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Aktuelle Infos aus dem Vereinsleben

Zwei Alleinflüge im September

Geschrieben von Webmaster am .

Sonntag Morgen am 05.09. sieht es in Wilsche wenig nach Flugbetrieb aus. Es herrscht Hochnebel in weniger als 300m, zu wenig selbst für Schulungsflüge aus der Winde, die üblicherweise auf Höhen zwischen 300 bis 450m kommen. Dennoch harren sowohl die Schüler und Fluglererin Betti sowie Jürgen bis in den Nachmittag aus, bevor es dann losgehen kann.

Dicke Wolkenpampe bei den ersten Starts aus der Winde

Dass der Tag dann für Flugschülern Sarah noch zu einem sehr eindrucksvollen Erlebnis wird, ahnen wir zu dem Zeitpunkt, als am Nachmittag der erste Windenstart in die Wolken geht, freilich noch nichts. Was dann noch geschieht, könnt Ihr hier in Bettys Fotobericht nachlesen...

Noch einen weiteren Alleinflieger gab es eine Woche später am 11.09. Arne Krüger, der auch erst dieses Jahr bei uns angefangen hat, war mit allen Übungen so weit, dass der erste Alleinflug stattfinden kann. Also erhielt er an besagtem Tag noch von Fluglehrer Martin Wermes eine Trudeleinweisung und nachdem auch vom zweiten Lehrer Dennis nach einer weiteren Platzrunde bestätigt wurde, durfte Arne allein in der ASK-21 Platz nehmen.

Arne beim Anrollen im Windenstart

Drei Runden mit perfekten Landungen später ist es Zeit, zu gratulieren.

Arne (Mitte) mit den Fluglehrern Dennis (links) und Martin (rechts)

Wir wünschen beiden noch viel Erfolg und Spaß in der weiteren Ausbildung und allzeit eine sichere Landung.

Der LSV beim Jugendvergleichsfliegen

Geschrieben von Webmaster am .

Am 04. September fand wieder das jährliche Landesjugendvergleichsfliegen statt. Ausrichter war in diesem Jahr der LSV Cloppenburg. Das Landesjugendvergleichsfliegen ist ein Wettbewerb für Jugendliche aus ganz Niedersachsen. Teilnehmen dürfen Flugschüler, die den dritten Ausbildungsabschnitt C erreicht haben und Jungscheininhaber. In diesem Jahr sind wir vom LSV Gifhorn mit den beiden Schülern Esther Birngruber (Schülerin seit August 2020) und Maurice Bär (Schüler seit Mai 2021) nach Cloppenburg gefahren. Beide haben vor kurzem ihre C-Prüfung abgelegt, so dass dies ihr erster Wettbewerb war, an dem sie teilgenommen haben. Beide haben mit dem Oldtimer-Flugzeug unseres Vereins, der Ka-8 teilgenommen, das besonders wegen der offenen Cabrio-Haube ein besonderer Hingucker auf jedem Vergleichsfliegen ist und auch unter den Schülern und Piloten sich großer Beliebtheit erfreut.

 

Konzentration bevor es losgeht

Wir sind wie üblich am Freitagnachmittag mit den Piloten und einem Helferteam angereist, da am Samstag ausschließlich der fliegerische Teil des Wettbewerbs stattfindet. So bleibt genügend Zeit die Zelte aufzubauen und mit den Teilnehmern einen Einweisungsflug auf dem ihnen fremden Platz vorzunehmen. Am Samstag kann dadurch nach dem Frühstück der Wettbewerb direkt beginnen.

Windenstart...

Die Wettbewerbsaufgabe besteht in der Regel aus drei Platzrunden pro Pilot. In der Luft müssen die Teilnehmer außerdem bestimmte Übungen durchführen. Alle Teile des Fluges werden von einer Jury am Boden, bestehend aus Fluglehrern der verschiedenen Vereine bewertet. So müssen die Piloten auf einen sicher durchgeführten Start, auf eine sauber ausgeführte Übung, auf einen guten Landeanflug und zuletzt natürlich auf eine Zielsichere Landung genaustens achten. Für jeden Fehler werden Fehlerpunkte vergeben, wodurch sich später der Sieger ergibt. Den beiden Piloten die für uns angetreten sind, Esther und Maurice gelang dies sehr gut. Beide konnten durch sehr souverän und schön durchgeführte Flüge bei der Jury glänzen.

 

 

...und präzise Ziellandung

Nach dem letzten Flug und dem sich anschließenden Abendessen kam es zur Siegerehrung. Esther konnte bei dem Wettbewerb mit 30. Teilnehmern das halbe Feld hinter sich lassen und kam auf den Platz 15. Die Flugleistung von Maurice war so hervorstechend, dass er den Wettbewerb klar für sich entscheiden konnte und mit dem ersten Platz nach Hause fahren durfte. Insgesamt war das diesjährige Landesjugendvergleichsfliegen für alle Teilnehmer und besonders für Maurice und Esther ein voller Erfolg. Herzlichen Glückwunsch zu den guten Platzierungen und weiterhin viel Erfolg bei den nächsten Wettbewerben!

Maurice Bär auf dem Siegertreppchen

Alle Teilnehmer bei der Siegerehrung

Abschließend lässt sich nur sagen, es hat allen Beteiligten eine Menge Spaß bereitet, das Wetter war gut und vielen Dank an die Helfer und Unterstützer, als da wären: Florian Schnäpel, Nico Klingspohn, Arne Rohlfs, Lasse Michelsen und Dennis Polej. Letzterer hatte dann noch die Aufgabe, gleichzeitig unsere beiden Schüler Esther und Maurice bei den Alleinflügen zu beaufsichtigen, als auch Gutachter für die Darbietungen zu spielen.

Kommendes Jahr sind wir wieder dabei.

Und die gesamte Crew des LSV Gifhorn in ausgelassener Stimmung

Ein paar mehr Fotos gibt es noch hier in der Fotogalerie

Text und Fotos: Lasse Michelsen

Der Sommerfluglager-Ausbildungsreigen

Geschrieben von Webmaster am .

Es ist Sommer 2021 und der Flugbetrieb läuft auf vollen Touren. Zudem haben wir in den ersten beiden Augustwochen auch noch Gastvereine am Platz, so dass viel Betrieb herrscht.

Da bleiben natürlich auch die Erfolge in unserer Ausbildung nicht aus. Einen wichtigen Schritt in seiner Fliegerkarriere konnte Maurice Bär am 25.07. nehmen: Den ersten Alleinflug. Maurice ist seit Jahren begeisterter Modellflieger im LSV und hat im Laufe der Neugestaltung der Modellflugrubrik einigen Kontakt mir Webmaster Martin gehabt. So kam es, dass er dann ab und an auch mal auf dem Flugplatz in Wilsche vorbeikam. Es dauerte nicht lange, bis er auch mal in einem Segelflugzeug Platz nahm und sich die Gegend von oben angesehen hat. Das hat dann offenbar so gefunkt, dass er gleich selbst mit der Ausbildung begonnen hat.

Dabei waren ihm die Erfahrungen aus der Modellfliegerei derart hilfreich, dass er nur Wochen nach Beginn der Segelflugausbildung alleinflugreif war. Sebastian und Dennis haben ihn dann zu den ersten drei Runden losgeschickt. Während des Fluglagers kamen dann auch bald noch die Astirumschulung, die B und aktuell die Umschulung auf die LS4 dazu...

Maurice freudestrahlend nach den ersten drei Runden allein.

Während des Gästelagers gab es gleich zu Beginn die nächsten Alleinflüge. Aylin Meine, Pascal Komnick und Schülern Carla von den Gästen aus Steinfurt wurden auf ihre ersten drei Runden allein losgeschickt. Beobachtet wurden sie von den Fluglerern Dennis, Jürgen, Sebastian und Felix. Natürlich mussten sie noch auf einem Foto vor den Flugzeugen posieren ;-)

FI Sebastian, Pascal, Aylin, Carla und FI Felix

Am gleichen Tag war auch für zwei der Erfahreneren ein großer Tag: Ausbildungsleiter Dennis Polej und Matthias Brack waren mit Prüfer Thomas Schüttoff verabredet, der den beiden die TMG Prüfung abgenommen hat. Diese haben beide bestanden und dürfen nun, wenn die Lizenz da ist, auch eigenständig mit "Mona" durch die Gegend brummen.

Dennis und Matze neben der Dimona nach bestandener Prüfung

Nur zwei Tage später, am 04.08. hat dann auch der Papa die ersten Alleinflüge absolviert, nachdem ihm Sohn Pascal gezeigt hat, wie es geht. Auch Thomas Komnick zählt nun zu den Alleinfliegern und hat sich riesig über die ersten Runden allein in der ASK-21 gefreut

Thomas bei den ersten Alleinflügen

High Five mit Fluglehrer Sebastian

Weiter geht der Reigen dann noch mit Bruno, der ein paar Tage darauf noch die B Prüfung abgelegt hat, nachdem er in einem fast dreiviertelstündigen Flug mit Martin am Sonntag die letzten noch fehlenden Punkte abgearbeitet hat. Einkreisen und Thermikfliegen standen auf dem Programm. Insbesondere der Punkt "gemeinsames Thermikfliegen mit anderen Flugzeugen" war mit drei Maschinen für Bruno eine interessante Sache. "Das ist schon fordernd, gleichzeitig möglichst überall hinzuschauen, niemanden aus den Augen zu verlieren und dabei noch Fahrt, Querlage und das Steigen zu halten..." fasst Bruno seine Eindrücke zusammen.

Allein zusammen wünschen wir noch viel Spaß und Erfolg in der weiteren Ausbildung!!

 

Modellbauabende laufen...

Geschrieben von Webmaster am .

"Während es am Anfang des JAhres coronabedingt nicht einfach war, freuen wir uns, dass der Baubetrieb in der Modellflugwerkstatt aktuell wieder möglich ist und auch sehr gut anghenommen wird. An mehreren Tagen unter der Woche findet daher betreutes Bauen statt, wo Neulinge und Fortgeschrittene unter dem hilfreichen Blick der Betreuer ihre Schätzchen planen und zusammensetzen" fasst Ausbildungsleiter Modellflug Hendrik Bergmann die aktuelle Lage zusammen. "Dennoch merkt man, das gerade Urlaubssaison ist, die Beteiligung ist gerade etwas geringer..." fügt er augenzwinkernd hinzu.

Bespannen des Flügels mit dünner Folie...

Ansonsten gab es auf dem Modellflugplatz noch eine Ergänzung. Hendrik hat dort ein Schild angebracht, so dass der Modellflugplatz auch als solches erkennbar ist.

Hendrik hinter dem neuen Schild am Modellflugplatz

Moment... war da nicht mal was? Ja, er hatte schon einmal eins gebaut, wie Ihr hier nachlesen könnt. Doch warum gibt es jetzt ein neues, fragen wir ihn. "Das alte bestand aus einem Stück Buchenleimholz, das von meiner Küchenarbeitplatte übrig war. Zu Hause sah das gut aus und mit mehreren Lagen Hartöl dachte ich auch, dass das draußen eine Weile hält. Leider haben Regen und Sonne es dennoch nach nur ein paar Wochen reißen und komplett auseinanderfallen lassen. Also habe ich ein neues aus einem einzelnen, selbst geschlagenen und gesägten Holzstück gefräst." fasst er die Notwendigkeit zusammen. Hoffen wir nun, dass dieses Exemplar länger hält...

Anton fliegt einmal Uelzen und zurück

Geschrieben von Webmaster am .

Letzten Sonntag gab es für einen unserer Flugschüler ein sehr eindrückluiches Erlebnis: Anton Haiduk hat seine selbst vorbereitete Strecke für die Lizenz absolviert. Nachdem er diese Frühjahr die C Prüfung abgelegt hat, war es jetzt die Einführung in die Überlandfliegerei, die den letzten Schritt vor der Lizenzprüfung darstellt. Am Samstag ist er die navigatorische Überlandflugeinweisung mit Fluglehrer Steffen auf unserer DG500 geflogen.

Sonntag, den 27.06. war dann die Wettervorhersage noch besser angesagt. Also hat er unter Aufsicht von Fluglehrerin Sabine einen Überlandflug zum Flugplatz Uelzen vorbereitet. Bevor es jedoch losging, standen noch eine Startunterbrechung und drei Ziellandungen mit dem Astir auf dem Plan, um zu zeigen, dass er soweit fit ist, außerhalb der Sichtweite der Fluglehrer zu operieren. Martin, der in der ASK die Startunterbrechung abnahm und Sabine, die die Allerinflüge beaufsichtigte, waren zufrieden. Also wurde der Flugauftrag verschriftlicht und Anton stieg in den Astir, um mit der Winde in die Höhe zu kommen. Plan ist, nach Uelzen zu fliegen, was 51km von Wilsche aus entfernt liegt und damit genau für die 50km Mindeststrecke reicht. Falls es das Wetter zulässt, war der Auftrag, dann auch gleich wieder nach Hause zu fliegen. Falls nicht, soll er dort landen und wir holen ihn ab.

Leider ist das jedoch nicht immer erfolgreich, so hat er bei den ersten beiden Starts eine Niete gezogen und war nach wenigen Minuten wieder unten. Um 1630 Ortszeit klappte es jedoch und er konnte sich ausgraben. Im Funk war dann bald zu hören, dass er in 1500m 20km vor dem Ziel ist. Etwas mehr als 1,5 Stunden später kam dann die Frage, ob der Astir noch gebraucht wird. Ok, er ist wieder hier und keine 2h später können wir ihn in Wilsche lang landen sehen.

Zu Hause und glücklich

Sofort kommen alle Anwesenden und gratulieren ihm. Durchgeschwitzt, aber glücklich, so nehmen wir seinen Gemütszustand wahr. "Die Thermik war gut, aber nicht immer. Komischerweise waren es die Wolken, unter denen es schon etwas regnete, die am Besten gingen. Da standen teilweise 4m drunter..." kommentiert Anton die Runde. Hier geht es zum WeGlide Eintrag.

Am Ende brachte er noch stolz eine Kiste Getränke zum Debriefing, die freudig entgegen genommen wurden. Dann fehlt nur noch die Prüfung, zu der wir schon einmal viel Erfolg wünschen.

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