2018 Vlnovy Kemp Mikulovice

04.11.: Wegen Bodennebel geschlossen

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Guten Morgen, früh um 0930 Ortszeit ;-) Nach der gestrigen, doch beklemmenden Reise haben wir uns heute mal etwa mehr Schlaf gegönnt. Etwas Welle soll es heute geben und auch im Satellit ist zu sehen, daß im Riesengebirge schon die Welle steht. Leider nutzt uns das nixchts, hier ist Flaute. Auf dem Flugplatz ist die Suppe dick und wir sehen keine Sonne. Die Webcam auf dem Serak zeigt uns dann einen dickem Mittelfinger - zumindest kommt es uns so vor.

Blick vom Serak Richtung Flugplatz: Dicke Pampe steckt im Tal fest

Am Boden kommt der Wind schwach aus Nord und hält die Brühe konstant bei uns fest. Keine Chance, wegzukommen, allerdings glauben wir auch nicht an Wellen, wenn nur 6m/s Wind am Serak gemeldet werden.

Nebel und Nordwind - bääääääääääh :-(

Das hätte man gewußt haben sollen, dann hätte man gewandert haben können... Konjunktiv 27 oder wie man das grammatikalisch nennt. Nutzt nix, der Tag ist fast rum. Den Rest der Zeit nutzen wir, um Artikel für das Tagebuch zu schreiben und noch Kleinigkeiten zu erledigen und einzukaufen. Danach schauen wir noch einmal nach unserem Dampfer. Wetter ist unverändert, nur die blaue Stunde gibt der Sache einen ganz eigenen Charme.

Der Arcus im Nebel in der blauen Stunde

Eine Sache fällt uns dann noch ein - einen Kanister blaues Blut kann das Flugzeug noch vertragen. Also füllen wir noch etas Avgass nach...

Arcus tanken - 2000m Steighöhe mehr

Besser man hat, als man hätte, wie Oma immer sagte. Was nutzt einem der Sprit im Anhänger, wenn man von sonstwo heimratteln muß, weil die Welle dann doch niciht zündet. Da weiß man den Tank lieber voll.

Danach begeben wir uns in die Küche, wo Björn heute den Kochlöffel schwingt. Es gibt bei uns Bratkartoffeln mit nicht wenig Knoblauch :-)

Björn und Gustav an der Bratpfanne

Der Rest des Abends geht dann nicht mehr allzu lange - morgen sind die Vorhersagen gut. Also planen wir wieder einen Alarmstart mit 0430 wecken.

 

03.11.: Ausflug in dunkle Jahre

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Schon die Nacht ist der endlose Regen losgegangen und auch am Morgen gießt es am Platz noch in Strömen. Deswegen haben wir uns heute einen Alternativplan überlegt und wollen eine Reise in die dunkelsten Jahre deutscher Geschichte unternehmen. Von hier aus ist es nicht weit bis nach Oświęcim - oder Auschwitz, wie der Ort im Deutschen genannt wird.

Nach reichlich 2,5h Autofahrt durch sehr ländliche Gegenden Südpolens kommen wir dort an und müssen feststellen, daß der Zugang zum Stammlager nicht mehr möglich ist, da die maximale Menge an Tickets schon vergeben ist. Besucherströme, so weit das Auge reicht wollen das ehemalige Konzentrationslager besichtigen und man vernimmt einen babylonischen Sprachwirrwar. Aus allen Nationalitäten sind Besucher da.

Also begeben wir uns stattdessen nach Birkenau, ins ehemalige Vernichtungslager und sehen uns das mal an. Die Empfehlungen auf der Internetseite besagen, daß man mit etwa 1,5h pro Teil rechnen muß. Das erscheint uns mehr als untertrieben.

Blick über die "Rampe" zum Eingangsgebäude

Das Lager ist einfach nur riesig, man kann sich die Ausmaße des Geschehens nicht vorstellen, was hier einmal passiert sein muß. Auf einer Fläche von reichlich einem Quadratkilometer waren mehr als 90000 Menschen interniert. Man ist einfach sprachlos ob der Dimensionen und bleibt ratlos mit dem "Warum" zurück...

Reste einer Gaskammer mit Krematorium, gesprengt Anfang 1945

Elektrozaun

Tor zu einem der Barackenblöcke

Bauabschnitt 1, der älteste Teil von Birkenau

Das Eingangsgebäude mit den Fundamenten der Lagerbaracken

Stumm schauen wir uns alles an und fahren dann nach Hause, als das Museum schließt. Man sollte das einmal gesehen haben, um festzustellen, wozu Menschen fähig sind.

02.11.: Technischer Dienst und entspannen

Geschrieben von Webmaster am .

Für heute waren die Vorhersagen eher nur von schwachem Wind geprägt, weswegen keine Welle stehen soll. Wir entscheiden uns daher, den Tag ruhig angehen zu lassen und uns stattdessen mit den Flugzeugen zu befassen. Die waren gestern durch die späte Landung in der Dämmerung nicht mehr zu ihren Streicheleinheiten gekommen. Also war heute die Prämisse Bezüge herunter und Cockpit aufräumen, Putzen und vor allem mal nach den Sauerstoffpullen zu schauen. Dort mußten wir feststellen, daß die fast 10h Flugzeut bei den meisten von uns die Reserven ziemlich aufgebraucht hatten. Mehr als 100bar hatte kaum jemand noch auf dem Kessel und manche Flasche war gar fast leer.

Glücklicherweise haben die Organisatoren vom Wavecamp vorgesorgt und zwei riesige 50l Flaschen Sauerstoff im Büro stehen, an denen man nachtanken kann. Damit hat man auch schnell einen Vormittag rum. Den Rest des Tages nutzen wir zum draußen sitzen und dies und das.

Abends ging es dann ins Restaurant auf die Goldkuppe, wo man vorzügliche Steaks genießen kann. Sogar Wild aus den einheimischen Wäldern gibt es hier. Eine besondere Spezialität ist řezané pivo, wo helles und dunkles Bier übereinander geschichtet werden. Ist schon ein Anblick, die Kellnerin beim Zapfen dabei zu beobachten...

řezané pivo - leider ist die Fotografie nicht so gut geworden

01.11.: Wir knacken die vier Stellen...

Geschrieben von Webmaster am .

Heute war wieder Alarmstart angesagt, da das Wetter gut werden soll. Deswegen starten wir kurz vor dem Sonnenaufgang und die Wellen nehmen uns in Empfang. Tatsäxhlich hält das Wetter zunäcst was es verspricht, wird aber von Zeit zu Zeit auch interessant.

Um es kurz zu machen: Nach einem spannenden Tag knacken wir als erste die magische 1000km Marke hier in den Sudetenwellen. Der Flug wird wieder einmal der längste, höchste und weiteste für uns, als wir am Abend nach Sonnenuntergang wieder landen.

Sonnenaufgang in 3000m Höhe...

Es gibt dabei einiges zu erzählen, deswegen wird der auch noch in einem Extrabericht verarbeitet.

 

31.10.: Plastewolke über dem Keprnik

Geschrieben von Webmaster am .

Nach dem gestrigen Debakel und der Aufbauübung haben wir heute beschlossen, es nicht zu übertreiben mit der Hektik und den Wecker auf Ausschlafen gestellt - 0730. Die Vorhersage für heute ist eher lau, es soll nur eine "Mikrowelle" geben, da der Wind ziemlich schwach ist. Also frühstücken wir in Ruhe und schälen dann die Flugzeuge aus den Bezügen.

Beim Hochfahren an den Start ist es fast sommerlich warm und der Wind ist nicht vorhanden. Wir stellen den Arcus neben die Piste, bereiten uns vor und starten. Björn und Hans-Peter müssen noch ein paar Schlepps abwarten, kommen dann aber auch hoch.

Der Arcus und die DG1000 von Hans-Peter am Start

Einsteigen und los geht es bei herrlichstem Sonnenschein

Am Keprnik angekommen, sehen wir schon eine riesige Wolke aus Segelflugzeugen in einem einzigen Aufwind hängen. Leider kommen wir mit dem Arcus nicht wirklich nach oben, da die Flächenbelastung bei dem geringen Steigen uns einen Strich durch die Rechnung macht. Zudem wirkt ds Steigen auch eher nach Thermik als nach Welle. Eine Weile können wir uns zwischen 1600 und 1800m MSL halten und ein paar Fotos aufnehmen.

Der Praded am Horizont und Waldbrand bei der Goldkuppe

Dabei stellen wir fest, daß es an allen Ecken und Enden Feuer im Wald hat. Auf Nachfrage erfahren wir, daß die Wälder hier auch Probleme mit Borkenkäfern haben und daß mit den Feuern die Reste nach dem Beseitigen der befallenen Bäume verbrannt werden. Leider stinkt die Thermik an den Stellen, aber man weiß wenigstens, daß man drin ist.

Auch Björn mit der ASW-20 haben wir über Jesenik vor die Linse bekommen

Die ASW über Jesenik

Nach knapp zwei Stunden Flugzeit ist an der Stelle, wo wir waren, kaum noch Steigen zu finden, also probieren wir es noch in den entstehenden Thermikwölkchen. Das reicht allerdings auch nicht wirklich zum leben, dewegen begeben wir uns auf den Heimweg. Bei den schönen Sichten können wir noch ein Foto vom Platz machen.

Der Flugpatz Mikulovice aus der Luft

Nach der Landung legen wir die Flugzeuge wieder schlafen und genießen die warmen Temperaturen draußen auf der Bank mit einer Tasse Kaffee in der Hand. Erholung pur kann man sowas nennen.

Sommerliche Temperaturen im Herbst: T-Shirtwetter...

Auch die Thermik baut noch etwas auf. Wir überlegen noch, entscheiden uns aber dann gegen noch einen Start. Manch anderen hält das nicht ab und so starten noch ein paar in den von schönen Cumulanten geprägten Himmel...

Noch ein Schlepp in die Berge

Inzwischen sind auch Wolkenstraßen zu sehen - Welle gibt es keine mehr. Diese Möglichkait wird vor allem von den Neulingen hier ausgiebig genutzt, um die Gegend kennenzulernen und sich die Einweisungen abzuholen. Deswegen gibt es für den Blanik vom Aeroklub Jesenik eine Menge Interessenten...

Den Abend lassen wir dann nicht mehr lange gehen - für morgen sind die Vorhersagen richtig gut. Also bereiten wir uns wieder auf einen Alarmstart um 0430 vor und legen uns schon kurz nach 9 ins Bett...

 

 

30.10.: Außer Spesen nix gewesen

Geschrieben von Webmaster am .

0430: Der Wecker reißt uns mit knochenzerreißenden Tönen aus dem Schlaf. Verdammt, was ist das denn nun? Achja, wir haben es ja so gewollt. Früh aufstehen, um das Wetter zu nutzen, das war der Plan. Also schälen wir uns aus den Federn und schlurfen zu den Flugzeugen. Etwas trübt der Windsack den Plan, da selbiger 70° quer zur Bahn steht und der Wind am Boden ziemlich knackig ist.

Martin fährt den Audi zum Flugzeug

Dazu ist es knackwarm. Bei 17° ist der Föhneffekt offensichtlich und keiner muß frieren.

So richtig können wir uns mit dem Wind icht entscheiden und frühstücken erst einmal mit einem Kaffee, in der Hoffnung, daß sich der Wind etwasa beruhigt. Danach bietet der Himmel ein einmaliges Spektakel, allerdings nimmt die Feuchte von Minute zu Minute drastisch zu, während der Wind sich nicht abschwächt.

Feuerhimmel am Morgen...

Oben am Platz angekommen wird es heller. Die Feuchte und der Wind interessiert das aber nicht. Letzterer nimmt sogar immer weiter zu und wir setzen uns am Ende auf die Flächen, weil es so böig wird. Bei dem Seitenwind ist an einen Start nicht zu denken.

Flächen festhalten...

Einem tschechischen Kollegen retten wir auch noch die hintere Haube der ASK-21. Die war nicht verriegelt und öffnete sich immer einmal ein paar cm. Martin sieht das, sprintet hin und verriegelt sie. Das hätte schiefgehen können.

Das Schauspiel schauen wir uns eine knappe Stunde an und realisieren, daß es mit dem Wind nicht weniger wird und wir so keine Chance haben, vom Boden zu kommen. Also beschließen wir, aufzugeben und erst einmal das Flugzeug wieder ans Vereinsheim zu stellen und anzupflocken. So stehen wir dann um neun wieder auf dem Schlafplatz...

Der Arcus wieder zu Hause - man beachte den Windsack...

Noch wollen wir nicht final den Tag beschließen und lassen die Bezüge erst einmal weg, vielleicht beruhigt sich das Wetter ja noch.

Tut es das? Nöööö... Stunden später messen wir die Windgeschwindigkeit. Die liegt bei ca. 20-30km/h am Boden und wir messen Spitzen bis 80km/h - ca. 40-60° quer zur Bahn. Keine Chance heute. Also stecken wir den Arcus wieder in die Bezüge und beschließen den Abend. Morgen wird es wohl fliegbar, aber der Wind wird morgen wieder weg sein, so daß man eher nicht mit Welle rechnen muß. Mal sehen, vielleicht bekommen wir morgen endlich den Hintern in die Luft.

29.10.: Küchenpimpen 2.0

Geschrieben von Webmaster am .

Guten Morgen, heute soll eseventuell den ersten Flugtag geben. Gegen Vormittag soll auch der Regen aufhören. Nach einem ausgiebigen Frühstück bekommt der Regen das dann auch mit und hört auf. Auch die Basis hebt etwas an. Grund genug für uns, die Flugzeuge aufzurüsten. Also gehen die Anhänger auf.

David holt den Rumpf des Arcus heraus

Mit vier Leuten haben wir, dank ausreichend Übung, den Luxusdampfer schnell zusammengesteckt. Jetzt noch die Ohren ran und dann ist der größte Teil auch schon getan.

David und Björn puzzeln die Ohren an den Arcus

Danach helfen wir noch Hans-Peter mit der DG1000, das Flugzeug zusammenzustecken.

Da stehen die Flugzeuge bereit für große Taten

Momentan ist allerdings die Basis immer noch tief, so daß an Flugbetrieb nicht zu denken ist. Also hängen wir die Flugzeuge an die Autos, nachdem wir alle Technik installiert haben und warten. Warten auf besseres Wetter. Da sich das nicht so schnell einstellt, gibt es erst einmal in der Küche noch zu tun. Die Tschechen haben derweil einen Kollegen mit einem Kernlochbohrer organisiert, der den Kanal nach außen für die Abzugshaube bohren soll. Nachdem es dann erst schwierig war, den Ankerbolzen festzubekommen (nein, eine Zinkdruckgußspritze ist mit Epoxidharz bei 5°C überfordert ;-) setzt der Kollege an. Jetzt sind wir gespannt, ob Martins Pilotloch gerade gebohrt ist und wir treffen.

Der Kernlochbohrer in Aktion

Parallel dazu hat sich Hans-Peter mit einem Eimer an der Innenseite posiert, um größere Kühlwassersauereien zu verhindern. Das ist auch notwendig, da in dem Eimer eine Menge Dreckbrühe landet.

Mit dem Eimer den Durchbruch absichern...

Danach sieht es so aus...

Wir haben ein Loch in der Wand.

David und Björn mit der Trophäe ;-)

Und was ist mit unserem Plan, heute noch zu fliegen? Nunja, die Basis sinkt, der Flieger trinkt. Die Wolken heben keinen Meter an und auch der Wind, den der Wetterbericht erst noch versprochen hatte, kommt nicht. Also geben wir irgendwann auf, packen den Arcus in seine Schlafanzüge und stellen ihn in sein Nachtlager.

Der Luxusdampger auf seinem Schlaflager

Also bleibt uns heute mehr Zeit, die Küche fertigzustellen. Es geht weiter. Martin hat derweil die Kabel für den Herd neu verlegt und auch noch eine Steckdose für die Haube installiert. Parallel dazu ziehen Björn und Gustav die Schutzfolien ab.

Es geht der Vollendung zu: Schutzfoloen abziehen.

Ein paar Minuten später haben wir die Haube montiert, alle Rohre verlegt und schalten das Teil ein. Ein deutlicher Unterschied gegenüber vorher.

Björn grinsend an der neuen Haube

Parallel dazu betätigt sich Martin als Klempner und verlegt die Frischwasserleitung für die Spülmaschine. Der alte Wasserhahn wehrt sich erst noch, aber am Ende bekommt er ihn dicht.

Rechts das neue Kuferrohr zur Versorgung der Spülmaschine

Schließlich sind wir irgendwann fertig und kochen noch Reis mit Scheiß. Das macht mit der Abzugshaube und Martins Induktionskochplatte einen Heidenspaß.

Hans-Peter, Björn und David beim Schnippeln der Zutaten

Der Topf kocht auf der 3,5kW Platte

Eine Stunde später gibt es dann was zu futtern und wir fallen beizeiten alle pappsatt ins Bett. Morgen ist alarmmäßiges Wecken - wir wollen 0430 los, da es morgen ordentlich Wind geben soll und wir den Tag nutzen wollen. Schauen wir mal.

In der Nacht wird der Wind dan schon deutlich kräftig. Mal sehen, wir sind heiß auf einen Hammerflugtag...

28.10.: Scheißwetter und Küchenpimpen

Geschrieben von Webmaster am .

Für heute hatte der Wetterbericht nur eins im Sinne: Episches Regenwetter. Die Vorhersagen erzählen was von 20-30l/m², also ist eher nicht von Flugbetrieb auszugehen. Deswegen ist bei uns der Plan, etwas die Küche in Jesenik auf Vordermann zu bringen. Zzusammen mit mehreren Stammgästen haben wir zusammengelegt, um mal eine Dunstabzugshaube zu spendieren und einzubauen, da sonst regelmäßig das Wasser beim Kochen an den Fenstern herunterläuft. Eigentlich haben wir hier jedes Jahr die eine oder andere kleine Maßnahme vorgenommen, so auch dieses Jahr.

Björn hat sich dann um die Beschaffung des gerätes gekümmert und die Haube mitgenommen. Am Vormittag beginnen wir dann mit den Arbeiten. Werkzeug hatten Björn und Martin auch in großen Megen dabei.

Also mußten erst einmal die alten Hängeschränke abgeaut werden und die Löcher zugegipst.

David und Björn beim Löcher zustopfen

Anschließend benötigen wir noch eine Reihe an mehr oder weniger großen Teilen. Deswegen fahren Martin Kolar, Martin und David nach Nysa in Polen, um die Teile in einem Baumarkt zu holen und auch gleich noch Fressalien einzumarkten.

Was für ein Abenteuer es sein kann, Steckdosen, Kupferrohrteile, Silikon, Dichtungen und was weiß ich für einen Kram einzukaufen. Daß das in einem völlig chatotisch sortierten Markt spannend werden kann, wenn man weder die Sprache lesen noch sprechen kann, dachten wir eigentlich nicht. Mehr als eine Stunde später hatten wir zum Glück alles und sind ins Kaufland gefahren und haben dort noch Mampf besorgt. Dann ging es wieder zurück.

Mistwetter, es gießt in Strömen.

Dort hatte Björn schon angefangen, die Löcher für die Dunstabzugshabe zu bohren und Haltebleche zu befestigen.

Björn in der Nordwand.

Abends kochen wir noch Käse-Lauch-Suppe, die am Ende mehr Eintopf als Suppe wird - jedenfalls fällt der Löffel nicht um, so dick und gehaltvoll wird sie. Beschwerden hören wir keine, da alle hungrig sind.

Für morgen sind am Nachmittag eventuell fliegbare Bedingungen vorhergesagt, wir hoffen also auf einen Flugtag. Zudem wollen wir auch die Dunsabzugshaube noch fertigstellen und auch die Spülmaschine noch anschließen, die die Tschechen besorgt haben. Ordentlich Programm also...

27.10.: Anreise...

Geschrieben von Webmaster am .

Ein Jahr ist wieder rum, endlich geht es los nach Tschechien ins Wellenfluglager. Also haben wir wieder den Vereinsarcus abgerüstet, Sauerstofftechnik aingebaut und dann Martins Ringträger, den Audi beladen. Wie jedes Jahr zuvor ist die Menge an Kram, die man mitnimmt, wieder mehr geworden. Mit den Jahren steigt die Professionalität und die Ansprüche natürlich auch. Björn war mit der ASW-20 schon am Donnerstag los. Am Samstag sind dann wir, David und Martin, auch los.

Um kurz nach zehn legen wir los mit den Wendepunkten Magdeburg, Nossen, Breslau und Nysa.

Eine kurze Pause mit Kaffee und Bockwurst vom Benzinkocher gönnen wir uns irgendwo zwischen Leipzig und Nossen.

Pause...

Der Rest der Fahrt ist auch soweit entspannt, es gibt diesmal nicht einmal einen Unfall in Polen. Mit Windschattenfahren hinter polnischen LKW bekommen wir den Spritverbrauch auf 8l herunter und es reicht eine Tankfüllung aus. Abends kommen wir in Mikulovice an und werden freudig von Björn begrüßt. Der hatte derweil schon Nudeln gekocht und schrieb auf dem letzten Kilometer auf dem Weg zum Platz, Essen wäre fertig. Punktlandunng. Und eine Kiste Bier hatte er auch schon besorgt. So lieben wir Kameradschaft.