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Export-Funktion für Smartphones verfügbar

Geschrieben von Jan Effertz am .

Auf vielfältigen Wunsch haben wir unsere Mitgliederdatenbank um eine Export-Funktion für die Namen, Telefonnummern und Emailadressen erweitert.

Ihr könnt wie bisher die für Euch interessanten Mitglieder über die Filterfunktionen auswählen, z.B. alle Fluglehrer. Wenn Ihr dann die Option "VCF-Datei..." am unteren Rand des Auswahlbereiches wählt und dann auf "weiter" clickt erhaltet ihr eine VCard-Datei mit den gewählten Mitgliedern, deren Email-Adressen und Telefonnummern per Email auf Eure in der Datenbank hinterlegte persönliche mailadresse. Diese Datei könnt ihr mit einem Click in alle gängigen Windows, Apple oder Linux Adressbücher importieren oder auch auf Euer Smartphone übertragen.

Hinweis: Es werden analog zu den weiteren Listenfunktionen nur die Mitgliederdaten exportiert, deren Mitglieder der Veröffentlichung ihrer Daten (unter der Option "ändern" im Hauptmenü) explizit zugestimmt haben. Wir hoffen, das erspart Euch zukünftig mühseeliges abtippen der Daten vom Bildschirm. 

Historische Technik

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Historische Technik gab es letztes Wochenende auf dem Flugplatz zu bewundern. Jan war mit seinem Ford Modell A auf dem Platz - da bot es sich ja gleich an, damit das Grunau Baby "standesgemäß" an den Start zu ziehen.

Das Grunau Baby mit dem Ford davor

Wie ebenfalls auf dem Bild zu erkennen, hatte sich am Sonntag in Wilsche wieder einmal alles eingefunden, was fliegt. Die Wetteraussage war sehr gut, so daß eine Menge Strecken geflogen wurden. Angeführt wird die Liste von Nils, der am Ende des Tages über 900km zurückgelegt hatte - Landung 2048 Ortszeit. Insgesamt wurden 16 Streckenflüge von Wilsche aus durchgeführt . Das hat unserem Verein in der zweiten Liga die zweitbeste Wertung eingebracht, so daß wir in der Tabelle jetzt auf Platz 3 stehen.

Landebahnmarkierungen wieder sichtbar

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Auch wenn mancher es nicht wahrhaben möchte, aber auf unsere Jugendgruppe ist Verlaß. Am 15. Mai haben sich Tim, Sören, David, Dennis, Tobi und Fluglehrerin Betti nachmittags auf dem Platz getroffen, um die Landebahnmarkierungen wieder zu erneuern. Sie bestehen bei uns aus alten Förderbandabschnitten von Braunkohletagebauen - Gummi mit Stahlarmierungen, ca. 3cm dick - sauschwer und nahezu unverwüstlich.

Mit versammelten Kräften geht es dem Gras an die Wurzeln

Zur besseren Erkennbarkeit aus der Luft sind die schwarzen Matten mit weißer Farbe gestrichen. Leider nagt daran jedoch permanent der Zahn der Zeit und auch das Gras weiß komischerweise immer, daß es die weiße Fläche gut zur Photosynthese nutzen kann und wuchert darüber. Deshalb wurden sämtliche Bahnen herausgenommen, das Gras mit dem Spaten abgestochen und die Flächen begradigt. Danach kam noch die Gummimatte dran, wo die alte Farbe abgekratzt und neue, strahlend weiße Farbe aufgetragen wurde.

"...melde gehorsamst: Mission Landebahn 27 abgeschlossen."

Zwischendrin durfte natürlich eine Stärkung nicht fehlen. Da bekanntermaßen kein Motor ohne Sprit läuft, traf sich die Truppe zu einem kleinen Imbiß im Vereinsheim. Betti hatte extra die legendäre VW Werkscurrywurst organisiert, so daß es danach noch der Rest der Arbeiten erledigt werden konnte.

Energie tanken mit Currywurst und Pommes frites

"Mit der Landerichtung 27 sind wir fertig, für die 09 fehlt uns leider jetzt die Farbe..." resümiert Betti den Tag.

Noch ein paar mehr Fotos gibt es wie gewohnt in der Bildergalerie.

Die RJ-45 Steckdose in den Vereinsflugzeugen

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Seit geraumer Zeit sind elektronische Navigationsgeräte nicht mehr aus Flugzeugen wegzudenken. In den Zeiten von preiswerter Hardware besitzt inzwischen nahezu jeder Segelflieger ein solches Gerät, das die Streckenfliegerei wesentlich effektiver gestalten kann, da der ständige Blick auf die Karte entfallen kann und auch viele andere Dinge vom elektronischen System übernommen werden können.

Bisher war es üblich, daß jeder Pilot sein eigenes Hardwaresystem dazu mehr oder weniger fachmännisch in die Flugzeuge „reingefrickelt“ hat, was einerseits nur mäßig funktionssicher und für den nächsten Piloten bestenfalls nur ein Ärgernis war. Um dem erstens in Zukunft vorzubeugen und den Umgang so einfach wie möglich zu gestalten, wurde diesen Winter ein Vereinsstandard in alle Flugzeuge eingebaut, die regelmäßig überland geflogen werden. Dieser erlaubt es, mittels eines einzigen Kabels sowohl das Navigationsgerät zu laden, als auch die notwendigen Daten zu übertragen.

RJ-45 Steckdose in der LS-4, einmal mit 12V (LED rot) und 5V (LED grün)

Dazu werden die ohnehin bereits in den meisten Flugzeugen vorhandenen RJ-45 Steckdosen verwendet. Da heutige Navigationsgeräte nahezu ausschließlich +5V Spannungsversorgung benötigen, ist hinter dem Instrumentenpanel ein kombinierter Spannungs-Pegelwandler angeschlossen, der eigens für die Vereinsflugzeuge entwickelt wurde. Er erzeugt 5V Spannungsversorgung und paßt gleichzeitig die Datenpegel auf die Werte für heutige Geräte an. Ältere Geräte, die noch +12V benötigen, können angeschlossen werden, indem der Wandler entfernt wird. 

Damit es nicht zu einem irrtümlichen Anschluß eines 5V-Gerätes an 12V kommt, der unweigerlich das Abrauchen des Gerätes zur Folge hätte, wurden diesen Winter zudem LEDs eingebaut, die die Höhe der Spannung nach außen anzeigen. Wie im Bild dargestellt, bedeutet die rote LED 12V Ausgangsspannung, 5V Geräte dürfen dann NICHT angeschlossen werden. Die grüne LED bedeutet, daß maximal 5,5V anliegen, so daß jetzt moderne Technik angeschlossen werden kann.

Mit einem passenden Anschlußkabel lassen sich so auch Mobiltelefone und "Schlaufone" laden bzw. zur Navigation ohne Zusatzakku benutzen.

Wie das geht? Im Internen Bereich der Seite gibt es eine Abhandlung, in der alle wesentlichen Dinge zu der genannten Schnittstelle, Spezifika bei den einzelnen Flugzeugen und Anleitungen zum Bau von Kabeln für "Standardgeräte" enthalten sind.

Erstes Hammerwetter der Saison

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Nachdem uns der April, der ja eigentlich immer schon den einen oder anderen guten Streckenflugtag spendiert, dieses Jahr weitgehend im Stich ließ, sollte es letztes Wochenende den ersten wirklich guten Tag geben. Für den Samstag, den 03.05. hatten sich die Wetterfrösche in den schillerndsten Farben mit der Prognose übertroffen und die bereits am Abend des Vortages einfließende Kaltluft ließ hoffen. Der nächste Tag begann dann wolkenlos mit ziemlich frischen Temperaturen.

Das hatten natürlich die Streckenflieger alle fest im Blick, die dann zahlreich am Samstagmorgen auf dem Platz erschienen. Nahezu alles, was Flügel hat, reihte sich am Start ein und startete in die früh entwickelnde Thermik. Ausgeschriebene Strecken bis 700km unterstreichen die Einschätzung des Tages.

Was am Abend wirklich geflogen wurde, erstaunte dann doch die meisten. Insgesamt wurden 9175 km in 18 Flügen zurückgelegt, was einer Durchschnittsstrecke (!!!) von 510km entspricht. Dabei war ein Flug über 800km zu verzeichnen, immerhin sechs 700er, zwei 600er und drei 500er, die von Mitgliedern des LSV geflogen wurden. 

Diese Höchstleistungen haben unserem Verein in der Rundenwertung der zweiten Segelflugbundesliga auf den zweiten Rang springen lassen. In der Tabelle haben wir uns damit den Spitzenplatz erobern können. 

Die weiteste Strecke mit knapp 840km gelang unserem Streckenfliegeras Basti und seinem Vater als Co im Duo mit einer Schnittgeschwindigkeit von 104km/h. Darüber hat er einen spannenden Bericht verfaßt, den Ihr in der Rubrik Erlebnisse natürlich nachlesen könnt.