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Lasse fliegt sich frei

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Nachdem er es an den letzten Wochenenden schon unter Beweis stellte, es aber meist zu windig war, hat es am 10.10. mit Lasses erstem Alleinflug geklappt. Es war ziemlich kalt, die Sonne schien und wir durften uns noch einmal über einen schönen Flugtag kurz vor Saisonende freuen, an dem auch unser Arcus bewegt wurde und die Kunstflieger auch wieder einmal auf ihre Kosten kamen. 

Zwischenzeitlich philosophierten Betti und unser Jungfluglehrer Dennis, der gerade vor einem Monat seinen Lehrgang beendet hat, darüber, Lasse heute das erste Mal allein loszulassen. Vorher mußte er aber beiden noch bei Überprüfungsstarts zeigen, daß er es auch wirklich drauf hat. Drei sichere Landungen und eine Seilrißübung in "doofer Höhe" später waren sich beide einig und der Fallschirm wurde aus dem hinteren Sitz herausgenommen.

Abflugbereit zum ersten Alleinflug!

Als die ASK-21 dann mit der Fläche waagerecht am Start steht, war es nicht ganz eindeutig, wer von beiden nun aufgeregter war: Schüler Lasse im Flugzeug oder Lehrer Dennis mit der Fläche in der einen Hand und dem Funkgerät in der anderen...

Drei perfekte Landungen später hatte sich die Aufregung dann wieder gelöst und Lasse seine Alleinflüge absolviert. Grund genug für Glückwünsche von allen Anwesenden, die dann noch mit der Empfindlichkeitssteigerung der körpereigenen Thermiksensorik abgeschlossen wurde.

Lasse mit dem Alleinfliegerstrauß neben seinem Lehrer Dennis

Damit hat Lasse heute das sicher prägendste Erlebnis seiner Segelflugausbildung absoilviert, an das er sich sicher noch lange erinnern wird. Wir wünschen ihm alle viel Spaß bei seiner weiteren Ausbildung und immer eine Handbreit Luft unter den Flächen!

Danke an Betti für die Fotos.

Hangfliegen in Grasbüschelhöhe

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Hangfliegen in Grasbüschelhöhe oder: Es müssen nicht immer die Alpen sein…

Jürgen, Marianne und Jens aus Bad Salzdetfurth waren am 19.09. auf Einladung der dänischen Oldtimerfans in Dänemark zum fliegen. Fliegen? Dänemark? Um die Jahreszeit? Ja, das geht, wenn genug Wind auf den Dünen an der Nordsee steht und hat den dreien wohl einen unglaublichen Spaß bereitet. 

Zumindest legt genau das der schöne Bericht nahe, den sie darüber verfaßt haben. Einige sehr schöne Fotos sind auch noch dabei entstanden, wie mit Segelflugzeugen fast über der Nordsee geflogen wird. Aber lest selbst...

Ohne Worte

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Unser letzter Flugtag am 10.09. etwas nach 1800 Ortszeit an der Serre de Montdenier... eigentlich waren wir ja schon im Begriff, zu landen, Flugzeug abzubauen und zum gemütlichen Teil des Abends überzugehen. Und dann spielt das Vario verrückt...

...ohne Worte...

Der Fahrstuhl hat uns in wenigen Minuten mit teilweise knapp 5m/s integriert wieder in Richtung geostationären Orbit befördert. Aus 1700m mache 3100. Aus einem kleinen Einschnitt neben dem Dörfchen Moustiers kam der Bart des Urlaubs heraus.

 

Blick über die hängende Fläche Richtung Moustiers

Die so erkurbelte Höhe haben wir dann für einen schönen Abendausflug übers Plateau und den See nutzen können.

Blick über den Lac de Sainte Croix Richtung Verdonschlucht

Auf dem Rückweg mußten wir die Stelle natürlich nochmal antesten. Naja bis 5m ging es nicht mehr, aber mit 3m/s konnte das Spiel noch einmal wiederholt werden. Dann ging die Abendrunde in die erste Verlängerung Richtung Montagne de Lure. Als wir von da aus die Höhe abgeflogen hatten, wollten wir nicht glauben, daß der Bart noch steht - doch das tat er. Obwohl uns beiden schon etwas kalt war, konnten wir die 2,7m nicht einfach so in der Gegend stehen lassen und nutzten die Höhe für Überziehversuche und ähnliche Spielereien. Wohl wissend, daß das Spiel wahrscheinlich noch ein viertes Mal gegangen wäre, sind wir dann doch gelandet, das Flugzeug zu verladen. Für den Freitag hatten wir uns einen Tag an der See vorgenommen, da wir uns mit in Summe etwas um die 60h Flugzeit in den 14 Tagen deutlich nicht beschweren konnten.

Wer es uns nicht glaubt: OLC.

 

Und wir fliegen doch ;-)

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Hatten wir nicht noch am 01.09. geschrieben, daß wir Pause machen müssen? Nunja, zunächst sah es auch danach aus, als der Platz in einem Sturzregen unter Wasser gesetzt wurde. Ein paar Stunden später jedoch waren die Wolken wieder weg und kurz nach 1400 Lokalzeit kamen auch schon die ersten Kondense.

Mistwetter! Regen über dem Plateau

Eigentlich war das noch vergleichsweise früh am Tag, so daß es durchaus noch lohnenswert erschien, einen kleinen Flug zu versuchen. Dank des ultimativen Luxuspaketes mit dem Arcus war das auch schnell erledigt. Schlafanzüge vom Flugzeug ziehen, alles reinwerfen, was man so unterwegs braucht und schon wurde es eine halbe Stunde, nachdem wir die Entscheidung getroffen hatten, laut auf dem Platz. Der Flug führte uns dann von Pui nach Vinon und dann wieder zurück in die Berge bis hinter den Cheval Blanc. Dort hatten wir die Gelegenheit, im Hangflug unter dem Gipfel unseren eigenen Schatten zu jagen ;-)

Schattenspiele am Cheval Blanc

Auch den Tag darauf sind wir geflogen - bei mäßigen Steigwerten mit Abschirmungen gefühlt im Tiefpaterre. Am Ende hat es sich aber doch gelohnt und wir haben eine Menge gelernt, daß es auch tief im Relief noch geht. 

Ansonsten genießen wir hier auch die Seiten abseits der Fliegerei. Am Mittwoch haben wir den Markt in Riez früh am Morgen besucht und uns einen Kaffee am Marktplatz gegönnt. Der Einkauf für den Abend ließ sich so auch gleich noch abhandeln. Am Fischwagen kam Martin dann nicht vorbei und so gab es am Abend Crevetten und gebratene Scholle mit provencalischem Gemüse und Rosmarinkartoffeln.

Geht's uns gut :-)))

Ein paar mehr Fotos von unserem Aufenthalt hier haben wir natürlich in der Fotogalerie verlinkt!

Vol à Voile aux Alpes

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Am 28.08. haben sich Tom und Martin auf den langen Weg nach Frankreich begeben, um vom Flugplatz Puimoisson aus zwei Wochen in den Alpen zu fliegen und das wunderbare Bergpanorama zu genießen. In der ersten Woche gesellt sich auch Marc-Anton noch dazu.

Mit unserem neuen eigenstartfähigen Vereins-Arcus sind die drei dort gut aufgehoben, allerdings war das Gespann mit dem Wohnmobil von Tom und dem großen und langen Anhänger im Schlepptau schon bisweilen spannend über die Pässe und durch die engen Ortschaften der Provence zu manövrieren. Um es kurz zu machen - nach zwei Tagen Fahrzeit sind sie alle zusammen wohlbehalten auf dem Flugplatz eingetroffen.

 

Pause vor dem Col de Saint-Croix Haute

Abends, als wir auf dem Platz angekommen waren, bot uns der aufgehende Mond über den Serres de Montdenier ein Schauspiel der besonderen Art...

 

Mondaufgang über dem Flugplatz

In den letzten beiden Tagen war uns das Wetter auch entsprechend hold, so daß wir schon über 10 Stunden auf den Arcus spulen und die Aussicht genießen konnten. Es ist jedes Mal wieder beeindruckend, vom Flachland in die Berge zu kommen, wo eine Höhe von 3000m MSL nicht heißt, daß der Boden tief unter einem liegt. 

Blick vom Morgand Richtung Nordost über den Lac de Serre-Poncon

Wölkchen über den Trois Evèches

Neben der Fliegerei genießen wir natürlich auch sonst die französische Lebensart. Bei selbstgebratener Entenbrust mit Gemüsepfanne vom Petroleumkocher, Wein und Pastis draußen vor dem Wohnmobil kommt man so richtig in Urlaubsstimmung. Heute am 01.09. ist das Wetter leider nicht fliegbar, da erst einmal die Kaltfront an uns vorbeiziehen muß. Macht aber auch nix, so kommen wir mal dazu, ein paar Zeilen zu schreiben und zu entspannen. Morgen soll es wieder fliegbar werden, also drückt uns die Daumen!