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Flugbetrieb in vollem Gang

Geschrieben von Webmaster am .

Inzwischen haben wir Mai und die Flugsaison ist bei uns in Wilsche und auch andernnorts komplett im Gang. Die Streckenflieger bevölkern die Heide, die Kunstflieger die Box im Norden des Platzes und bei der Anfängerschulung gibt es dieses Jahr bisher wenig Gedränge auf den Ausbildungsflugzeugen, da nicht wenige Flugschüler inzwischen schon recht weit in ihrer Ausbildung sind. Falls Sie sich mit dem Gedanken tragen, Segelfliegen selbst einmal ausprobieren und vielleicht auch erlernen zu wollen, wäre jetzt ein idealer Zeitpunkt. Hier gibt es noch ein paar mehr Informationen zu unseren Schnupperkursen. Sprechen Sie uns einfach an.

Der Swift der Kunstflieger am Start zum Schlepp

Doch auch das andere Ende der Altersverteilung kommt bei uns im Verein nicht zu kurz. Dieter, inzwischen weit über 80, hat vor einem Jahr seinen Flugschein eingerahmt und an die Wand gehangen. "Ich hatte viele erfüllende Erlebnisse, irgendwann ist es dann Zeit, aufzuhören" spricht er. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, noch einmal mit Fluglehrer auf dem Rücksitz im Doppersitzer Platz zu nehmen, um eine Runde zu drehen. Einige Zeit später kommen die beiden sichtlich zufrieden wieder auf dem Platz an. "Geht noch" sind sie sich einig. 

Dieter im Vordersitz der DG500 vom Verein mit Fluglehrer Sören aufdem Rücksitz

Bisher hat uns das Wetter dieses Jahr noch nicht mit wirklichen Ausnahmetagen versorgt, aber für den Brot und Butter Betrieb und die Ausbildung hat es gereicht. Hier noch ein paar kleine Impressionen... 

 Blick aus dem Doppelsitzer zu den dunklen Wolken

Wilsche im Vordergrund mit unserem Platz dahinter neben der Kieskuhle

Auch abseits des Flugplatzes fliegen unsere Mitglieder, z.B. auf Wettbewerben. Eine ganze Abordung war auf dem Vergleichsfliegen in Bronkow zugange, das jedes zweite Jahr stattfindet, wenn wir kein Vergleichsfliegen machen. Hier gibt es die Ergebnisse. Helge war auf dem "Klassentreffen" in Klix und hat dort die Wertung in der 18m Klasse dominiert. Felix hat in Zwickau die Deutsche Meisterschaft im Streckenflug besucht und ist nach nur 5 von maximal 15 Wertungstagen bei meist nicht einfachem Wetter in der 15m Klasse auf Platz 19 gelandet. Auch der erste Kunstflugwettbewerb hat schon stattgefunden. Steffen hat auf dem Salzmann Cup Platz vier in der Unlimitedklasse in einer sehr dichten Spitzengruppe erreicht.

 

Wandersegelflug im kleinen Grenzverkehr

Geschrieben von Webmaster am .

Oliver Predelli ist bei uns im Verein schon für regelmäßige Wandersegelflüge bekannt. Auch dieses Jahr hat er keine Ausnahme davon gemacht und ist Ende April bei herrlichstem Wetter losgezogen. Leider war der Himmel etwas zu blau - Segelflieger bevorzugen an sich kleine Quellwolken, die die Thermik anzeigen.

An der Kante der Wolkenthermik am Plauer See

Doch Oliver hat die Thermik und die Tage gut nutzen können und einmal den kleinen Grenzverkehr an den Grenzen zu Tschechien am Erzgebirge und zu Polen entlang von Neiße und Oder abgeflogen. Heruasgekommen sind fünf spannende Tage in der Luft Ende April. Hier gibt es die Geschichte zum Nachlesen.

Saisonvorbereitungen

Geschrieben von Webmaster am .

Lange war auf Homepage nicht viel los. Was war der Grund? Arbeitsstau beim Webmaster... Aber das heißt ja nicht, dass auf dem Flugplatz nichts passiert ist. Saisonvorbereitungen ist der Artikel überschrieben. Los ging es damit mit der alljährlichen Mitgliederversammlung. Neben den "üblichen" Themen aus dem Vereinsrecht wurden dieses Jahr auch wieder ein paar Ehrenmitglieder vorgeschlagen, die allesamt ernannt wurden. Dieter Schrader war der erste, der sich nach Jahrzehnten Fliegerei im LSV in den Ruhestand begeben hat. Seine Aktionen auf dem Flugplatz werden nicht vergessen werden - immer wenn was aus Metall zu bauen war, war Landmaschinenschlosser nicht weit. Weiterhin wurde Helga Pohl für mehr als 20 Jahre Vorstand als Geschaftsführerin und erste Vorsitzende sowie Jahrzehnte Fluglehrertätigkeit im Segelflugzeug und Motorsegler sowie Prüfertätigkeit geehrt. Leider konnte sie aus gesundheitlichen Gründen der Ernennung nicht persönlich beiwohnen. Als letztes stand Uwe Menge zur Wahl, der erstmalig seine fliegerische Karriere noch nicht beendet hat. Uwe ist eigentlich immer da, egal ob Gäste zu betreuen sind, der Rasen gemäht wird oder ein Feuerlöscher mal zur Prüfung muss. 

Drei neue Ehrenmitglieder (v.l.): Dieter Schrader, Helga Pohl (verteten von Volker, da sie leider nicht teilnehmen konnte) und Uwe Menge

Allen dreien gratuliert der Verein herzlich.

Weiter ging es dann Mitte März: Die Wartungssaison geht zu Ende und es ist Zeit für die Jahresnachprüfung der Technik. Die Flugzeuge und die Winde müssen sich dem geschulten Auge von unserer Prüferin Marianne stellen. Wie jedes Jahr entsteht so ein Spalier aus Anhängern. Erst kommt der Blick in die Technik und dann muss auch die Papierlage noch klargezogen werden. Lob für unser Werkstatteam gab es am Ende noch: Alle Flugzeuge und die Winde sind ohne Beanstandungen nachgeprüft worden. Wie immer wurde das Werkstatteam kulinarisch verpflegt: Martin hatte einen riesigen Kessel Chili con Carne vorbereitet, der erstaunlich schnell alle war...

Ausräumen der Anhänger zur Jahresnachprüfung

Mit der bestandenen Prüfung wird es jetzt Zeit für ersten Flüge. Kommendes Wochenende geht es endlich los :-) und wir brauchen jetzt nur noch das passende Wetter...

Alle Jahre wieder...

Geschrieben von Webmaster am .

Alle Jahre wieder... Wer bei diesen drei Worten nicht an Weihnachten und das Lied vom Christkind denkt, lebt vermutlich entweder hinter dem Mond oder irgendwo am Rand der Antarktis. So war es auch in diesem Jahr - eben alle Jahre wieder - am 13.12. Zeit für die Weihnachtsfeier bei uns im Vereinsheim im LSV. Das Organisationsteam Volker, Aylin und Betti hat sich wieder komplett ins Zeug gelegt, die Feier für alle zu einem Erlebnis zu machen. "Der Weihnachtsbaum gehört einfach dazu, also hab ich wieder einen besorgt und gemeinsam mit der Jugendgruppe dekoriert" spricht Betti, als der Baum eine Woche vor dem Ereignis schon im Aufenthaltsraum steht. Klar, so kann man sich auch länger daran freuen. Mit Feuer im Kamin wird das dann sofort richtig gemütlich.

Da steht der Weihnachtsbaum vor dem gemütlichen Holzfeuer

"Wie immer gibt es bei uns Rouladen vom Fleischer aus Wilsche" sind sich Volker und Aylin einig. Die haben die letzten Jahre schon wunderbar geschmeckt und sollen auch dieses Jahr wieder auf den Tisch. Ein paar mehr sind es wohl geworden, jedenfalls waren noch einige übrig, als das Abendessen dem Ende entgegen ging. Dadurch kamen auch einige spontan Entschlossene noch den den Genuss der Leckerei. 

Hatten wir nicht eingangs das Lied vom Christkind erwähnt? Klar, zu einer stilvollen Weihnachtsfeier gehört natürlich auch das Singen von Weihnachtsliedern. Wie gut kommt es da, dass unter den Segelfliegern auch einige dabei sind, die aktiv Instrumente spielen. Aylin an der Geige, Chrstiane am Akkordeon, Rainer mit der zwölfsaitigen Gitarre und Adrian am Saxophon stimmen nach dem Essen weihnachtliche Weisen an. "Da müsst Ihr noch durch, bevor es den Nachtisch gibt" spricht Rainer mit einem spöttischen Gesichtsausdruck, als sie beginnen.  

Musikalische Untermalung von Christiane, Rainer, Aylin und Adrian

Viel zu schnell ist gefühlt die Zeit vorbei, in der es einen Mix aus Klassikern und unbekannten Sachen gibt. Einmal kurz wird sogar "Last Christmas" von Wham angespielt. Was sonst für instantane Furunkelbildung sorgt, ist der Song doch inziwschen wirklich im Radio totgespielt, sorgt in dem Arrangement für interessierte Gesichter. Zudem haben die vier noch ein eher unbekanntes Lied von Reinhard Mey, der selbst auch Flieger ist, aus den Untiefen der Geschichte gezogen: "All die sturmfesten Himmelhunde". Mit stille und gebanntem Lauschen quittierte das Publikum die Darbietungen... 

Das Publikum lauscht und schaut gebannt zu

Danach sitzen wir noch eine geraume Zeit im Vereinsheim vor dem Kaminfeuer und genießen den Abend. Fest steht, die Weihnachtsfeier werden wir kommendes Jahr sicher wiederholen.

In dem Sinne wünscht der Luftsport-Verein Gifhorn allen Mitgliedern, Freunden, Förderern und Familienmitgliedern eine geruhsame und erholsame Weihnacht und einen guten Start ins neue Jahr und allzeit gute Landung.

 

Beginn der Werkstattsaison

Geschrieben von Webmaster am .

 Wochenende und man schaut einmal auf dem Flugplatz vorbei. Das Wetter ist - typisch für Ende November oder Anfang Dezember, kalt und grau, so dass einem nicht sofort die Fliegerei in den Sinn kommt. Flieger sind ja eigentlich Schönwetterlebensformen, dennoch ist auf dem Platz eine ganz brauchbare Sammlung verschiedenster Autos anzutreffen. Wo mögen die Leute wohl alle sein, fragt sich der geneigte Beobachter?

Nun, ein Teil sitzt im warmen Vereinsheim bei einem Kaffee und, wenn jemand dran gedacht hat, einem Stück Kuchen. Doch der wesentlichere Teil findet in den Werkstätten statt: Winterwartung. Die von uns im Sommer zum Fliegen heiß geliebte Technik, mit der wir uns in die Lüfte erheben, will instandgehalten und für die kommende Saison fitgemacht werden. Webmaster Martin hat demzufolge eine größere Gruppe Vereinsmitglieder in der Segelflugwerkstatt vorgefunden.

Arbeiten am K8 Flügel und am Fahrwerksgriff der LS-4

Hier stehen gerade der Rumpf der LS-4 und die Flügel der K8 in der Werkstatt. An der LS-4 muss der Fahrwerkshebel einmal ausgebaut und geschmiert und inspiziert werden. Offenbar wurde der noch nie demontiert, jedenfalls ging das nur nach eingehender Planung, die Achse zu ziehen.

Parallel dazu werden am Flügel der K8 Lackstellen ausgebessert, die im Laufe der Jahre hier und da mal kleinere Schäden einstecken mussten. "Das mag das Holz nicht, da kann dann Feuchte eindringen, dann quillt das nur noch mehr auf" spricht Werkstattleiter Helge, angesprochen auf die Arbeiten. Klar, jeder der einmal ein Stück Holz aus einem Teich gefischt hat, weiß, wie das dann erst quillt, nur um dann zu reißen. Also richten wir die Oberfläche wieder her. Gleiches gilt für die Rumpfabdeckung. Auch hier waren im Laufe der Zeit Lackrisse entstanden.

Vorbereiten der Lackierung an der Rumpfabdeckung

Nebenan, in der Metallwerkstatt, steht schon die Winde. Hier wurden bereits die Teile der Kappvorrichtung demontiert. "Das ist wichtig, die Teile alle sauber, funktionsfähig und gut geschmiert zu halten" spricht David mit einem der Teile und einem Putzlappen in der Hand, "sonst funktionert die Kappvorrichtung mal nicht, wenn wir sie brauchen." Zum Glück haben wir das bisher nur bei der Prüfung im Frühjahr benötigt. 

Eine Aufforderung hat der Webmaster noch auf den Weg bekommen: Wir benötigen natürlich auch weiter Unterstützung, nicht nur in den Werkstätten. Auch die Fahrzeuge, die Gebäude und das Gelände wollen in Schuss gehalten werden, damit wir kommenden März wieder die Flugsaison eröffnen können.