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Nikloaus für die Wellenflieger

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Am Nikolaustag, Sonntag dem 06.12.2015, hatte sich selbiger für die Kleinsten unseres Vereins angekündigt. Parallel dazu waren auch unsere Wellenflieger David und Martin an dem Tag nicht uninteressiert, hatten doch die Wetterberichte für diesen Tag eine eventuell brauchbare Südwestlage vorhergesagt, an der man im Harz ein wenig fliegen kann.

Aussicht auf eine wattebedeckte Landschaft

Bis es jedoch diese schönen Aussichten zu bestaunen gab, die die beiden nur träumen ließen angesichts des sonst tristen Wetters in der dunklen Jahreszeit, waren ein paar Aufgaben zu lösen. Aber lest selbst Martins Bericht...

Aus den dabei zusammengekommen 13GB Videomaterial hat Martin auch gleich noch einen Film zusammengeschnitten. Falls es also draußen in Strömen gießt und der stürmische Wind die 2°C kalte und viel zu wasserhaltige Luft auch noch unter den engsten Kragen peitscht, bietet sich hier ein kleiner Lichtblick, der die Zeit bis zum Beginn der nächsten Saison vielleicht etwas erträglicher gestaltet...

In Memoriam - Werner Hentschel

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Liebe Mitglieder und Freunde des Luftsport-Verein Gifhorn e.V.,

wir trauern um Werner Hentschel, der nach schwerer Krankheit am 04. Dezember im Alter von 63 Jahren verstorben ist.

 

 

Im Sinne von Werner bitten wir um eine Spende an den Freundeskreis des Klinikums Hildesheim e.V. (IBAN DE79 2003 0000 0007 9080 80), Verwendung: Palliativstation/Stichwort:  Dr. Werner Hentschel.

Der Nikolaus auf dem Flugplatz

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Zum Nachmittag trafen sich etwa 15 Kinder mit ihren Eltern bzw. Großeltern sowie einigen anderen Vereinsmitgliedern, um gemeinsam den Nikolaus auf dem Flugplatz in Empfang zu nehmen. Das Team um die Küchenfee Vivian zauberte wie im letzten Jahr heiße Getränke und diverse Köstlichkeiten herbei, die von Groß und Klein mit Begeisterung vertilgt wurden. 

Da jedoch leider Rentier Rudolf einen Schnupfen hat und der Schnee auch noch nicht bis in die norddeutschen Lande vorgedrungen war, fand sich glücklicherweise noch eine Mitfluggelegenheit in der Dimona. So konnte der Nikolaus heute auch unseren Platz ansteuern.

Weil der Arcus von seinem Ausflug am Harz gerade zurück gekehrt war und noch aus der Bahn gezogen werden musste, durfte der Nikolaus in der Dimona noch eine Extrarunde drehen, sodass sich die Ankunft ein wenig verzögerte. Um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, wurden gemeinsam mit Christiane (Akkordeon) und Rainer (Gitarre) einige Weihnachtslieder gesungen.

Mulikalisches Einläuten der Weihnachtsfeiertage

Schließlich war es soweit und der Nikolaus kündigte sich im Funk an. Alle Kinder zogen sich in Windeseile ihre Jacken an und flitzten raus, um gemeinsam mit gespannten Gesichtern die Landung zu erleben.

Gebanntes Warten auf die Landung des Nikolaus

Als die Dimona nach einem tiefen Überflug auf unserem Flugplatz landete, stieg endlich der Nikolaus aus. Im Gepäck hatte er einen großen Sack voller Geschenke, die er im Vereinsheim nach einem weiteren Lied an alle anwesenden Kinder verteilte.

Gelandet! Die Dimona hat beide sicher an ihr Ziel gebracht

Mit den Mahnungen an die Kinder, immer früh ins Bett zu gehen sowie gut in der Schule bzw. Kita zu sein, verabschiedete er dann sich bis zum nächsten Jahr.

Abschied bis zum nächsten Jahr

Wellenfliegen in Bild und Ton

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Nachdem wir Euch bereits im Tagebuch das eine oder andere Foto gezeigt haben, hat sich Martin mal ein Wochenende an den Schneidetisch gesetzt und aus den mehr als 30GB Rohmaterial einen Film über das Wellenfliegen 2015 im tschechischen Jesenik zusammengeschnitten. Bei einem kleinen Bilder- und Videoabend am Samstag konnten sich den schon so einige Interessenten anschauen. Damit auch diejenigen, die an dem Abend nicht da waren, in den Genuß kommen, haben wir den Film hier noch einmal verlinkt.

Ansonsten gibt es auch noch einen Film, den Björn (aus dem Duo XY, den Ihr schon auf einigen Fotos oder in unserem Film gesehen habt) von der LSG Bottenhorn in den letzten Wochen erstellt hat. Dort sind auch noch ein paar Szenen mit unserem Luxusdampfer dabei :-)

Viel Spaß beim Ansehen

 

Es kommt immer anders...

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"Ich mach nur noch kurz das Hallentor zu, dann fahren wir nach Hause" sprach David, als wir uns nach dem Tagwerk auf die Heimreise begeben wollten. Was dann geschah, änderte den Ablauf des Tages jäh. Doch mehr dazu später...


Wir schreiben den 22. November. Wie bereits im letzten Artikel angedeutet, hat sich das Flugplatzleben bei uns deutlich nach innen verlagert. Bei dem heute herrschenden Mistwetter mit 2° Außentemperatur und Schneegriesel jagt man selbst den räudigsten Hund nicht vor die Tür. Zudem haben wir auch genug an unserer Technik zu tun, um sie wieder für die nächste Saison fitzumachen. Also waren etwas mehr als eine Handvoll Leute dabei, sich an den verschiedensten Dingen einzubringen.

Sören und Lasse beim Polieren der Astirfläche

Sören beim Feinläppen

Nico kümmert sich derweil um eine kleine Lackmacke der Astirfläche

Neben den Segelflugzeugen geht auch die Arbeit an der Regent weiter.

Inis und David beim Waschen und Polieren der Regenthaube

Streicheleinheiten für die Unterseite der Regent durch Johannes

Insgesamt waren wir mit den Segelflugzeugen sehr erfolgreich. Der Rumpf vom Discus ist jetzt auch fertig, eine Fläche von der ASW-28 und wir haben alle Lackstellen am Rumpf von der 28, der anderen Fläche und der Astirfläche wieder lackiert. Es geht gut voran, allerdings können wir Personal hier immer gut gebrauchen. Deswegen laßt uns nicht allein schuften, mit mehr Leuten macht es eh mehr Spaß :-)

Gegen 1600 waren wir dann mit den Lackierarbeiten durch. Was nun? Noch etwas neues anzufangen lohnt nicht mehr, also wurde beschlossen, in den Feierabend zu gehen, nachdem noch alles aufgeräumt ist. Kurze Zeit später fällt Davids Spruch "Ich mach nur noch kurz das Hallentor zu, dann fahren wir nach Hause". Kaum gesagt, geht das Hallentor zu und trifft den linken Teil des Torrahmens. An sich kein Grund zur Sorge, würde besagter Torrahmen dadurch nicht einen Satz von 5cm zur Seite springen... Die Ahnung des potentiell drohenden Unheils ist Martin, der zufällig daneben stand, wohl deutlich anzusehen gewesen, könnte der Torrahmen doch jemanden treffen, wenn er aus der Werkstattür tritt. Zu verhinden ist das jetzt nicht mehr...

Gefühlt eine Ewigkeit später kippt der Rahmen um und schlägt krachend auf dem Boden ein. Keine Schreie - okay, immerhin hat es niemanden getroffen. Bei der näheren Inspektion stellt sich heraus, daß die Schweißnähte eher geklebt denn wirklich durchgeschweißt sind und selbst diese noch durch Rost und den Zahn der Zeit geschwächt waren. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die Schwerkraft gewinnen mußte...

Schöne Bescherung - und jetzt? So kann es nicht bleiben, da das die gefundene Einladung an alle Langfinger und Waschbären der Region ist. Ergo mußten wir das Teil wohl oder übel wieder festschweißen. Das hieß erstmal, die Reste der vorigen Aktion wegzuflexen und die neue Schweißung entsprechend vorbereiten.

David bereitet mit der Flex die Schweißung am Torrahmen

Martin bearbeitet inzwischen den abgefallenen Rahmen, während David weiter an der Halle schleift

Nach einer knappen halben Stunde Radau auf dem Platz und magischem Rauch aus dem Winkelschleifer eines sonst eher als Lebensmitteldiscounter bekannten Ladens sind wir dann soweit: Die Schweißstellen sind vorbereitet. Also bringen wir den Rahmen mit sanfter Gewalt und ein paar Schraubzwingen in Position, so daß Martin ihn mit der Elektrode wieder festschweißen kann.

Martin beim Festschweißen des Rahmens

Einige verbrauchte Elektroden später dampft die letzte Schweißstelle noch leise, als wir die Werkzeuge wieder aufräumen. Jetzt sollte dieses Teil so schnell nicht wieder abfallen und David kann nun seiner eigentlichen Intention nachgehen. Das Hallentor wird geschlossen, ohne daß etwas zu Boden fällt und wir fahren müde nach dem langen Tag wieder nach Hause. Danke an Inis, Johannes und David für die Mithilfe!


PS.: Wir brauchen unbedingt einen 50W LED Scheinwerfer für derlei Aktionen. Das war ganz schön finster...