleppt. Leider hat sich da gerade eine dicke fette Wolke breitgemacht, so daß alle wieder herunterfallen. Der starke Wind bietet heute keine Streckenflugmöglichkeiten für die teilweise betagten Fluggeräte.
Anders sieht es bei den Langohren aus. Sie halten sich und schaffen es, dank großer Gleitzahlen die bisweilen langen Gleitstrecken zum nächsten Bart noch am ehesten zu bewältigen.
1400: Erste Außenlandemeldungen in der mittleren Klasse. Wer einmal tief kommt, für den sind die Chancen bei der geringen Einstrahlung sehr mäßig.
1600: Die Außenlandungen häufen sich in der mittleren Klasse. Von den großen gibt es die ersten Heimkommer
Breitgelaufene Wolkenpampe am Himmel
1900: Fazit des Tages: Dank der ausgeprägten Labilität trat das ein, was befürchtet wurde. Die Wolken liefen breit, so daß die Strecken zwischen den Bärten von der mittleren Klasse gegen den Wind kaum bewältigt werden konnten. Entsprechend gab es keine Rumkommer und alle landeten entweder im Acker oder auf anderen Plätzen. Glücklich waren noch die, die sich heimschleppen lassen konnten. In der großen Klasse wurden auch nur Schnitte im Bereich von 70-80km/h erflogen, was klar dafür spricht, daß es heute nicht einfach war.
Damit ist das erste Wettbewerbswochenende Geschichte. Jetzt machen wir erst einmal Pause bis zum Freitag, an dem dann hoffentlich der fünfte Wertungstag mit besserem Wetter durchgeführt werden kann. Wer von den Teilnehmern noch am Platz weilt, kann gerne mit den lokalen Fliegern Kontakt aufnehmen, wenn Flugbetrieb gewünscht wird.
Heute am Freitag geht der Wettbewerb nach einer viertägigen Pause weiter. Die meisten Teilnehmer sind dazwischen nach Hause gefahren, um Arbeiten zu gehen oder andere Sachen zu erledigen. Das Wetter war wirklich ausnehmend mies, nur ein paar kleinere Streckenflüge waren möglich. Meist gab es nur Breitlaufwolken mit viel Wind.
0930: Briefing. Für heute sind die Wetteraussichten - zumindest was den Raum östlich von Wilsche angeht, sehr positiv, so daß geflogen werden soll. Nach Nordwesten soll viel Feuchte den Tag schwierig werden lassen. Startbereitschaft ist um 11. Also wird alles aufgebaut und an den Start geräumt
Startbereitschaft in der großen Klasse
1100: Einige Eigenstarter des LSV gehen raus und spielen Thermikschnüffler. Die Basis ist noch nicht so hoch und die Steigwerte nicht so prall. Also warten wir noch einige Minuten
1130: Das Steigen wird besser, daher beschließen wir, den Reigen zu eröffnen. Das Schleppen geht los und es wird laut auf dem Platz.
1239: In rekordverdächtigen 69 Minuten hängen alle Flugzeuge in der Luft. Es gilt, in vier Stunden mit AATs Richtung Osten so viele km wie möglich zu loggern. Wir sind gespannt.
1500: Das Wetter ist jetzt zumindest am Platz voll entwickelt, so daß auch der eine oder andere Helfer sich noch einmal kurz hochziehen läßt. Dabei steht eine Wolkenstraße von Celle bis fast nach Gardelegen, die man mehrfach abreiten konnte. Auf den üblichen Quasselfrequenzen war jedoch zu vernehmen, daß das Wetter Richtung Osten nicht so gut sei. Der Wetteronkel unkte früh schon über einzelne breitlaufende Wolken. Offenbar waren es doch ein paar mehr
1630: Die ersten Heimkommer melden sich an. Auch am Platz wird der Bedeckungsgrad spürbar höher und nach Norden und Nordwesten ist es bereits völlig zu.
1800: Die meisten sind wieder nach Hause gekommen, aber für einige hat es letztlich doch nicht gereicht. Wer bei der breitlaufenden Wolkenpampe einmal zu tief kam, für den war das Außenlanderisiko groß.
2000: Alle Flugzeuge sind aufgeräumt in Anhänger oder in Schlafanzügen draußen auf dem Platz, so daß wir zum gemütlichen Teil des Tages übergehen. Die Vorhersagen sind recht mies für morgen. Eine Kaltfront soll über den Wettbewerbsraum ziehen und mit tiefen Wolken den Wettbewerb durchkreuzen. Auch wenn die Chance klein ist, so hofft der eine oder andere noch auf einen Flug nach der Front...
0730: Der Wettbewerbsleiter Günter und Wetteronkel Martin beraten über den Tag. Draußen sind bereits dicke Schichtwolken aufgezogen und die Front liegt etwa in der Nähe von Hamburg mit nur geringer Zuggeschwindigkeit nach Südost. Es ist immer noch das Mittelmeertief vorhanden, das ein rasches Vorrücken verhindert. So sieht es eher nicht danach aus, als ob die Front noch bei Tageslicht durch ist. Die Wetterberichte sehen das ähnlich.
0800: Die Gruppensprecher der drei Klassen kommen auch mit dazu. Gemeinsam beschließen wir, den Tag gleich von früh weg zu neutralisieren, da wir keine Chance für einen Wertungsflug sehen.
0930: Briefing. Niedergeschlagen lauschen die Teilnehmer der Wetterprognose und finden sich mit ihrem Schicksal ab, daß heute nicht geflogen wird.
Im Anschluß gehen wir an das Alternativprogramm. Es wird geschraubt und gelötet wo notwendig, die zwei ASK-21 werden noch an den Start geschoben und absolvieren mehrere Flugzeugschleppstarts. Vor der Front ist die Basis noch hoch genug, daß wir hier etwas Ausbildung betreiben können. Die Schüler freuts über die unerwarteten Flüge.
1200: Die Basis sinkt... Regnen will es aber nicht, so daß die Bauern weiter auf Bewässerung ihrer Felder angewiesen sind.
1900: Es wird heller am Horizont, die Front scheint durch zu sein. Kurze Zeit später kommt die Sonne heraus und erlaubt einen majestätischen Blick auf eine wie mit dem Lineal gezogene Rückseite der Front. Es wird auch merklich kühler. Im Satellitenbild ist zu sehen, daß hinter der Front nur noch wenig Bewölkung da ist, so daß wir uns Hoffnung auf einen wirklich guten Wettbewerbstag morgen machen.
2230: Ungewöhnlich zeitig verschwinden die meisten Teilnehmer von der Bildfläche. Das Wetter sieht sehr gut aus für morgen, da wollen alle fit sein.
0930: Wir treffen uns ein letztes Mal zum Briefing. Draußen scheint die Sonne und es ist bereits angenehm warm. Drinnen in der Halle wird derweil das Wetter verkündet. Generell sieht es für den heutigen Tag gut aus, so daß geflogen wird. Der Wetteronkel gibt jedoch anhand der Temps und der Vorhersagen zweier Modelle zu bendenken, daß es nordöstlich von Wilsche sehr wahrscheinlich blau wird. Geflogen werden heute AATs, die sich im wesentlichen im nordöstlichen Bereich von Wilsche bewegen sollen, da hierfür die Vorhersagen am Besten sind.
1100: Startaufbau. Hier bei uns am Platz bilden sich auch schon kurz vorher Cumuluswolken. Ein paar Eigenstarter vom Verein gehen in die Luft und berichten von 800m Basis und brauchbaren Steigwerten. Also beginnen wir mit dem Schleppbetrieb und hängen alle Flugzeuge in die Luft. Da wir heute ein paar mehr Teilnehmer sind, dauer das Ganze diesmal 1h22min.
1230: Alle sind oben und die Abfluglinie für die kleine und mittlere Klasse sind offen. Die Wolkenoptik ist sogar noch besser geworden und es sieht nach richtig gutem Streckenflugwetter aus. Warten wir einmal ab, wann die ersten wiederkommen und was sie berichten.
1300: Um vielleicht noch mit Wolken fliegen zu können, legen die meisten schnell los.
1430: Wir hören etwas auf den diversen Quasselfrequenzen mit. Offenbar ist das Gebiet mit den Wolken doch viel größer, als von den Wettervorhersagen angenommen. Im Norden geht es bis zur ersten Wende sehr gut und auch nördlich hinter der Elbe ist das Wetter brauchbar, wenn auch nicht überragend. Lediglich ab der Letztlinger Heide nach Südost werden keine Wolken berichtet, hier ist die Vorhersage mit der Blauthermik exakt eingetroffen. Das ist keine gute Nachricht für unsere große Klasse, die in Richtung Lüsse ihre letzte Wende hat.
1630: Die ersten Heimkommer schlagen auf dem Flugplatz ein und steigen grinsend aus dem Gerät aus. Insbesondere in der Nähe der Letzlinger Heide über Gardelegen muß das Wetter wohl hammermäßig gewesen sein.
1700: Immer mehr kommen nach Hause
1900: Mit GF landet der letzte erfolgreich in Wilsche. Es hat heute nur ganz wenige Außenlandungen gegeben und die Teilnehmer sind hochzufrieden mit dem Tag. So hätte es eigentlich die gesamten zwei Wochen sein sollen, aber naja.
2000: Wir haben alles verstaut und viele Flugzeuge bereits versandfertig gemacht. Morgen ist kein Wertungstag vorgesehen, so daß heute Abend noch schön gefeiert und morgen zur Siegerehrung geschritten werden kann. Auch die Wettervorhersage macht nicht den Eindruck, einem vergebenen Flugtag morgen nachtrauern zu müssen. Also gehen wir zum gemütlichen Teil des Tages über.
2030: Kersten hat die Wertung für heute fertig.
2400: Im Vereinsheim tobt die Wettbewerbsabschlußfeier...
0300: Der Netzmeister ist jetzt auch müde, damit gibt es für heute keine Eintragungen mehr ;-)
0930: Das Frühstück findet heute, ohne Wettbewerb, mal etwas später statt. Heute gibt es erstens keinen Wettbewerbsflug und zweitens lassen die tiefen Wolken mit dem leichten Nieselregen auch den Kunstfliegern die Euphorie für den einen oder anderen Start vergehen. Also verbringen wir die Zeit bis zur Siegerehrung mit Gesprächen und einer Kaffeetasse in der Hand.
1200: Abschlußbriefing und Siegerehrung. Wir freuen uns gemeinsam über einen unfall- und vorkommnisfreien Wettbewerb, eine disziplinierte Teilnehmerschaft und bedauern lediglich, daß das Wetter hätte etwas besser sein können. Da wir das aber nicht ändern können, freuen wir uns über die Flugtage, die es gab. Die Wertung selbst könnt Ihr, wie bereits bekannt, bei soaring spot einsehen, so daß wir das hier nicht noch einmal extra abdrucken.
1300: Zeit für das Foto der Platzierten
Die Platzierten der drei Klassen vor der Halle
Im Anschluß daran beginnen die meisten, die Heimreise vorzubereiten. Das ist auch weithin an der Zusammenrottung der Gespanne aus Autos, Bussen, Wohn- und Segelflugzeuganhänger zu erkennen...
Die Karawane ist abmarschbereit...
So leert sich der Platz in Wilsche innerhalb weniger Stunden und es kehrt wieder Ruhe ein. Tja, was bleibt am Ende zu sagen - Wir hatten eine schöne Zeit und vor allem Danke an alle, die diesen Wettbewerb ermöglicht haben, als da wären:
- Wettbewerbsleiter Günter für die Organisation und die Aufgaben
- Kersten als Auswerter und Schlepper
- Wetteronkel Martin
- Flugleiter Olaf mit der Startmannschaft Stefan und Hendrik
- Fritze als Mutti für alles und den schnellen Internetzugang für die Wetterbilder
- Die Schleppercrew aus Braunschweig mit DR400 und DO27, Ummern mit der SO, den Falken und die KUKK aus dem LSV Gifhorn
- Die Thekenmannschaft, die uns mit Flüssigem und dem Bergfestessen versorgt hat (Vivi, Inis, Sabine und die Jugendgruppe)
- Unsere Jugendgruppe fürs Einklinken und Seile ziehen
- und alle kleinen und großen Unterstützer im Hintergrund
Damit ist der Wettbewerb 2015 in Wilsche Geschichte und wir wünschen allen noch eine frohe Heimreise und ein schönes Restpfingsten. Wir würden uns freuen, Euch in zwei bis drei Jahren wieder in Wilsche zur nächsten Ausgabe unseres Vergleichsfliegens begrüßen zu dürfen.
UPDATE 14.01.: Die Einladung und die Anmeldung zum Vergleichsfliegen sind offen.
Informationen und Preise zum Vergleichsfliegen können der Einladung entnommen werden. Wer mitfliegen möchte, fülle bitte die Anmeldung (Exceldatei) aus und schicke sie in die in der Einladung angegebene Emailadresse.
2017_01_14_Einladung_VGF (Datei nicht verfügbar)
Nach Abschluß der Anmeldung werden wir hier noch die Wendepunktdateien hochladen, damit Ihr auch wißt, wo ihr langfliegen müsst.
Früh am 14.01. haben wir die Anmeldung veröffentlicht. Es hat nur Stunden gedauert und wir hatten schon mehr als 60 Anmeldungen im Briefkasten.
Aus dem Grund wird die Anmeldung jetzt beendet, da der Wettbewerb ausgebucht ist.
Bitte nicht mehr anmelden! Sollten doch noch mehr Plätze frei werden, als auf der Warteliste stehen, werden wir es hier vermerken!
Das Vergleichsfliegen rückt näher und die Planungen schreiten voran. Aus dem Grund haben wir für alle Teilnehmer ein Starterkit zusammengestellt, das die wesentlichen Informationen für Euch enthält.
2017_04_26 Starterkit Vergleichsfliegen (Datei nicht verfügbar)
Hier findet Ihr die folgenden Dinge:
- Teilnehmerliste Stand Ende April
- Luftraumdatei für den Wettbewerb
- Unterlagen für das Selbstbriefing - bitte aufmerksam durchlesen und verstehen
- Erfassungsbogen für Lizenzen und Flugzeugpapiere - bitte ausfüllen und der Wettbewerbsleitung senden
- Wendepunktdateien in mehreren Formaten
Viele Grüße vom Orga-Team.
Ednlich geht es los! Nach dem letzten Vergleichsfliegen 2015 in Wilsche ist heute der Abend vor dem neuen Durchgang. In den letzten Tagen und Wochen vor diesem Tag hat sich die Organisatorengruppe um Marianne und Florian noch einmal kräftig ins Zeug gelegt, um allen Teilnehmern einen schönen Wettbewerb zu verschaffen.
Die ersten Teilnehmer reisen bereits heute an, so daß der Grill kaum ausgeht.

Grillen auf der Terasse
Die Wettervorhersagen sind für morgen nicht besonders optimistisch, da die graue Brühe, die uns die Sonne beim Grillen nimmt, noch bis morgen Mittag Bestand haben soll. Dann kann es aber aufgehen, so daß wir uns auf einen ersten Wertungstag einstellen. Nachts ist es knackig kalt...
Heute ist der erste potentielle Wertungstag des Wettbewerbs. Entsprechend motiviert ist das Teilnehmerfeld, heute, nach einem fliegerisch wenig ertragreichen Frühjahr, in die Luft zu kommen.
Um zehn ist Briefing und alle Teilnehmer lauschen gespannt den Ausführungen der Wettbewerbsorganisation.

Versammlung zum Briefing in der Anhängerhalle
Die Startbereitschaft wird auf um 1200 gelegt, um dann gleich loslegen zu können. Wie erwartet, hat sich jedoch die dichte graue Pampe am Himmel wesentlich länger gehalten, als gedacht. So bauen wir noch mit geschlossener Wolkendecke auf...
Emsiges Treiben an den Anhängern. Leider noch mit hoher Bedeckung...
Dank Rattel im Rumpf kommt Benno mit dem dicken Nimbus gleich auf dem Luftweg nach Wilsche geschippert, um am Wettbewerb teilzunehmen.
TEX schwebt ein...
Tatsächlich kommen ab Mittag die ersten blauen Störungen in der grauen Wolkendecke zum Vorschein. Wir verschieben die Startbereitschaft auf 1300.
Es ist jetzt 1330 und die Lücken werden größer, so daß wir mit dem Schleppbetrieb der vorn stehenden kleinen Klasse beginnen. Die jedoch berichten wenig optimistisches. Steigwerte um 1m/s und eine Basishöhe von ca. 700m machen nicht viel Hoffnung auf einen Wettbewerbstag. Da viele von den Wölkchen, die am Himmel hängen, nur Wasserreste der grauen Schichtwolken sind, fallen sie nach und nach wieder herunter.
Das führt dann dazu, daß bei 6B ein kurzes Feldbriefing abgehalten wird, bei dem die Wettbewerbsleitung und der Wetteronkel beschließen, den heutigen Tag zu beenden. Um 1400 bestehen keine Chancen mehr auf einen fliegbaren Tag.
Feldbriefing. Sieht nicht schlecht aus, geht aber nicht :-(
Entsprechend wird der Nachmittag für allerlei Tätigkeiten genutzt. Einige lassen sich auch noch zum freien Fliegen hochziehen, jedoch beschränken sich die maximal geflogenen Strecken auf weniger als 70km. Richtige Entscheidung, den Wettbewerbstag zu neutralisieren.
Erst abends um 2000 ist die Basis angestiegen und die Luftmasse macht einen deutlich besseren Eindruck. Jetzt müßte die Sonne gerade auf- statt untergehen.
Nunja, morgen soll der Hochdruck etwas zunehmen, als hoffen wir auf den morgigen Tag.
Neuer Tag - neues Glück. Gestern Abend hinterließ die Luftmasse nicht den schlechtesten Eindruck. Es war angenehm frisch und die Luft wurde immer klarer. Leider hatten die Vorhersagen auch für heute eine feuchte Schicht in petto, die aber heute eher aufgehen sollte. Die war gestern auch schon in den Satellitenbildern zu sehen.
Aufbauen, da ist die Wolkenbrühe schon fast weg
Beim Briefing um 10 wurde das den Teilnehmern mitgeteilt, zusammen mit der Startbereitschaft um 12. Wie erhofft, geht die Pampe heute eher auf, so daß wir mit einem Wettbewerbstag rechnen. Vorher gab es noch das Gruppenfoto von der "Startleiter" herunter ;-)

Wettbewerbsleiter Florian fotografiert...
Und so sieht das dann aus Florians Sicht aus: Das Teilnehmerfeld vor ihren Spielzeugen
Gruppenfoto...
Danach warten wir auf den Thermikbeginn. Obwohl die Sonne geradezu brennt, ist unten am Boden praktisch Flaute. Das ist kein gutes Zeichen, da Thermik und Konvektion normalerweise für Ablösungen und das "Durchschlagen" des Windes in der Höhe bis auf den Boden bewirken. Also konvektiert offenbar nix.

Knalleblauer Himmel - aber nix regt sich
Erst deutlich nach Mittag gegen 1300 machen sich die ersten Ablösungen bemerkbar, also beschließen wir, heute zu schleppen. Die kleine klasse steht wieder vorn, gefolgt von der mittleren und der großen.
Nach dem Ausklinken macht sich aber in der Luft Ernüchterung breit. Offenbar hat sich das Hoch schon zu weit in unseren Luftraum bewegt, so daß die Luftmasse weit wärmer ist, als wir gehofft haben. So bleiben die Steigwerte schwach und kaum ein Flugzeug schafft es, über 700m Höhe zu kommen. Nach und nach bilden sich so Wolken von Segelflugzeugen, die sich auf die wenigen Bärte konzentrieren.
Schon kurze Zeit später landen die ersten, die einmal tief gekommen sind, wieder ab. Da es von keinem da oben ansprechende Steigwerte oder Höhen zu berichten gibt, geben wir auch diesen Wettbewerbstag verloren, da es einfach schon zu spät ist, um die Aufgabe herumzubekommen. Per Funk über die Neutrailisation informiert landen viele recht schnell - Beschwerden gibt es bei der Warmluft, trotz Fluggeilheit aller - keine.
Zum Hohn des Tages zieht dann am späten Nachmittag eine Wolkenlinie über den Platz, die nach Aussage derer, die geflogen sind, gute Steigwerte und 1500m Basishöhe zu bieten hatte. Außerhalb davon war beides faktisch nicht zu bekommen.

Wunderschöne Wolken... Die hätten wir heute Mittag gebraucht.
Gefragt, was das ist, meine der Wetteronkel, daß es sich da um eine kleine Konvergenz handelt, die durch den drehenden Wind am Boden entstanden sein muß. Tatsächlich hat sich die Richtung inzwischen auf Ost umgestellt. Da der Wind nun etwas aufeinander zugeht, kann die Luft nur eins machen - Aufsteigen. Deswegen labilisiert dies die Atmosphäre und bildet auf der Konvergenzlinie die schönen Wolken.
Leider hat es so wieder nicht zu einem wertbaren Tag gereicht. Die Vorhersagen für morgen sind auch nicht sonderlich optimistisch, da die Luftmasse weiterhin eigentlich zu warm ist. Da es morgen aber keine Stratusbewölkung am Morgen geben soll, könnte es die notwendigen Temperaturen für Thermik geben.
Nach dem gestrigen Warmluftdebakel gehen wir heute mit verhaltenem Optimismus zu Werke. Topmeteo erzählt uns etwas von 1400m Basis und potentiellen Flugdistanzen, jedoch meint der Wetteronkel dazu nur "Einstrahlungsoptimismus", da die Luftmasse, wie gestern, sehr warm ist. Dementsprechend braucht es sehr hohe Temperaturen am Boden, um dieser noch brauchbare Steigwerte zu entlocken. Da zudem auch die Absinkinversion des Hochdruckgebietes bei 1500m bis 2000m liegt, sind auch die Basishöhen nicht als episch anzusehen.
Entsprechend des gedrehten Windes bauen wir heute im Westen auf und freuen uns schon, als es bereits beim Aufbauen kurz nach dem Briefing die ersten frischen Ablösungen gibt. Offenbar ist heute mehr Thermik als gestern.

Startaufbau West...
Leider ist die Luftmasse jedoch knochentrocken, weswegen es keine Wolken geben wird. Ein paar kleine Flusen bilden sich anfänglich verschwinden jedoch bald.
Punkt um 12 geht der Schleppbetrieb los. Heute haben wir die große Klasse mit einer anspruchsvollen Aufgabe als erste in die Luft bugsiert, danach folen die mittlere und die kleine. Nach dem Ausklinken sind die Steigwerte meist nicht berauschend, aber ab und an ließ sich schon ein Bart mit integriertem Steigen bis 2m/s finden, der dann auch bis 1300m über Grund reichte. Sollte das Wetter doch noch besser werden, als erwartet??
15 Flugzeuge in einem 2m/s Bart in knapp 1200. Das läßt hoffen
Kurze Zeit später geht die Abfluglinie auf und wir legen los. Die Strecke führt heute im Wesentlichen parallel zum Wind erst nach Südosten Richtung Haldensleben, dann nach Uelzen und wieder nach Hause - mit Variationen je nach Klasse.

Abflug auf Inversionshöhe
Beim Abflug ist die Inversion als Dreckschicht deutlich erkennbar. Motiviert geht es in Richtung Wolfsburg, da aus der Stadt oder dem VW-Werk eigentlich regelmäßig gutes Steigen kommt. Heute jedoch nicht und so sind alle, die erst noch begesitert losgezogen sind, dort das erste Mal tief. Manchem gelingt es noch, sich mit pomadigem Steigen unter 1m/s wieder herauszulügen, aber nicht wenige müssen dort die Segel streichen. Insbesondere die mittlere Klasse dekoriert so manchen Acker dort und auch die Stüder Segelflieger konnten sich über vier Wettbewerbsteilnehmer freuen...
6B, BP, 304 und die alte Pik sind in Stüde abgesoffen...
Auch der großen Klasse erging es kaum besser, trotz der deutlich besseren Gleitzahlen. Abend mußten wir doch so manchem Kameraden Respekt zollen, die es trotz dieser äußerst widirigen Bedingungen ziemlich weit geschafft haben - aber schaut selbst in die Wertung, die für die große und mittlere Klasse zustandegekommen ist.
Entsprechend des Wetters gibt es eine Menge Außenlandungen, so daß sich die umgebenden Siedlungen über regen Anhängerverkehr freuen dürfen. Mancher hat dann auch recht schnell aufgegeben und ist nach Wilsche zurückgeflogen, um Kameraden vom Acker zu kratzen.
Am Abend genießen wir dann noch das Bergfest, das von Florian samt allen Helfern organisiert worden ist. Es gibt Gyros mit Reis, Tsatziki und Krautsalat aus riesigen, einem Meter messenden Pfannen, die mit großen Gasbrennern befeuert werden. Das weckt die müden Geister der Teilnhehmer nach den Rückholtouren.
Leider sind die Wetteraussichten für morgen etwas zu optimistisch: Die Thermik soll so gut sein, daß sie sogar von innen beleuchtet ist. Mit gewitter wollen wir uns aber lieber nicht anlegen, weswegen kaum jemand auf einen Wertungstag spekuliert. Entsprechend der Vorhersage sitzen die letzten noch nach Mitternacht auf der warmen Terasse beim Bier...
Der heutige Tag beginnt warm - so warm, daß wir auf die Terasse zum Frühstücken ausweichen. Parallel dazu tagen die Wettbewerbsleitung, der Wetteronkel und die Klassensprecher und debattieren, was man mit dem heutigen Tag anstellt.
Um 0930 bekommen wir es beim Briefing verkündet: Eine Gewitterfront sitzt bereits im Westen Deutschlands und zieht funkenschlagend langsam nach Osten, so daß gegen Mittag in Wilsche damit zu rechnen ist. Deshalb wird der heutige Wettbewerbstag gleich heute neutralisiert. Der Wetteronkel warnt noch einmal, alles sturmfest zu machen, falls es doch zu einer Böenwalze und Starkregen kommt. Auch eine Unwetterwarnung gibt es für unsere Gegend.
Nach dem Briefing tun alle wie ihnen geheißen, auch wenn sich so eine Gewitterfront gern einmal auf dem weg nach Wilsche totläuft.
Eine Stunde später sind alle Flugzeuge in den Anhängern oder in der Halle und die Anhänger fest verzurrt. Genau deswegen geschieht wohl das erwartete: ca. 50km von Wilsche und Braunschweig entfernt, in Sichtweite, gehen die letzten Wolkentürme hoch, bevor sich das Unwetter final auflöst und wir keinen einzigen Wassertropfen abbekommen. Tja, es ist eben so, wenn man sich auf das Unwetter vorbereitet, kommt es nicht. Besser so, als anders herum...
Einen fliegbaren Tag haben wir dennoch nicht verpaßt, da es den ganzen Tag Abschirmungen hatte. So verabschieden sich die meisten nach und nach und gehen Arbeiten. Die Wettervorhersage ist für die Woche auch nicht unbedingt optimistisch, da es weiterhin für das Segelfliegen zu warme Luft geben soll.
Hoffen wir auf den zweiten Teil des Wettbewerbs am Pfingstwochenende. Wenn es unter der Woche nichts mehr zu berichten gibt, dann spätestens ab Freitag wieder...
Obwohl der Wettbewerb die Woche über pauiert, kann die Zeit auch zu freien Fliegen genutzt werden. Leider war dafür Montag und Dienstag das Wetter auch wenig dafür geeignet. Montags war es nur Warmluft ohne Thermik, während es Dienstag gleich ein zu viel an Thermik hatte. Dicke Gewitter machten auch diesen Tag zunichte.
Einzig am Mittwoch konnte geflogen werden, wobei es früh noch schön anfing. Im Laufe des Tages machten jedoch auch da der starke Wind und Warmluftadvektion die Flüge spannend. Ein paar Piloten konnten den Mittwoch nutzen.
Donnerstag war wieder nur schwache Blauthermik zu erwarten, weswegen keiner so recht loslegen wollte.
Heute geht der Wettbewerb nach der Wochenpause wieder los. Neues Spiel - neues Glück möchte man meinen. Auch das Wetter verbreitet etwas mehr Optimismus. Es wird zar wieder Warmluft und voraussichtlich über weite Strecken blau, aber wenigstens sieht es mit Basishöhen über 1000m fliegbar aus.
Startaufbau ist deswegen bis um 12 Ortszeit und kurz darauf geht es bereits mit dem Thermikschnupperer los. Der ist Duo "9M" aus Boberg, der zusammen mit einem Schleppflugzeug hier auftauchte. Als die Schleppmaschine wieder landet, wird Thermik verkündet und wir ziehen das Feld hoch.
Termikschnüffler 9M
Mit der ASH-25 im Bart
Die Aufgaben führen unserer Wettbewerber heute erst in den Norden, dann in den Südosten und wieder nach Hause. Insbesondere die Schenkel in der Nähe von Drömling und Salzwedel werden interessant, aber durch Fliegen in großen Schwärmen finden doch die Meisten den Weg in der Blauthermik. Basishöhen und Steigwerte sind nicht optimal, aber mit 1300m und bis zu 2m/s brauchbar. Ab und an steht auch noch ein richtig dicker Bart, der nicht nur ein Wölkchen produziert, sondern auch bis 1900m in die Höhe durch die Inversion sticht.
GF und TEX beim gemeinsamen Vorflug
Das Industriegebiet im Norden Magdeburgs
Alles in allem landen nur ein paar Flugzeuge außen - die meisten finden ihren Weg, weswegen es heute für alle Klassen eine Wertung gibt.
Leider sehen die Prognosen für morgen mies aus. Es soll überentwickeln und Unwetter geben - keine guten Voraussetzungen für einen Wertungsflug.
Es ist 2300, viele sitzen noch draußen und betreiben Abendstreckenflug mit den Wenden Lübz, Hasserode und Flensburg ;-)
0200 der Netzmeister geht schlafen und ist noch nicht der letzte...
Heute Morgen werden wir noch von durchziehendem Regen geweckt. Dahinter lockert es kurz auf, aber ein Blick ins Radar verrät, daß südwestlich von uns schon die ersten Gewitterzellen explodieren. Deswegen wird der heutige Wettbewerbstag gleich zum Briefing mit dem Hinweis auf Starkregen und Sturmböen neutralisiert.
Entsprechend gehen viele Teilnehmer dem Müßiggang nach und nutzen die Zeit für kleinere Reparaturen oder einfach zum Ausspannen oder Einkaufen. Die angekündigten Gewitter ziehen jedoch wieder zielgenau an uns vorbei.
Am Nachmittag sind es dann Steffen, David und Martin, die die Nerven verlieren und 6B aufbauen. Von Kersten mit der Dimona in die Box gezogen toben sich die drei noch kunstfliegend aus, damit es heute wenigstens einmal Fluglärm gegeben hat.

6B im Schlepp in die Box
Das Vergnüen wird jedoch durch eine über Hannover hochkochende Gewitterwolke jäh beendet. In der Erwartung des angekündigten Unwetters bauen wir ab und packen alles in den Anhänger, respektive in die Halle. Als Klappe und Tor zu sind, gibt es den ersten Regen.
Doch so schnell das Wetter sich aufbaute, so schnell ist es auch wieder weg. Außer ein paar Tropfen Wasser und dem einen oder anderen Donner gibt es nicht viel, das wir abbekommen. Deswegen gibt es noch den Höhepunkt des Tages: Grillparty auf der Terasse mit Würstchen und selbstgebauten Salaten, Beilagen und Dessert.

Abendessen auf der Terasse
Und wieder bewahrheitet es sich: Je mehr man vor dem Unwetter warnt, desto weniger wahrscheinlich wird es...
Heute Nacht soll dann die Kaltfront kommen, die uns bis morgen einseift. Danach sieht es nach Kaltluft aus, die eventuell einen Wertungstag verspricht. Schauen wir mal...
Schon am Abend war abzusehen, daß uns über NAcht und wahrscheinlich auch morgen noch eine Kaltfront beglücken wird, die auch eine Menge Regen mitführt. So kam es dann auch. Trommeln auf dem Zelt- oder Wohnwagendach machte unmißverständlich klar, daß es da draußen jede Menge Wasser vom Himmel gibt.
Entsprechend frühstücken wir heute drin und haben den Start des Tages auch eine Stunde nach hinten verlegt, da es, wenn es losgeht, dies erst zu Mittag tut. Dennoch sind sich die Wettbewerbsleitung und der Wetteronkel einig, daß die Chance, heute doch noch zu fliegen groß ist, da die Front gegen Mittag durch sein soll. Danach sieht es nach knackiger Kaltluft aus, die, trotz nassen Bodens, gutes Steigen fabrizieren sollte. So vereinbaren wir noch ein Briefing um 1200 Lokalzeit.
Um 12 regnet es immer noch leicht, aber die Wolken werden heller. Also gibt es den Befehl zum alarmmäßigen Aufbau, damit es um 1300 losgehen kann. Umgehend wird es wuselig auf dem Platz und alle Teilnehmer zotteln mit den fertigen Flugzeugen zum Start. Als wir dann alles aufgebaut haben, erscheinen tatsächlich die Cumulanten, jedoch ist auch der angekündigte starke Wind von 30-40km/h aus Nordwest nicht zu übersehen.

Das Startfeld beim Wetterbeginn
Kurz nach 1300 geht der erste Schlepp der kleinen Klasse raus, dann folgen die mittlere und die Große. Die Aufgaben erstrecken sich heute bewußt parallel zum Wind nach Nordwesten bis Dreieck Walsrode für die Kleine Klasse und einem Ort kurz vor Verden für die anderen beiden. Die müssen dann entweder nach Stüde und heim, oder nach Klötze und heim für die große Klasse.
Erst einmal ist es jedoch sehr schwer für alle, sich in dem noch stellenweise schwachen Steigen gegen den starken Wind zu behaupten. Deswegen bilden sich große Schwärme an Flugzeugen in der Nähe des Platzes.

Wie ein Hornissenschwarm...
Das enge Kurbeln erlaubt dann auch noch so manches Foto.
Der Braunschweiger Arcus T
Als die Abfluglinien aufgehen, legen die meisten gleich los, da die noch zur Verfügung stehende Zeit nicht lang ist. Zudem hat der Wetteronkel heute früh auch noch vor Breitlaufen der Cumuli gewarnt, was bei dem Wind auch nicht einfach wird.
In der Nähe von Meißendorf ist das schon andeutungsweise zu sehen...
Um die Sprungzone von Meißendorf herum...
Da wir um die Sprungzone dort herumfliegen müssen, bedeutet das bei dem starken Wind einen nicht zu unterschätzenden Umweig. Weil die Wolke dort schon etwas breitgelaufen ist, erfordert dies nicht unwesentlich viel Höhe, so daß es dabei den einen oder anderen aus der kleinen und mittleren Klasse herunterspült. Die große Klasse hat, dank langer Ohren und großen Gleitzahlen, hier die besseren Karten und gleitet einfach durch.
So kommt es, daß sich 6B und E4 gemeinsam auf einem Maisacker niederlassen müssen.

Gelandet auf einem Acker mit noch jungem Mais
Parallel dazu werden die restlichen Flugzeuge, die diese Ecke "überlebt" haben, vor die nächste Herausforderung gestellt. Die letzte gute Aufwindtankstelle findet sich am Autobahndreieck Walsrode. Dahinter erstreckt sich nur eine graue, breitgelaufene Pampe, unter deren Schatten es wohl kein Steigen mehr gibt.
Graue Düsternis auf Kurs Richtung erste Wende
So richtig glauben wir nicht an einen Erfolg dieses Unterfangens, als wir Richtung Wende aufbrechen. Die Wende noch nehmen und dann den nächsten besseren Acker oder den Motor schmeißen, denken sich manche der Teilnehmer, als wir durch völlig tote Luft gleiten.
Der Kestrel ist auch unterwegs Richtung Wende
GF, der Wilscher Arcus, der dann an der Wende mit als einer der ersten ankommt, findet dort zunächst GT auf dem Acker vor, na wenn das kein Zeichen ist, daß es hier jetzt zu Ende ist. Da jedoch gerade wieder etwas Sonne einstrahlt, fängt es plötzlich ein wenig an, sich in der Atmosphäre zu bewegen. Bastelnd und weniger höhengewinnend, als vom Wind abgetrieben zu werden, gelingt es GF, nach der Wende einen kleinen Aufwind einzufädeln. Zusammen mit BS und MH schaffen es die drei dann, sich wieder nach oben zu arbeiten.
Das Spiel mit dem Durchflug unter der grauen Pampe wiederholen sie dann noch zwei Mal: Einmal beim Weg von der ersten zur zweiten Wende, als es nach Eschede endlich wieder steigt, und dann noch einmal beim Endanflug nach Wilsche.
Und was ist mit den Außenlandern? Die haben in der Zwischenzeit die Anhänger bestellt. Zeit für eine kleine "Strongman" Einlage von Steffen in der Disziplin "Corn flield glider pulling" ;-)

Flugzeug vom Acker ziehen...
Am Ende des Tages gibt es von jeder Klasse mindestens einen Rumkommer, der die Aufgabe vollendet hat. Selbst in der kleinen Klasse hat es die ASW-15 "3B" geschafft. Mehr dazu in der Wertung.
Damit ist der fliegerische Teil des Wettbewerbes vorbei, morgen wird nur noch der Heimfahrtag sein. Da es durch die zahlreichen Außenlandungen heute spät wird, verzichten wir darauf, die Siegerehrung heute noch zu machen. Die wird auf morgen um 0900 verlegt. Somit bleibt uns noch Zeit für ein Bier und die emotionale Flugbewältigung. Fazit: Gut, daß wir noch geflogen sind, es war ein lustiger und interessanter Tag.
Nach dem gestrigen, spannenden Tag steht heute nur noch die Siegerehrung an. So versammeln sich alle Teilnehmer noch einmal in der Anhängerhalle.

Versammlung zur Siegerehrung
Eine Vielzahl an Pokalen steht für jede Klasse bereit. Daneben haben Florian und Marianne noch das eine oder andere, sinnvoll am Flugplatz zu verwendende Gerät bereitgelegt. 10er Schlüsse, Thermosbecher oder der WERA Flaschenöffner werden bestimmt ihre Abnehmer finden ;-)

Pokale und Preise
Somit bekommen die Teilnehmer ihre Urkunden und Pokale überreicht. Gewonnen haben in der Kleinen Klasse Jonas Fuglsang-Petersen auf ASW-15, der Micha Liebisch mit der ASK-21 und Heinz-Gerd Brunßen-Gerdes auf der Pik auf die Plätze verwiesen hat. In der mittleren Klasse gelang es Helge Liebertz mit der LS-1f, sich gegen Sascha Dähne mit der Libelle und Jens Rabe auf dem Janus durchzusetzen. Die große Klasse entschieden Nico Seidl und Micha Schoof mit dem Arcus T für sich. Zweiter wurde Mini Haufe auf der ASH-26 und dritte David und Martin auf dem Wilscher Arcus.
Allen Teilnehmern und Platzierten noch einmal herzliche Glückwünsche!
Danach kam noch die obligatorische Danksagung an die Schlepper, die leider nicht mehr alle vertreten waren...

Dankeschön an die Schlepper
Auch den Meister aller Klassen haben wir ermittelt. Der bekommt immer den Wanderpokal vom Wilscher Vergleichsfliegen.

Wanderpokal mit Inschrift
Diesen konnte auch der Jonas mit der ASW-15 für sich entscheiden und nimmt ihn stolz entgegen.

Überreichung des Wanderpokals
Auch die Teilnehmer haben dann noch ein Dankeschön organisiert für alle diejenigen, die ihnen den Wettbewerb ermöglicht haben. Das sind die Wettbewerbsleitung Marianne und Florian, Wetteronkel Martin und Abrechner und Kassenwart Kersten, die sich über ein kleines Präsent freuen dürfen, dafür daß sie meist vor allen anderen aufgestanden und nach allen anderen ins Bett gegangen sind.

Dankeschön an die Wettbewerbsorganisation
Danach bitten wir noch einmal alle Platzierten für das Abschlußfoto ins Freie...

Die Platzierten und die Wettbewerbsleitung des Vergleichsfliegens 2017
Damit bleibt uns am Ende nur, uns über einen zuallererst unfall- und schadfreien Wettbewerb zu freuen. Leider hat uns das Wetter nicht allzu sehr verwöhnt, doch haben wir uns den Spaß nicht verderben lassen. Danke noch einmal an alle, die diese Veranstaltung ermöglicht haben. Wir sparen es jetzt, einzelne Personen zu benennen, da sonst bestimmt irgend jemand hinten herunterfällt, der dann nicht genannt wurde.
Weiter geht es dann kommendes Jahr wahrscheinlich wieder in Bronkow zum Vergleichsfliegen.
Kurze Zeit später fahren die meisten dann ab und es kehr wieder Ruhe auf dem Platz ein. Ein wenig Flugbetrieb gibt es noch an der Winde und am F-Schlepp, den die Wilscher Kunstflieger wieder einmal okkupieren, um noch etwas in der Box für den anstehenden Kunstflugwettbewerb zu trainieren. Auch Elke, die Mama von Jonas mit der ASW-15 kommt noch heraus an den Start und äußert die Absicht, das Flugzeug auf dem Luftweg nach Hause zu bringen. Erst noch mit ein paar Bedenken ob des diesigen und abgeschirmten Wetter probiert sie es doch und kommt an. Seht selbst...
Hallo an alle streckenflugbegeisterten Segelflieger,
wir freuen uns, Euch jetzt, in dieser sicher für die meisten flugstundenarmen Zeit, bereits einen Lichtblick ankündigen zu dürfen: Das traditionelle Vergleichsfliegen Wilsche Bronkow wird im Jahr 2023 auf dem Flugplatz Wilsche im bekannten Zeitraum über Himmelfahrt und Pfingsten stattfinden, d.h. die Wochenenden 18.05.-21.05.2023 und 26.05.-29.05.2023.

Es wird zwei Klassen geben, in denen geflogen wird:
Gruppe 1 / Clubklasse: DMSt - Index 82 bis 106 (ohne Wasserballast)
Gruppe 2 / Offene Klasse: DMSt - Index 106 bis 124 (Wasserballast erlaubt)
Insgesamt werden ca. 40 teilnehmende Flugzeuge erwartet. Alle weiteren Informationen könnt Ihr den verlinkten Dokumenten entnehmen.
2023_Ausschreibung_Vergleichsfliegen_LSV_GF
2023_Einladung_Vergleichsfliegen_LSV_GF
2023_Gebuehrenordnung_Vergleichsfliegen_LSV_GF
2023_Lastschrift_Einzugsermaechtigung_Vergleichsfliegen_LSV_GF
Die Anmeldung erfolgt online über www.lsv-gifhorn.de/vergleichsfliegen. Meldeschluss ist der 28.02.2023.
Hallo an alle streckenflugbegeisterten Segelflieger,
wir freuen uns, Euch jetzt, in dieser sicher für die meisten flugstundenarmen Zeit, bereits einen Lichtblick ankündigen zu dürfen: Das traditionelle Vergleichsfliegen Wilsche Bronkow wird im Jahr 2025 auf dem Flugplatz Wilsche im bekannten Zeitraum über Himmelfahrt und Pfingsten stattfinden, d.h. die Wochenenden 29.05.-01.06.2025 und 06.06.-09.06.2025.

Es wird zwei Klassen geben, in denen geflogen wird:
Gruppe 1 / Clubklasse: DMSt - Index 82 bis 106 (ohne Wasserballast)
Gruppe 2 / Offene Klasse: DMSt - Index 106 bis 124 (Wasserballast erlaubt)
Insgesamt werden ca. 45 teilnehmende Flugzeuge erwartet.
Die Anmeldung ist ab dem 01.01.2025 / 18:00 Uhr bis zum 31.03.2025 / 18:00 Uhr online über www.lsv-gifhorn.de/vergleichsfliegen/ möglich.
Vier Jahre sind eine lange Zeit - vier Jahre, in denen es wegen Corona kein Vergleichsfliegen mehr in Wilsche gegeben hat. Umso mehr freuen wir uns auf die diesjährige Neuauflage. Viele Vereinsmitglieder haben sich dazu im Vorab schon engagiert, alles hergerichtet und aufgebaut, damit es pünktlich losgehen kann. In Summe haben wir diesmal 21 Teilnehmer in der ersten Gruppe ("Club" ohne Wasserballast) und 17 in der zweiten Gruppe ("Offen" mit Wasserballast). Am ersten Wochenende haben wir insgesamt zwei Wertungstage ausfliegen können. An den beiden anderen Tagen waren zu viele abschirmende Wolken unterwegs, als dass man hätte einen Wertungstag ausfliegen können.
Los geht es wie immer mit dem Startaufbau. Dank Ostwind war der jedes Mal am Westrand des Platzes...

Der Startaufbau in zwei Reihen
Zoomt man ein wenig hinein, sieht das Bild mit den vielen Flugzeugen noch beeindruckender aus. Frankfurt? Kinderkram gegen das Vergleichsfliegen ;-)

Insgesamt 38 Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren am Start
Geht es dann mit dem Flugbetrieb los, gilt es, das Teilnehmerfeld möglichst schnell in den Himmel zu hängen. Dafür hatten wir bis zu vier Schleppmaschinen im Einsatz. Hier übernimt Wettbewerbsleiter und Vereinsvorsitzender Volker gerade die Koordination...

Wettbewerbsleiter Volker am Teilnehmerfeld
Eine der Schleppmaschinen war die Breezer 850. Wir haben extra für das Vergleichsfliegen das Werksflugzeug von Breezer zur Verfügung gestellt bekommen. Mit einem Rotax 915, der bis zu 141PS Startleistung bietet, zieht das Gerät alles weg, was bei uns auf dem Platz steht...

Die Breezer 850 Werksmaschine bei uns im Einsatz als Schlepper
Fazit nach dem ersten Wochenende: Wir haben zwei Wertungstage und auch zwei Erstplatzierte nach der Halbzeit: Stefan Schumann auf dem Jantar in der kleinen Klasse und Helge Liebertz und Michael Waibel in der großen Klasse auf der ASH25.
Die erstplatzierten zur Halbzeitpause: Stefan Schumann (links) und Helge Liebertz sowie Michael Waibel (rechts)
Weiter geht es dann kommende Woche am Freitag!
Es ist der 26.05. und es geht weiter mit dem Programm... Es ist zeit für eine Racing Task, bei der das Teilnehmerfeld eine vorgegebene Anzahl an Wendepunkten zu umrunden hat. Für die kleine Klasse geht es einmal um die Lufträume von Bergen und Fassberg herum. An den Wochenenden sind die praktisch immer frei, so dass man da durchfliegen kann. Da heute Freitag ist, ist das nicht gegeben, so dass wir alle einmal außen herum schicken. Die große Klasse hat eine Zickzackaufgabe nach Norden bekommen, die sie einmal bis an die A20 in der Nähe der Grambeker Heide führt.
Am Ende können sich Julian Fischer mit dem Jantar und Helge sowie Michael mit der ASH25 auf dem Treppchen für den Tagessieg platzieren. Fotos von dem Tag sind dem Webmaster leider nicht zugekommen, aber eines hat er noch beim Rückflug mit der Savage aus Walldürn machen können. Abend auf dem Flugplatz nach dem Wertugnstag...

Der Flugplatz Wilsche nach dem Wertungstag...
Nach der gestrigen Racingaufgabe gibt es heute wieder eine AAT: Grund dafür ist, dass einerseits das Wetter blauer sein soll, was den Piloten mehr Auswahl bei der Streckenführung gibt. Darüberhinaus ist es etwas spannender für die Auswertung, welche Entscheidungen getroffen werden...
Für beide Klassen geht es heute nach Nordosten an die Elbe bzw. etwas hinter die Elbe bei Dannenberg und danach nach Südosten bis ins Havelland. Entsprechend kann, wenn das Wetter zu schwach ist, auch auf die bisweilen spannende Elbquerung verzichtet werden. Die ist bisweilen, da die Elbaue feucht ist, mit entsprechendem Höhenverlust verbunden. Meteorologin Sabine stellt im Wesentlichen Blauthermik mit bisweilen ein paar Wolken in Aussicht, jedoch ganz gute Steigwerte. Warten wir es einmal ab.
Neben den Großen gibt es auch für die Kleinsten Grund zur Freude auf dem Flugplatz. Die Miniaturausführung einer DR300 ist bei den Flugplatzkindern immer beliebt :-)

Das Tretflugzeug für die Kleinsten
Diese Vorhersage wird vom Wetter sogar noch etwas übertroffen. Es gibt Wolken im Wettbewerbsgebiet und auch die Steigwerte überschreiten die 2m/s, so dass das Teilnehmerfeld ganz gut vorankommt. Auch der Webmaster unternimmt noch eine kleine Tour ins Wettbewerbsgebiet und kann ein Foto davon machen...

Nachmittag am Samstag. Viel blau, aber ein paar Wölkchen, unter denen es auch ganz brauchbar geht
Am Ende des Tages platzieren sich Holger Wendt auf der ASW15 in der kleinen Klasse und Achim Elvers auf der DG800 in der großen Klasse auf dem Siegertreppchen dieses Wertungstages.
Doch Fliegen ist nicht das Einzige, das wir hier in Wilsche unternehmen. Auch wird hier oft und gern gut gegessen. Das hat auch schon auf die Jugendgruppe abgefärbt. David Bente ist hier gerade dabei, ein Pilzrisotto für die ganze Horde zuzubereiten... Dank der gut ausgestatteten Küche in Wilsche ist das kein Problem :-)

David Bente beim Kochen vom Risotto
Heute ist der letzte Wertungstag des Vergleichsfliegens. Man merkt inzwischen die Routine, mit der sich die tägliche Choreographie abspielt. Es ist vor dem Frühstück und die ersten räumen das Sportgerät schon an den Start...

Blick von der Halle zum Vereinsheim: Aufbauen und Wasser tanken
Auch die DG505, mit der Esther und Nicolas gestern noch im Acker gesteckt haben, ist wieder aufgebaut und gewaschen. Nun steht sie vor der Halle und wartet auf den Transport zur Startstelle.

Die DG505 vom LSV wartet auf den Transport zum Start
Beim Blick weiter nach hinten zu den Anhängern geht es auch zu, wie in einem Bienenstock. Es wird aufgebaut, an die Autos gekuppelt und losgefahren...

Aufbauen...

...und im Gänsemarsch an die Startstelle im westen des Platzes ziehen.
Parallel dazu macht der Verein erst einmal Frühstück. Dankenswerterweise wurde das von den Helfern vom Vergleichsfliegen organisiert, so dass niemand hungrig bleiben muss. Essen und Kaffee gibt es reichlich.

Ohne Verpflegung keine Bewegung... ;-)
Neben den Segelflugzeugen benötigen wir natürlich auch noch ein paar Schleppflugzeuge, um die Meute in die Luft zu bekommen. Auch die machen sich fertig. Startzeit ist um 11 festgelegt. Im Vergleich zu gestern rührt sich in der Luft nicht viel, obwohl die Vorhersage nicht schlecht ist. Also lassen sie 10min vor 11 die Motoren an und rollen zum Start.

Die Schleppflugzeuge machen sich bereit
Wir beschließen dann, dass es auch um 11 losgehen soll, da sich dann doch die eine oder andere Ablösung zeigt. Im Schlepp sind die Bärte nicht so knackig wie gestern, aber es funktioniert und wir haben keine Ablander.
Die Aufgabe für die kleine Klasse ist fast deckungsgleich zu gestern. Es gilt, eine AAT nach Perleberg und dann nach Klietz zu fliegen, was sie wieder entlang der Elbe durch das Havelland führt. Für die große Klasse ist es mit Pritzwalk und Genthin etwas größer ausgeschrieben. Spanend für sie ist, dass sie sich entscheiden müssen, entweder nördlich oder südlich um die Letztlinger Heide herumzufliegen, da diese an fast jedem Wochenende aktiv ist. Am Ende entscheidet wieder Holger Wendt in der ASW15 das Geschehen in der kleinen Klasse für sich. In der großen Klasse gewinnt einmal mehr das Duo um Helge und Michael in der ASH-25.
Für den Abend haben sich die Organisatoren noch eine kleine Party auf die Fahnen geschrieben. Also werden eine Menge Grills aufgefahren und ein gemeinschaftliches Abendessen zelebriert. Eine Menge Helfer machen sich sodann an die Arbeit...

Vorbereiten von Geschirr, Besteck, Beilagen: Emil, Hannah, Gesa, Clara und Aylin leisten ganze Arbeit
Danach geht es an die Zubereitung und wir stellen einen Holzkohle- und zwei Gasgrills auf. Gesa, Adrian und Thiemo machen sich sogleich daran, die Bratwurst-, Fleisch- und Käsevorräte zu garen. Kalt wird den dreien so schnell nicht.

Das Grillteam Gesa, Adrian und Thiemo
Etwas später findet sich auch der Rest der Teilnehmer ein. Wie immer muss man für das Abschlussessen nicht viel Werbung auf dem Platz betreiben. Hunger und die Duftspur führen die Meute schnell an die Futterstelle...

Abschlussfeier und Grillabend
Etweas später hört man plötzlich metallene Geräusche: Nein, hier geht nichts kaputt, es ist nur Wettbewerbsleiter Volker, der eine Ansage machen möchte...

Ein Topfdeckel und die Kelle sorgen für Aufmerksamkeit
Nachdem er sich mit Topfdeckel und Schöpfkelle Aufmerksamkeit verschafft hat, bedankt er sich zunächst bei Allen für den erfolgreichen und fairen Wettbewerb ohne auch nur den kleinsten Schaden an Mensch oder Material. Zudem wird noch bekanntgegeben, dass Norbert Völker, besser bekannt als Fuzzi, ein Fass Bier ausgegeben hat. "Naja, ich hatte mir den Rücken verknackt und auch ein paar Probleme mit der Technik. Ich musste auch kaum jemanden fragen, mir zu helfen, das zu reparieren oder das Flugzeug vom Kuller zu holen. Es war immer schnell jemand da. Ihr seid alle eine super Truppe und auf dem Weg möchte ich einfach Danke sagen..." spricht er, als das Fass angestochen wird. Danke Fuzzi und Prost :-)
So geht der letzte Wertungstag langsam zu Ende und wir verbringen die Zeit mit interessanten Gesprächen, dummes Zeug labern, Bier trinken und uns einfach des Daseins zu freuen. Knapp vor Mitternacht geht der Netzmeister ins Bett, da er morgen noch eine kleine Runde fliegen möchte. Für einige ist es noch keine Schlafenszeit und man spricht davon, dass auch um drei noch zivilisiert gefeiert wurde...
Es ist der letzte Tag des Vergleichsfliegens, der jetzt anbricht. Der eine oder andere schaut noch recht müde aus der Wäsche, als wir uns gegen 10 zur Siegerehrung treffen. "Es war noch eine gepflegte Feier bis in die frühen Morgenstunden mit dem einen oder anderen edlen Getränk..." hören wir ein Zitat aus der Runde. Dennoch sind alle heiß auf die Siegerehrung.
Am Ende können sich Kalli Boller-Rocholl auf Platz 3, Julian Fischer auf Platz 2 und Holger Wendt auf Platz 1 in der kleinen Klasse positionieren. Bei der großen Klasse liegen die beiden LSV Piloten Lars Trampe und Felix Gottschalk auf Platz 3, Günter Raab auf Platz 2 und gewonnen hat das Team Helge Liebertz und Michael Waibel. Hier findet Ihr die Wertungen für beide Klassen zum Nachsehen.
Da es bei der Siegerehrung in der Anhängerhalle recht dunkel war, haben wir davon leider keine Fotos. Eines haben wir dann von allen Teilnehmern mit den Urkunden vor der Halle draußen aufgenommen.

Die Teilnehmer des Vergleichsfliegens 2023
Am Ende blicken wir auf einen fairen und unfallfreien Wettbewerb ohne Kratzer am Material zurück. Es gab keine unangenehmen Situationen sondern nur glückliche Gesichter über die Kameradschaft und das gute Wetter, das uns eine Reihe Flugtage beschert hat. Fazit, 2025 gibt es wieder eine Neuauflage!
So leert sich jetzt der Flugplatz und auch auf dem Campingplatz im Kiefernwald wird es wieder lichter. Für uns heißt es jezt abbauen... Also werden die Biertische aus der Anhängerhalle geräumt, in der wir immer die Briefings abgehalten haben. A Propos abhalten, das hält die Kinder auf dem Platz nicht davon ab, mitzuhelfen. Emil und Hannah packen mit an und schleppen die Bänke in den Lagerraum.

"Nein, das ist mir nicht zu schwer" spricht Emil und schleppt die Bank zur Lagerhalle

"Das kann ich auch..." stellt seine Schwester Hannah lakonisch fest und schnappt sich die nächste Bank
Auch von der Terasse und dem Vorfeld neben dem Vereinheim räumen wir eine Reihe Bierbänke und Tische weg. Da das etwas zu weit ist, um es von Hand zu schleppen, kommt einer unserer Polos zum Einsatz, den wir zum Pickup umgebaut haben. Das arme kleine Auto ist sicher hemungslos überladen, macht es aber mit.

Bierbänke abtransportieren
Wozu sitzen denn drei Leute vorn drauf mag man sich Fragen... Fahrerin Esther klärt auf: "Wenn man hinten so viel draupackt hat man vorn kaum noch Last auf den Rädern und die Karre fährt nicht mehr stabil geradeaus. Also braucht man etwas Ballast vorn, ist wie beim Fliegen" meint sie augenzwinkernd.

Ohne Ballast auf der Nase ist der Unterschied im Einfedern deutlich zu sehen...
Auich die Bänke räumen wir noch weg und bringen auch das Vereinsheim wieder auf Hochglanz. So geht für uns dann auch irgendwann der Tag zu Ende und damit auch dieses kleine Tagebuch :-)
Es ist Mittwoch vor dem Himmelfahrtstag 2025 - morgen geht bei uns in Wilsche das Vergleichsfliegen los. Heute ist Anreisetag und nach und nach teffen die Teilnehmer samt Campingausstattung, Flugzeuganhängern, Man, Frau und Maus hier ein. Der Wald füllt sich mit Zelten und anderen Übernachtungutensilien und einige eilige bauen schon die Flugzeuge auf.
Wettermäßig ist der Tag eher als nass einzustufen. Gewitter ziehen über halb Deutschland weg und auch der Flugplatz wird ordentlich nass. Die Landschaft kann das Wasser gut brauchen, aber für Streckenflüge verspricht die Feuchte nicht viel gutes. Wir lassen uns nicht beirren und den Tag in der Sofaecke ausklingen...

Tagesausklang in der Sofaecke am Kamin
Lange geht der Tag nicht mehr, morgen um 0800 trifft isch die Wettbewerbsleitung mit den Meteorologen und bereitet den Tag vor. Briefing ist um 9.
Guten Morgen alle zusammen. Geweckt werden wir heute mit viel Bedeckung und Temperaturen, die nicht so recht an Frühling erinnern. Nach dem Treffen der Wettbewerbsleitung rücken alle zusammen um 0900 Ortszeit in die Anhängerhalle ein für das Briefing. Dort wurden ein paar Anhänger rausgeräumt, um Platz zu schaffen. Vorsitzender Volker Opitz eröffnet mit ein paar kurzen Worten den Wettbewerb. Wir freuen uns auch darüber, dass der Wilscher Ortsbürgermeister Uwe Weimann uns einen Besuch abstattet und uns ebenfalls einen freudigen und unfallfreien Wettbewerb wünscht.

Briefing: Bürgermeister Uwe Weimann überbringt uns seine Grüße für den Wettbewerb
Danach ist das Thema Meteorologie an der Reihe. Hier haben wir dieses Jahr eine Doppelspitze aus Sabine Macht und Martin Pohl, die als "Wetterhexe und Wetteronkel" für den Wettbewerb fungieren. Breit ist die Lücke nicht, die sie uns offenbaren, so dass die Aufgaben bei ein paar AAT mit 1,5 Stunden dauer und Strecken kurz oberhalb der Minima verbleiben. Erst soll es noch feucht sein, dann am Nachmittag schon bald die nächste FRont reinziehen. Dennoch wollen wir es probieren, daher gibt es den Befehl zum Startaufbau.

Die Flugzeuge werden zusammengebaut...

...und an den Start gefahren
Am Start sieht es erst noch nicht so gut aus. Die Bedeckung ist hoch und so recht nach Thermik sieht es nicht aus, aber ein paar sanfte Lücken zeigen sich bald. Sportleiter Nico avisiert die Startbereitschaft für 1115 Lokalzeit - "dann geht es aber auch los" lässt er keinen Zweifel am Plan.

Felix und Paul vom LSV an der LS4
Pünktlich um 1115 lassen die Schleppmaschinen die Motoren an und der Flugplatz hüllt sich in Gebrumm und emsiges Treiben. Ein teilnehmendes Flugzeug nach dem anderen wird hochgezogen und nur wenige fallen wieder herunter. Zum Glück löst sich dann die hohe Wolkenschicht wieder etwas auf, die erst noch die komplette Sonne verdeckt hat. Danach kommen die Eigenstarter an die Reihe und verlassen den Platz.
Entsprechend der kurzen Lücke warten die meisten nicht lange mit dem Abflug. Entsprechend der Vorhersage sind die Basishöhen nicht allzu hoch und die Steigwerte anfangs mäßig, aber es geht.

Brauchbare Wolkenoptik auf dem Weg zur ersten Wende
Ab und an treffen wir auch mal Steigwerte über 2m/s. Der Bart hier mit Ausschlägen bis 4m/s kam uns dann zwar unverhofft, aber gelegen, als er das Flugzeug wieder hochgehievt hat.

Steigen mit Ausschlägen bis 4m/s, das nehmen wir gern :-)
Etwas später kommen dann die ersten Landemeldungen. Die meisten Teilnehmer sind rumgekommen, aber ein paar Außenlandungen oder Teilnehmer, die den Motor werfen mussten, gab es. Wie angedroht kam dann immer dickere Bewölkung rein, die uns schon die nahende Front ankündigt. Zeit, die Flugzeuge in Anhänger und Bezüge zu packen und den Abend vorzubereiten...

Feierabend...
Herzlich willkomen zum zweiten Wertungstag. Das Meteorologenteam verspricht uns ein nutzbares Wetterfenster am Nachmittag, das rund drei bis vier Stunden reichen darf. Dazu soll es satt Wind geben. Daher neutralisieren wir die kleine Klasse gleich von Morgen weg, da die leichten Flugzeuge bei 50km/h Wind in 1000m Höhe kaum vorwärts kommen werden. Ein zweites Briefing gibt es 1130, bei dem wir die Startbereitschaft auf 1230 legen und es geht los.

Startaufbau wird vorbereitet, da ist es noch bewölkt.
Als der Schleppbetrieb beginnt, tut sich mancher erst noch schwer, aber die meisten bleiben oben und fliegen ab. Ein wenig mehr Hochdruck kommt dann noch rein und die Wolken lichten sich etwas. Als Aufgabe haben wir eine kleine AAT nach Osten Richtung Gardelegen aufgeschrieben, die im Wesentlichen an der Minimalstrecke kratzt. 1h45 gibt es als Flugzeit. Dementsprechend kommen nach reichlich 2h die ersten wieder und landen.

Zwei Teilnehmer im Endanflug
Nach und nach kommen die meisten wieder nach Hause, lediglich ein paar Außenlandungen gibt es.

Da sind die ersten wieder da.
Lange geht der Tag dann heute nicht mehr. Für morgen sind die Vorhersagen eine Ecke besser, so dass wir auch wieder auf einen Flugtag spekulieren. Zudem soll morgen Abend Bergfest sein.
Samstag ist heute und so, wie es aussieht, gibt es heute den dritten Wertungstag. Das Meteorologienteam Sabine und Martin berichtet uns ein nutzbares Wetterfenster für den Nachmittag, allerdings mit einer Menge Warmluft vermischt. Also bauen wir den Start auf. Fertig sieht das dann aus der Drohnenperspektive so aus...

Das Starterfeld aus der Drohnensicht
Kurz nach 11 beginnt der Schleppbetrieb und wir ziehen nacheinander die kleine und dann die große Klasse in den Himmel. Obwohl es Wolken hat, sind die Steigwerte nur recht mäßig und es ist nicht einfach, die Bärte zu finden.

Wetteroptik am letzten Tag im Mai
Viele Teilnehmer können die Bedingungen meistern und kommen rum, nur die schweren Flugzeuge tun sich entsprechen - nunja - schwer. In der kleinen Klasse gewinnen heute Sascha Dähne, Stefan Schumann und Hinnerk Bormann. In der großen Klasse sind es drei Teilnehmer vom LSV - Gerrit Feige, Felix Gottschalk und Helge Liebertz, die die Plätze vorn unter sich aufteilen.
Nach den Landungen wird es wieder emsig auf dem Flugplatz: Heute ist Bergfest. Also werden eine Reihe Grills aufgebaut und Würste, Fleisch und andere Leckereien vorbereitet.

Grills rechts und links die Bänke mit den Teilnehmern
Parallel dazu diskutieren die Wettbewerbsleitung und die Meteorologen um den morgigen Tag. Die Vorhersage ist gelinde gesagt mäßig bis mies, wie also verfahren wir weiter? Im sportlichen Interesse wäre es schon sinnvoll, noch einen Tag zu fliegen. Da jedoch erstens morgen Abreisetag ist, da der WEttbewerb erst am Freitag in der Folgewoche weitergeht und die Vorherage für morgen Regen und Gewitter in Kombination mit einem bestenfalls kleinen Wetterfenster offeriert, beschließen wir, den morgigen Tag gleich jetzt zu neutralisieren. Das hat dann auch den Vorteil, dass wir dadurch vermutlich mehr Bier unter das durstige Fliegervolk bringen können ;-)

Auch unter dem Zelt sind alle Plätze belegt, es schmeckt
Wir können dann gar nicht so schnell schauen, wie das Essen verschlungen wird. Offenbar schmeckt es allen. Danach geht die Party draußen und drinnen weiter, wobei die beiden Kollegen an der Zapfanlage kaum zur Ruhe kommen... Unterstützt werden Nico und Mika dabei von Emil, der eifrig alle leeren Gläser einsammelt, damit wir beim Einschenken keinen Mangel erleiden...
So geht die Party dann bis weit nach Mitternacht. Der Legende nach haben es einige gleich ganz seingelassen, das Bett aufzusuchen. Nunja, so richtig dunkel wird es zu der Jahreszeit hier auch nicht, selbst mitten in der Nacht.
Der heutige Tag beginnt eine Ecke später, als die letzten, da wir in der Erwartung des Wetters den Flugbetrieb schon gestern abgesagt haben. Also wird das Wetterbriefing verkürzt ausgegeben. Die Wetterbewerbsleitung ehrt die Tagessieger von gestern und verteilt noch ein paar Informationen zum Flugberieb unter der Woche sowie zur Fortsetzung am Freitag kommende Woche. Danach sind alle entlassen mit dem Hinweis, die Technik für heute wetterfest zu machen.
Erwartungsgemäß leert sich der Platz dann alsbald. Auch der "normale" Flugbetrieb kommt heute nicht in Gang, da das Radar eine Menge bunte Schauerzellen offenbart. Einzig Wetteronkel Martin bereitet die Dynamic vor, da er noch nach Walldürn zum Kunstflugtraining fliegen möchte, wo schon die Vereinskollegen David und Steffen warten. Problem ist nur, dass auf dem Weg dahin im Moment alles dicht ist. Dann, wenn das durch ist, sieht es nach Regen in Wilsche aus. Kur, bevor selbiger in Wilsche eintrifft, startet Martin.

Gerade eben an der Schauerlinie entlang

Links neben der Dynamic die Kondense der Böenlinie
Direk nördlich der Schauerlinie kann man knapp an der Kontrollzone an Hannover vorbei entlangfliegen. Zu nah ran will man nicht, da es da drin auch Funken und so kleine kondensierende Flusen hat. Die zeigen Böen recht gut an und dann wird es holprig.
Bis nach Höxter brauchte es, bevor man um die Linie herumfliegen konnte. Fazit: Es war die richtige Entscheidung gestern, den Tag gleich zu neutralisieren. Einen Wertungstag für den Wettbewerb hätten wir so nie bekommen!
Weiter geht es Freitag nächste Woche.
Das zweite Wettbewerbswochenende kündigte sich dann schon am Mittwoch an - mit einer lebhaften Diskussion zwischen Wetteronkel und -hexe Martin und Sabine über den Wind, das Meer und die verfügbaren Wetterfenster. So sah es zunächst danach aus, dass das zweite Wochenende überhaupt bisg arnicht sich zum Fliegen eignen würde. Letztendlich hofften beide, dass die Interpretation der Daten noch eine kleine Änderung erfährt und sich ein mögliches Wetterfenster am Freitag einstellen würde.
Und so saßen die Teilnehmenden des Wettbewerbs am Freitag im Regen in der Briefinghalle und lauschten den weisen Worten des Wetteronkels - der musste das den Tag dann alleine vortragen, da die Wetterhexe aufgrund dienstlicher Notwenddigkeit verhindert war. Irgendwie muss man ja die Brötchen für den Folgemonat verdienen... Einige Teilnehmende trauten dem Wetter auch nicht und haben auf das Fliegen am zweiten Wochenende verzichtet. Unser kleiner, feiner Wettbewerb zeigte somit leichte Auflösungserscheinungen.
Die Aufgabe für den Freitag war dann eher überschaubar, es ging in Richtung Westen und etwas in den Norden und dann über Stendal wieder zurück nach Wilsche. Von unten betrachtet sah das auch alles recht hübsch aus. Leider war der Wind eher kräftig und die Thermik dementsprechend zerrissen. Und das war nicht für alle gut. Die Wertung sprach Bände: Drei Rumkommer, einige Außenlandungen in der kleinen Klasse und in der großen Klasse ganz ähnlich.

Wolkenoptik aus der Luft
Die Wolken sahen dabei gar nicht so schlecht aus. Tatsächlich war es aber aufgrund des Windes deutlich zerblasen und uneinheitlich, so dass es recht schwer war, die Bärte zu finden und zu zentrieren.

... und vom Boden aus betrachtet. Merke: aus der Ferne beseh‘n, ist alles schön
Die Aussichten für die folgenden Tage waren dann noch alles andere als gut: Nicht fliegbar für Samstag und Sonntag, da eine wellende Kaltfront sich über Mitteleuropa breit gemacht hatte. Und dadurch konnte die Thermik mit verschiedenen Begriffen belegt werden: "Funkenthermik". Oder "beleuchtete Thermik". Manche wie Kalle mit seiner Märchenstunde (Der Wetterkollege vom LSV Neustadt) sagen "Konvektive Umlagerungen". Die PFD für die beiden Tage sah dann auch entsprechend aus, wie ein einfaches Modell zeigt:
Vereinfachte Darstellung der Potenziellen Flugdistanz für Samstag und Sonntag (Modellbildung analog) [S. Macht]
Für unsere vereinfachte Darstellung konnten wir auf ganz analoge, aber kalorienhaltige Mittel zurückgreifen. Also es war eher kein Wetter um Wettbewerbsklassen fliegen zu lassen.
Die Wettbewerbsleitung legte dann die Siegerehrung auf den Samstag Abend vor und wir hofften nach der Siegerehrung ein zünftiges Abschlussfest feiern zu können.


Abbildung 1Die Teilnehmer der Kleinen und der Großen Klasse [F. Huliczka]
Das Wetter am Sonntag war dann wie erwartet: Schauerlinien und naß von oben. Blieb dass alle Teilnehmenden nur noch ihre Siebensachen packten, um nach Hause zu fahren. Wir in Wilsche freuen uns jetzt darauf, dass wir in 2 Jahren viele von Euch wiedersehen - oder wir uns sogar schon nächstes Jahr in Bronkow treffen.

Das Wetter vom Sonntag - das Wettbewerbsende ist naß. [S. Macht]